{Rezension} Gregs Tagebuch
Doppelband (Bd. 1 und 2)

Gregs Tagebuch
Doppelband (Bd. 1 und 2)
von Jeff Kinney

Baumhaus Verlag
Broschiert mit Klappe
Erzählendes Kinderbuch
448 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-8432-1108-6
Ersterscheinung: 28.02.2019

Inhalt Band 1:
Gar nicht so einfach, wenn man sich als zukünftiger Superstar momentan noch mit Rüpeln abgeben muss und von Idioten umzingelt ist, findet Greg, der fest davon überzeugt ist, einmal weltberühmt zu werden. Doch erstmal muss er zur Schule gehen. Und da lauern beinahe tödliche Gefahren auf ihn! All das möchte er für die Nachwelt und die Leute, die einmal seine Biografie schreiben werden, aufbewahren, weshalb er in das Tagebuch schreibt, das seine Mutter ihm geschenkt hat, obwohl Tagebuchschreiben doch nur etwas für Mädchen ist, oder? Witzige Geschichten aus dem Leben eines Jungen, der es täglich mit seinen lästigen Brüdern und anderen aufnehmen muss.

Inhalt Band 2:
Endlich sind die Ferien vorbei! Manch anderer würde sich wahrscheinlich nicht darüber freuen, doch Greg ist froh, dass nun ein neues Schuljahr beginnt. Sein großer Bruder Rodrick hat nämlich herausgefunden, dass er immer noch an seinem Tagebuch schreibt. Außerdem hat dieser in seinem alten Tagebuch gelesen – eine Katastrophe! Denn nun kennt Rodrick Gregs wohlgehütetes Geheimnis und erpresst ihn damit, es ans Licht kommen zu lassen. Also muss Greg sich wohl oder übel wie immer herablassen, seinem großen Bruder zu helfen, bis er irgendwann mal reich und berühmt wird. Witzige Geschichten aus dem Leben eines Jungen, der es täglich mit seinen lästigen Brüdern und anderen aufnehmen muss.

Meinung:
Mit viel Humor schafft es Jeff Kinney immer wieder aufs Neue, selbst Lesemuffel fürs Lesen zu begeistern. Viele Bilder und kurze Texte sorgen für gute Laune und viele Lachmomente. Chaos und unvorhersehbare Probleme sind bei dieser Comicroman-Buchreihe immer vorprogrammiert.

Fazit:
Mit diesem Taschenbuch sind nun der erste und der zweite Band der witzigen „Gregs Tagebuch“-Reihe von Jeff Kinney als Doppelband erschienen. Diesen äußerst unterhaltsamen Comic empfehle ich Kindern im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Sternenschweif
Fest auf dem Ponyhof
(Bücherhelden 2. Klasse)

Sternenschweif
Fest auf dem Ponyhof
(Bücherhelden 2. Klasse)
von Linda Chapman
mit Illustrationen von Josephine Llobet

Kosmos Verlag
Hardcover
Kinderbuch / Erstlesebuch
64 Seiten
Altersempfehlung: ab 7 Jahren
ISBN: 978-3-440-15808-1
Ersterscheinung: 12.04.2018

Inhalt:
Auf dem Reiterhof Apfelhain, der der Mutter von Lauras bester Freundin Grace gehört, soll ein Frühlingsfest stattfinden und die beiden Freundinnen freuen sich schon sehr darauf. Doch es ist so kalt, dass die Blüten kurz vor dem Erfrieren sind. Können die beiden Freundinnen gemeinsam mit ihren Ponys Sternenschweif und Nachtwind, die in Wirklichkeit Einhörner sind, die Blüten vielleicht retten? Ein spannendes Abenteuer mit viel Magie und Pferden beginnt…

Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist harmonisch, kindgerecht und leicht zu lesen. Die Sätze sind schön kurz und die Schrift ist angenehm groß. Die kurz gehaltenen Kapitel sind ideal für Bücherhelden der 2. Klasse. Am Anfang des Buches werden alle Hauptcharaktere kurz vorgestellt und nach jedem Kapitel gibt es ein kleines Leserätsel und Verständnisfragen. Die schönen Geschichten dieser Reihe über Pferde, Magie, Einhörner und vor allem Freundschaft machen Lesen lernen ganz einfach.

Fazit:
„Sternenschweif – Fest auf dem Ponyhof“ von Linda Chapman ist ein tolles Buch für Leseanfänger ab 7 Jahren. Die Mischung aus tollen Texten und schönen Illustrationen fördert den Lesespaß, deshalb erhält dieses magische Abenteuer gute 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den KOSMOS Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Olivias geheimste Geheimnisse
Mein super(braver)frecher Hund (Bd. 2)

Olivias geheimste Geheimnisse
Mein super(braver)frecher Hund (Bd. 2)
von Meredith Costain
mit Illustrationen von Danielle McDonald

Boje Verlag
Hardcover
Erzählendes Kinderbuch
96 Seiten
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
ISBN: 978-3-414-82552-0
Ersterscheinung: 31.07.2019

Inhalt:
Olivias Hund Bob ist nicht sonderlich brav. Er ist sogar ein super frecher Hund. Olivia muss also eine Möglichkeit finden, bei der Bob seine ganze Energie verbrauchen kann, damit er keine Katzen mehr jagt oder Mülleimer umwirft und aus diesen frisst oder Sachen versteckt und verbuddelt. Aber das ist gar nicht so einfach! Gemeinsam mit ihrer neuen besten Freundin Matilda (siehe Band 1) baut sie einen Ninja-Hunde-Ritter-Parkour für Bob. Während eines Besuchs im Altenheim „Goldene Gärten“ bei Großoma Peggy, von allen GOP genannt, verschwindet Bob plötzlich spurlos. Ob Olivia ihn wiederfindet? Und ob Bob wirklich jemals brav wird? Ein lustiges Abenteuer beginnt…

Meinung:
Wer Meredith Costains Reihe „Ellas Welt“ kennt, wird auch diese Reihe rund um ihre kleine Schwester Olivia lieben. „Olivias geheimste Geheimnisse“ sind Geschichten, die in Tagebuchform altersgerechte Themen erzählen. Der Schreibstil ist der Altersgruppe angepasst und sehr leicht zu lesen. Die Zeichnungen sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Olivia ist äußerst sympathisch und aufgeweckt und man muss sie direkt ins Herz schließen. Sie ist eine wahre Inspiration und bringt auf kreative Art und Weise ihre Gedanken und Gefühle zu Papier.

Fazit:
„Mein super(braver)frecher Hund“ ist eine gelungene Fortsetzung der humorvollen Reihe „Olivias geheimste Geheimnisse“ der Autorin Meredith Costain. Die Geschichte, die in sich abgeschlossen ist, eignet sich gut für Leseanfänger ab 6 Jahren. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Alles, nur kein Surfer Boy

Alles, nur kein Surfer Boy
von Jenn P. Nguyen
übersetzt von Ivana Marinović

cbt
Taschenbuch
Jugendbuch
384 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-570-31155-4
Ersterscheinung: 13.04.2020

Inhalt:
Die ehrgeizige und stets perfekte Taylor durchlebt gerade einen Albtraum, denn nach einer Partynacht erwacht sie ausgerechnet in Evan McKinnleys Bett. Was soll sie jetzt nur tun? Auf die Party wollte sie doch eigentlich nicht, denn diese diente nur zur Ablenkung und Aufmunterung, weil Taylor an ihrer Traumuniversität nicht angenommen wurde, sondern nur auf die Warteliste gesetzt wurde. Ohne jegliche Erinnerung an diese Nacht schmiedet Taylor einen Plan, dem Evan tatsächlich zustimmt. Um die Gerüchteküche zu unterbinden und um nicht als weitere Kerbe auf Evans Surfbrett betitelt zu werden, hilft nur eins: Taylor und Evan sind ab sofort ein Paar und Evan der gebändigte Surfer Boy.

Meinung:
Das war mal wieder eins der Bücher, das mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Die Geschichte war weder tiefgründig, noch literarisch anspruchsvoll, aber sie war dennoch wunderschön. Allerdings muss ich tatsächlich zugeben, dass es nicht das war, was ich erwartet hatte. Ich habe mich in diesem Fall wieder vom Cover und Titel verzaubern lassen und hatte gehofft, dass es eine Liebesromanze ist, die am Meer spielt, wo das Surfen irgendwie im Vordergrund steht. Im weitesten Sinne ist Evan tatsächlich ein Surfer Boy, jedoch hat das Thema Surfen wirklich nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt. Wahrscheinlich hat es einfach nur wunderbar in die Geschichte gepasst, dass Evan für jedes Mädchen, das er hatte, eine Kerbe in sein Surfbrett geschnitzt haben soll – es hätte genauso gut ein Baseballschläger sein können. Auch die Wahl des Paares auf dem Cover finde ich nicht ideal gewählt, denn der Typ auf dem Cover hat dunkle Haare und Evan blonde. Die Story wurde abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere Taylor und Evan erzählt, die ihre Sichtweise aus der Ich-Perspektive schilderten. Das hat mir richtig gut gefallen, denn so konnte ich tatsächlich beide Gefühls- und Gedankenwelten durchleben, was manchmal äußerst lustig war. Taylor war mir von Anfang an sympathisch, immer auf ihren guten Ruf bedacht, aber im Herzen eine stürmische Rebellin. Auch Evan habe ich natürlich gleich in mein Herz geschlossen, denn wer würde das nicht?! Evan, der gutaussehende, charmante und intellektuell unterschätzte Bad Boy, der einen unheimlich guten Sinn für Humor hat. Die beiden waren auf den ersten Blick so unterschiedlich, dass sie sich einfach finden mussten. Beide Protagonisten haben eine wahnsinnig schöne Entwicklung gemacht und sich gegenseitig dabei geholfen zu reifen. Wirklich toll, fand ich auch die Textstellen, wo Taylor und Evan die Leserin direkt ansprechen, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich sitze mit den beiden abends bei einem Lagerfeuer am Strand und Taylor und Evan erzählen mir ihre Liebesgeschichte. Worüber ich auch sehr glücklich war, ist die Tatsache, dass die Leserin am Schluss erfährt, was in der besagten Nacht nach der Party tatsächlich passiert ist, denn das habe ich mich die ganze Zeit über gefragt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, romantisch und humorvoll und obwohl die Story so was von vorhersehbar ist, hatte ich wirklich fesselnde Lesestunden und ganz tolle Wohlfühlmomente.

Fazit:
Den romantischen Teenieroman „Alles, nur kein Surfer Boy ” von Jenn P. Nguyen empfehle ich Leserinnen ab 14 Jahren, die gerne humorvolle und leichte Sommerromanzen mögen. Ich wurde gut unterhalten und vergebe deshalb auch gerne 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Das Schicksal weiß schon, was es tut

Das Schicksal weiß schon, was es tut
von Brigid Kemmerer

Dragonfly Verlag
Hardcover
Jugendbuch mit Schutzumschlag
352 Seiten
Altersempfehlung: 14 – 17 Jahre
ISBN: 978-3-7488-0011-8
Ersterscheinung: 08.11.2019

Inhalt:
Rob, Supersportler und absoluter Lieblingsschwarm der Schule, gerät auf Grund unsauberer Geschäfte seines Vaters ins Abseits und wird zum Außenseiter, und muss nun mit Musterschülerin Maegan, die mit einer blöden Aktion ihren Ruf an der Schule verspielt hat, gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten. Scheinbar besitzt das Schicksal eine gute Portion Humor, denn beide sind nicht sonderlich davon angetan, mit jemanden zu arbeiten, den keiner leiden kann. Allerdings merken beide, dass gemeinsam vieles einfacher ist…

Meinung:
Rob, Supersportler und absoluter Lieblingsschwarm der Schule, gerät auf Grund unsauberer Geschäfte seines Vaters ins Abseits und wird zum Außenseiter, und muss nun mit Musterschülerin Maegan, die mit einer blöden Aktion ihren Ruf an der Schule verspielt hat, gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten. Scheinbar besitzt das Schicksal eine gute Portion Humor, denn beide sind nicht sonderlich davon angetan, mit jemanden zu arbeiten, den keiner leiden kann. Allerdings merken beide, dass gemeinsam vieles einfacher ist…

Fazit:
„Das Schicksal weiß schon, was es tut“ von Brigid Kemmerer ist ein wunderbarer Jugendroman, den ich Leserinnen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren empfehlen kann. Ich bin vollkommen begeistert und vergebe liebend gern 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Dragonfly Verlag für dieses Rezensionsexemplar.