Interview mit THiLO

Im Sommer vor meiner Einschulung habe ich die erste Bekanntschaft mit Büchern von THiLO gemacht. Damals habe ich nämlich zum ersten Mal an der Aktion „Heiß auf Lesen“ in unserer Bücherei teilgenommen. Eigentlich geht es bei „Heiß auf Lesen“ darum, die Kinder zum Lesen zu animieren – ganz egal, ob nur ein Buch oder auch mehrere gelesen werden. Mich wollte man zuerst nicht mitmachen lassen, da ich ja noch ein Kindergartenkind war und es ist ja bekannt, dass Kindergartenkinder nicht lesen können. Wie bitte? Das hat mich richtig wütend gemacht! Bei dieser Aktion soll doch die Liebe zum Lesen gefördert werden und dann lässt man ein Kind nicht teilnehmen, nur weil es vor dem Durchschnittslesealter schon lesen kann! Kurzum – ich habe dann geschummelt. Ich bin tags drauf in die Bücherei gegangen, diesmal zu einer anderen Dame, die mich noch nicht kannte, und dann habe ich gesagt, dass ich nach dem Sommer in die zweite Klasse komme. Somit war ich angemeldet und vor allem aber auch angestachelt. Ich wollte es allen zeigen, dass sie im Unrecht waren. Ich ging dann also fast täglich in die Bücherei und habe ein Buch nach dem anderen gelesen und danach mündlich rezensiert. Am Ende der Sommerferien waren es stolze 36 Bücher. Nicht schlecht für ein Kindergartenkind, oder? Die Vielzahl war natürlich nur möglich, weil sich die Bücher für Leseanfänger leicht und schnell lesen lassen. Immer mal wieder kam mir dann ein Buch in die Hand, dessen Autor sich THiLO nannte. Ich habe mich schon damals über den Namen gewundert und mich gefreut, dass mir THiLO jetzt diese Frage und natürlich noch ein paar weitere beantworten konnte.

(Foto: © THiLO)

Leo: Ich habe ein wenig im Vorfeld zu diesem Interview recherchiert und weiß nun einiges mehr von Ihnen, aber vielleicht erzählen Sie mal, wie und wann Sie zum Schreiben und zum Beruf „Autor“ kamen. Ich gehe davon aus, dass die elterliche Buchhandlung wahrscheinlich prägend dafür war, oder?

THiLO: Klar, das war natürlich toll, eine Mutter zu haben, die Buchhändlerin ist. Wenn man Schreiner werden will ist es auch ein Vorteil, wenn man schon mal einen Tisch gesehen hat. Ich habe auch als Schüler schon gerne geschrieben – nur nicht das, was die Lehrer wollten. Die Aufsätze wie „Mein schönster Ferientag“ gingen bei mir so: Ich war von morgens bis abends mit meinen Freunden auf dem Fußballplatz – Aufsatzende. Auf meinem Zeugnis in der Dritten Klasse waren alle Fächer gut, nur Aufsätze schreiben ausreichend
Später wollte ich dann Journalist werden und habe während des Studiums bei Zeitungen und beim Radio gearbeitet. Als ich beim ZDF ein Praktikum gemacht habe, brauchten sie gerade Drehbuchautoren für die Sendung 1, 2 oder 3 – und der Prakti durfte es auch mal versuchen. Das Drehbuch wurde tatsächlich genommen und von da ab habe ich mich in der Kindergeschichtenlandschaft wie ein Krake ausgebreitet.

Leo: Es ist ein Traum aller Leseratten: Aufwachsen in einer Buchhandlung! Welche Bücher haben Ihr Interesse damals als Kind geweckt und waren Sie überhaupt schon buchbegeistert als Kind? Bei vielen Menschen entwickelt sich die Liebe zu Büchern ja erst viel später.

THiLO: Ich habe als Kind wirklich sehr viel gelesen, aber eben auch Fußball gespielt, es war eine gesunde Mischung. Ich durfte mir aber trotzdem nicht alle Bücher aus der Buchhandlung einfach so mitnehmen. Deshalb war ich auch in der Bücherei Dauergast. Ich glaube, ich habe alle Kinderbücher gelesen, die es damals gab. Gerne auch Sachbücher.

Leo: Was war Ihr Lieblingsbuch in Ihrer Kindheit?

THiLO: Robinson Crusoe. 27 Jahre alleine auf einer Insel zu leben und sich rundherum selbst zu versorgen fand ich damals sehr faszinierend (heute auch noch).

Leo: Welche Bücher gehören heute zu Ihren Lieblingsbüchern? Was lesen Sie gerne?

THiLO: Das ist immer unterschiedlich. Nach meinem Abitur – als ich nicht mehr musste – habe ich bei der Ferienarbeit alle Klassiker gelesen, Goethe, Schiller, Brecht, Hesse, Fontane (das sind ähnlich gute Schriftsteller wie ich). Ich habe extra anders Pause gemacht, als die Arbeiter dort, damit die mich nicht eingebildet finden und verkloppen. Heute lese ich manchmal ein halbes Jahr lang nur Krimis, dann wieder Biografien. Es gibt wenige Bücher, die mich überhaupt nicht interessieren.

Leo: Wieso nennen Sie sich THiLO? Das ist doch schon ein etwas außergewöhnlicher Künstlername.

THiLO: Das ist wirklich mein Vorname, ich schreibe ihn noch immer so, wie ich es mir mit vier Jahren beigebracht habe.

Leo: Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus? Wie arbeiten Sie am liebsten? Und wo schreiben Sie? Konzentrierte Ruhe und allein im Büro oder ein Spaziergang an einem belebten Ort?

THiLO: Einen typischen Arbeitsplatz habe ich gar nicht. Ich kann überall schreiben, im Zug, im Café, am Strand. Ich bin etwa 200 Tage im Jahr – in normalen Jahren – unterwegs. Ich brauche nicht mehr als mein Laptop, wenn es rundherum zu unruhig ist, setze ich mir Kopfhörer auf.

Leo: Wie sieht so ein typischer Arbeitstag aus? Haben Sie überhaupt einen typischen Alltag?

THiLO: Auch das ist sehr unterschiedlich. Mal ist es wie bei den meisten anderen Menschen, ich beginne um 8 Uhr und höre um 17 Uhr auf. Oft schreibe ich aber auch an Sonntagen oder abends. Da ich so unglaublich gerne schreibe, habe ich dann trotzdem nicht das Gefühl, dass ich gerade arbeite.

Leo: Wie kommen Sie auf die zahlreichen Ideen? Gibt es Vorgaben von Verlagen? Oder schreiben Sie einfach, was Ihnen in den Sinn kommt? Was machen Sie, um Ideen zu sammeln?

THiLO: Die Ideen gehen mir tatsächlich nie aus – bisher jedenfalls. Es kann sein, dass das mit den vielen Büchern zu tun hat, die ich als Kind verschlungen habe. Generell sind ja alle guten Geschichten ähnlich aufgebaut, also das Skelett ist gleich, sozusagen. Das Fleisch ist dann neu. Und wenn ich mitten in einer Geschichte steckenbleibe, gehe ich auf den Friedhof, zu den ganz alten Gräbern. Ich lese mir die Namen und Daten durch und sofort rattert es in meinem Kopf los, wie deren Leben wohl gewesen ist. Das setzt dann auch andere Ideen frei.

Leo: Wer darf Ihre neuen Texte und Werke als erstes lesen?

THiLO: Meine Texte lesen immer die Lektor/Innen als Erste nach mir. Früher habe ich meistens meinen Kindern sofort die fertigen Geschichten vorgelesen. Aber die sind nun alle schon zu alt für Kinderbücher und noch nicht alt genug, um wieder welche zu lesen. Manchmal, wenn ich Rat brauche, lese ich ihnen aber doch ein, zwei Kapitel vor. Und was sie mir sagen, setze ich um.

Leo: Zum Thema Leseförderung habe ich mal gehört, dass die Zahl der lesenden Kinder wieder steigt. Das finde ich gut. Was müsste man tun, um Kindern (und deren Eltern) das Thema „Lesen“ näherzubringen?

THiLO: Erstens natürlich von klein an Vorlesen, aber nicht so nebenbei, sondern am besten in kuscheliger Umgebung. Dann wird Lesen generell mit Wohlfühlen verbunden. Zweitens ist es gut, wenn die Eltern selbst lesen und ruhig auch mal sagen: „Ich kann gerade nicht, mein Buch ist so spannend.“ Das macht dann neugierig, was es mit diesen schwarzen Zeichen auf dem Papier auf sich hat. Und drittens sollte man als Eltern nicht in gute und schlechte Literatur einteilen. Comics sind genauso gut geeignet, ein Kind zum Leser zu machen, wie Bücher. Auch Eltern lesen ja nicht immer nur Goethe oder THiLO, sondern auch mal leichte Unterhaltung.

Leo: Welches Ihrer eigenen Bücher ist Ihr liebstes Buch? Mögen Sie eins mehr als alle anderen?

THiLO: Ich mag tatsächlich fast alle meiner Bücher immer noch sehr, sehr gerne. Das ist wie, wenn man viele Kinder hat: Alle sind verschiedenen, aber ich liebe sie alle gleich stark. Es gibt unter ihnen keines (jetzt meine ich wieder die Bücher), für das ich mich heute schäme (für meine Kinder sowieso nicht…)

Leo: Sie schreiben sehr viel. Wie lange benötigen Sie im Schnitt für ein Buchprojekt?

THiLO: Ich bin tatsächlich ein sehr schneller Schreiber. Und je weniger Zeit ich für ein Buch habe, desto besser wird es. Oft vergesse ich dann, was ich geschrieben habe und erkenne ganze Kapitel nicht wieder, wenn ich es gedruckt in Händen halte. Als Journalist mussten die Texte für die 12 Uhr Nachrichten um 11 Uhr 30 fertig sein, um 12 Uhr 1 konnte sie niemand mehr gebrauchen.

Leo: Ich habe auf Instagram bei Ihnen reingeschaut und bin erstaunt. Der Account ist mal so ganz anders, als der von anderen Autoren. Finde ich cool. Die meisten Instagram Accounts gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Kennt man einen, kennt man alle. Ihr Account ist ja noch relativ neu, wie kam es dazu? Weil alle einen haben und es zeitgemäß ist? Oder hatten Sie Langeweile während der Corona-freien Zeit? Wurden Sie etwa von Ihren Kindern dazu überredet? Wie viel Zeit investieren Sie in Ihre Social Media Aktivität?

THiLO: Langeweile habe ich nie. Aber mein Einstieg bei Instagram war eine Folge von anderen Projekten, die ich im Corona-April begonnen habe. Da allein in diesem Jahr 80 Lesungen von mir ausgefallen sind, habe ich einen Weg gesucht, um mit meinen Lesern, deren Eltern, BuchhändlerInnen und BibliothekarInnen in Kontakt zu bleiben. Meine Kinder haben mir dabei gute Tipps gegeben. Ich wollte einen Account haben, der meinen Abonnenten auch wirklich einen Gewinn bringt, nicht nur immer meine neusten Bücher in einem Karton zeigen. Ich erzähle etwas von mir, dazu gibt es schöne Bilder. Manchmal bin ich damit 15 Minuten beschäftigt, an manchen Tagen aber auch mal 3 Stunden.

Leo: Welchen ultimativen Tipp können Sie mir geben, damit das mit meinem Berufswunsch, Buchautorin zu werden, auch klappt?

THiLO: Oh, schwere Frage. Bei mir war es ganz leicht. Ich hatte vorher schon jede Menge Drehbücher fürs Kinderfernsehen geschrieben, Sesamstraße, Bibi & Tina, Schloss Einstein, Siebenstein und andere. Da hat mein erster Verlag natürlich Hurra! geschrien, als ich sie angerufen habe. Mein Tipp ist nur: Schreibe einfach weiter. Lass diese Geschichte liegen und beginne eine ganz neue. Und dann noch eine. Es wird automatisch immer besser.

Leo: Sie bieten auch Schreibworkshops an. Das klingt ziemlich interessant. Was sind das für Menschen, die da mitmachen? Sind wirklich alle schreibbegabt?

THiLO: Zu den Workshops kommen Menschen mit unterschiedlichstem Anspruch. Manche wollen in den nächsten 12 Monaten einen Bestseller in den Buchcharts haben, andere nur für ihre Nachfahren ihre Lebensgeschichte spannend aufschreiben. Manche haben schon Kurzgeschichten veröffentlicht, manche noch kein Wort zu Papier gebracht. Bei manchen wird es wahrscheinlich nicht zu einem Buchvertrag reichen, aber unbegabt zum Schreiben ist niemand. Ich zeige ihnen dann einige Tricks, das Handwerkszeug sozusagen. Viele kommen aber auch zu mir, um sich einfach eine Woche lang voll aufs Schreiben konzentrieren zu können. Bei meinen Workshops stört nichts, es gibt keinen Lärm, alle Teilnehmer waren ausnahmslos sehr nett und die Landschaft drumherum ist schön – und obendrein stehe ich mit Rat und Tat zur Seite.

Leo: Während der letzten Monate mussten wir alle unser Leben umstellen. Was haben Sie die letzten vier Monate gemacht? Hat sich für Sie viel geändert? Schreiben kann man ja auch trotz Corona, aber fehlen Ihnen die öffentlichen Auftritte bzw. Lesungen?

THiLO: Bei mir sind ab Mitte März alle Lesungen weggefallen. Plötzlich hatte ich unerwartet viel freie Zeit – um mal etwas Positives in dem Ganzen zu sehen. Wie Millionen andere Menschen auch war ich mit meinen Kindern den ganzen Tag zuhause. Da kam mir die Idee, einen Escape-Room zum Ausdrucken zu entwickeln. Die Lockdown-Agents sind kein Buch oder Spiel, das man am Tisch macht, sondern die ganze Wohnung wird in einen Escape-Room verwandelt. Alles, was man dazu braucht, ist in der PDF enthalten, die man auf www.thilos-gute-seite.de herunterladen kann. Das Thema war dann sofort in vielen Zeitungen und ich wurde zu Online-Workshops eingeladen – und das Abenteuer wurde bis jetzt schon fast 10.000 mal heruntergeladen.
Die öffentlichen Auftritte, besonders die Kontakte zu meinen LeserInnen fehlen mir natürlich. Aber ich nehme es so hin, wie es ist. Irgendwann komme ich zurück in die Schulen, Buchhandlungen und Bibliotheken und dann wissen alle diese Lesungen noch mehr zu schätzen.

Wer noch mehr über THiLO erfahren möchte, darf nun gerne zur Homepage des Autors springen. Dort findet ihr übrigens auch die Abenteuer der Lockdown-Agents.

{Rezension} Lia Sturmgold
Die Macht der Kristalle (Bd. 1)

Lia Sturmgold
Die Macht der Kristalle (Bd. 1)
von Aniela Ley

dtv junior
Hardcover
240 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-423-76307-3
Ersterscheinung: 24.07.2020

Inhalt:
Die elfjährige Lia steckt aufgrund eines misslungenen Zaubers der Elfenprinzessin Asalia nun in deren Körper fest. Asalia Laliala Pergusta von Silberhaar ist eine Luftprinzessin und treibt nun in Lias Körper ihr Unwesen bei den Menschen. Asalias Bruder Dorient hingegen versucht, Lia zu helfen, denn sie muss das Elfeninternat „Springwasser“ besuchen. Allerdings muss Lia aufpassen, denn es darf niemand erfahren, dass sie gar nicht die echte Asalia ist…

Meinung:
Bei diesem Cover war es um mich geschehen, es war Liebe auf den ersten Blick. Das Cover ist ein Traum! Leider gibt es im Buch keine Illustrationen, was aber eigentlich auch nicht tragisch ist, denn aufgrund des bildlichen Schreibstils konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Die magische Welt um das Elfeninternat hat mich fasziniert. Aniela Ley hat es tatsächlich geschafft, das fantasievoll dargestellte Elfenreich zum Leben zu erwecken. Dieser erste Band der bezaubernden Elfenmädchen-Serie ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Vorstellung, den Körper mit einer Elfenprinzessin zu tauschen, fand ich übrigens ziemlich amüsant. Lia meistert ihre Aufgabe bestens und wächst über sich hinaus. Dieses magische Abenteuer ist eine zauberhafte Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt und zeigt uns, dass es sich lohnt, seinen Freunden beizustehen. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Fortsetzung.

Fazit:
„Die Macht der Kristalle“ von Aniela Ley ist ein gelungener Auftakt der zauberhaften „Lia Sturmgold“-Reihe. Diese spannende und lustige Geschichte empfehle ich Mädchen ab 10 Jahren, die gerne in magische und fantastische Welten eintauchen. Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den dtv junior Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Die Fußball-TORnados
Trainer gesucht! (Bd. 2)

Die Fußball-TORnados
Trainer gesucht! (Bd. 2)
von THiLO
mit Zeichnungen von Timo Grubing

cbj Kinder- und Jugendbuchverlag
Hardcover
Kinderbuch
128 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-570-17733-4
Ersterscheinung: 22.06.2020

Inhalt:
Kalil ist sauer auf seinen besten Freund Jonas, denn er hat sein Leroy-Sané-Trikot mit Autogramm verwettet. Die D-Jugend der Chatlottenburger soll es bekommen, wenn sie in einem Spiel gegen die Fußball-TORnados gewinnen. Blöd nur, dass ihr Trainer Bernie Neuendorf einen echten Vertrag in England bekommen hat und geht. Wer soll nun der neue Trainer der Fußball-TORnados werden? Und dann ist da ja auch das Spiel, für das alle hart trainieren müssen. Die Zeit rennt…

Meinung:
Die Suche nach dem neuen Coach ist eine spannende Geschichte und eine gelungene Fortsetzung der Reihe „Die Fußball-TORnados“. Mir persönlich hat dieser zweite Band sogar noch besser gefallen als der erste. Der Schreibstil ist locker und leicht und die Texte unterhaltsam und humorvoll. Die kurzen Kapitel und die zahlreichen Zeichnungen im Comicstil begeistern selbst Lesemuffel. Ich habe mit Kalil und seinen Freunden mitgefiebert und nun weiß ich auch, wie leicht man an ein Trikot eines Profi-Fußballers kommt. Wenn ihr wissen möchtet, wie das geht, dann müsst ihr nur das Buch lesen. Ich versuche mein Glück bei Thomas Müller, der mein absoluter Lieblingsspieler ist. Mal schauen, ob’s klappt! 😉

Fazit:
„Trainer gesucht!“ von THiLO ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe „Die Fußball-TORnados“. Mädchen und Jungen ab 8 Jahren, die den Fußball lieben, werden ihre wahre Freude an dieser spannenden Geschichte habe. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an BUCH CONTACT und an den cbj Kinder- und Jugendbuchverlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Die Fußball-TORnados
1:0 für Jonas (Bd. 1)

Die Fußball-TORnados
1:0 für Jonas (Bd. 1)
von THiLO
mit Zeichnungen von Timo Grubing

cbj Kinder- und Jugendbuchverlag
Hardcover
Kinderbuch
128 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-570-17732-7
Ersterscheinung: 22.06.2020

Inhalt:
Jonas ist ein fußballbegeisterter Junge. Gemeinsam mit seinem besten Freund Kalil möchte er eine Klassenfußballmannschaft gründen, um die Stimmung in der Klasse zu heben. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn niemand mitmachen möchte. Zum Glück haben die Fußball-TORnados Unterstützung von Sportlehrer Bernie Neuendorf, der ab sofort ihr Trainer ist. Aber werden Jonas und Kalil die Jungs aus ihrer Klasse überzeugen können, bei den Fußball-TORnados einzusteigen?

Meinung:
Als Buchbloggerin sollte ich eigentlich immer offen für alles sein, aber es gibt da einfach ein paar Themengebiete, die mich persönlich mehr interessieren, da ich ja nicht nur mit voller Begeisterung lese, sondern auch mit Leib und Seele dem Fußball verfallen bin. Daher war es eigentlich auch so was von klar, dass ich die neue Reihe „Die Fußball-TORnados“ von THiLO lesen musste. Die Story und auch die Protagonisten sind authentisch und realistisch – man fiebert tatsächlich mit Jonas mit. Dieser erste Band handelt nämlich von Jonas, der gerade zum Klassensprecher der 4a gewählt wurde und genervt von den Streitigkeiten in seiner Klasse ist. Kurzerhand wird die eigene Fußballmannschaft gegründet, denn wir wissen ja, dass Fußball alle verbindet – egal wie bunt die Mischung der Nationalitäten ist. Bei den Fußball-TORnados dürfen alle mitmachen. Der Schreibstil ist locker und leicht und die Texte unterhaltsam und humorvoll. Die kurzen Kapitel und die zahlreichen Zeichnungen im Comicstil begeistern selbst Lesemuffel.

Fazit:
Mit „Die Fußball-TORnados – 1:0 für Jonas“ ist THiLO ein wunderbarer Reihenauftakt gelungen. Fußballbegeisterte Mädchen und Jungen ab 8 Jahren werden ihre wahre Freude an dieser spannenden Geschichte habe. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an BUCH CONTACT und an den cbj Kinder- und Jugendbuchverlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Klara Katastrofee
und das große Feen-Schlamassel (Bd. 1)

Klara Katastrofee
und das große Feen-Schlamassel (Bd. 1)
von Britta Sabbag
mit Bildern von Igor Lange

arsEdition
Hardcover
Kinderbuch
128 Seiten
Altersempfehlung: ab 7 Jahren
ISBN: 978-3-8458-3432-0
Ersterscheinung: 23.07.2020

Inhalt:
Immer wenn Klara vom Kornblumenfeld zaubern möchte, geht garantiert etwas schief. Die kleine Fee wäre gerne eine anerkannte Fee, denn nur dann darf sie verantwortlich für ihr eigenes Gebiet sein. Aber noch passieren ihr einfach zu viele Missgeschicke. Als Klara dann auch noch vom Menschenjungen Oskar entdeckt wird, beginnt ein spannendes Abenteuer in der Menschenwelt.

Meinung:
Die beiden Bücher „Der kleine Waschbär Waschmichnicht“ und „Das kleine Stinktier Riechtsogut“ von Britta Sabbag mit Bildern von Igor Lange haben mich vor Kurzem verzaubert. Ich bin noch immer hin und weg. Als ich dann die zuckersüße Fee Klara entdeckt habe, war es vollends um mich geschehen. Die kleine „Katastrofee“ hat mich oft zum Lachen gebracht, denn Klara ist zwar leicht chaotisch, aber liebenswert. Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht verständlich, vor allem aber humorvoll und witzig. Die kurzen und übersichtlichen Kapitel haben eine angenehme Länge und eignen sich daher hervorragend zum Vorlesen. Geübte Leseanfänger werden sicherlich ihre wahre Freude an diesem spannenden Abenteuer haben.

Fazit:
„Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel“ von Britta Sabbag ist eine herzerwärmende Geschichte über Mut, Freundschaft und Naturschutz mit wunderschönen Illustrationen. Kinder ab 7 Jahren werden begeistert sein und die kleine Katastrofee lieben. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an arsEdition für dieses Rezensionsexemplar.