{Rezension} Family Quest
Das Amulett des Merlin

Family Quest
Das Amulett des Merlin
von Daniel Bleckmann

Ueberreuter Verlag
Hardcover
Kinderbuch
256 Seiten
Altersempfehlung: 10 – 12 Jahre
ISBN: 978-3-7641-5160-7
Ersterscheinung: 17.02.2020

Inhalt:
Als Charlotte, Finn und Bruce McGuffin ein Amulett finden, begeben sich die drei Geschwister auf eine spannende und abenteuerliche Reise. Denn der Legende nach wurde dieses vom Zauberer Merlin höchstpersönlich geschmiedet und außerdem soll das goldene Amulett wohl zu einem streng geheimen Ort führen. Eine spannende Schatzsuche und gefährliche Verfolgungsjagd beginnt…

Meinung:
Mit seinem Kinderbuchdebüt ist dem Autor ein spannendes und fantastisches Abenteuer gelungen. Gleich am Anfang des Buches erwartet uns eine Karte, auf der die Stationen der Reiseroute visuell dargestellt werden. Danach folgt eine Doppelseite, auf der die Protagonisten kurz vorgestellt werden. Die drei McGuffin-Geschwister sind nicht nur abenteuerlustig und mutig, sie sind vor allem sympathisch. Der Schreibstil ist kindgerecht und mitreißend. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich und die Schrift ist angenehm groß. Das Ende ist sehr gut gelungen und lässt Spielraum für weitere Fortsetzungen offen und vor allem lässt es mich hoffen, dass es bald noch mehr Abenteuer geben wird und so fiebere ich einem Wiedersehen mit den McGuffins entgegen.

Fazit:
Mit „Family Quest: Das Amulett des Merlin“ schickt Daniel Bleckmann seine Leser im Alter zwischen 10 und 12 Jahren auf eine spannende Schatzsuche. Dieses Abenteuer ist mitreißend, lustig und mysteriös zugleich und verdient sich somit 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Ueberreuter Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Vier Schwestern gegen den Rest der Welt

Vier Schwestern gegen den Rest der Welt
von Jenny Dietrich

Ueberreuter Verlag
Hardcover
Kinderbuch
192 Seiten
Altersempfehlung: ab 9 Jahren
ISBN: 978-3-7641-5149-2
Ersterscheinung: 09.03.2020

Inhalt:
Für Annie, Lu und Georgie und natürlich auch Pups gibt es nichts Schöneres als den Sommer. Die vier Schwestern leben zusammen mit ihren Eltern und Opa Joe auf der Wahoola-Ranch, dem schönsten Bauernhof der Welt. Da Rita Wagenknecht, die Mutter der vier Mädchen, verreist, um sich um die kranke Tante zu kümmern, wird dringend eine Aushilfe benötigt – also wird Alfred eingestellt, der sich aber mehr als komisch verhält. Ist Alfred etwa hinter dem geheimen Familienrezept her? Ein turbulentes Schwesternabenteuer beginnt…

Meinung:
Das ist wieder eins der Bücher, in das ich mich verliebt habe, bevor ich überhaupt nur eine Seite gelesen habe. Cover und Titel haben mich gleich angesprochen, aber als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses sommerliche Abenteuer der vier Schwestern lieben würde. Was habe ich mich wohlgefühlt auf der Wahoola-Ranch. Dieser Ort muss wirklich traumhaft schön sein. Aber auch die Protagonisten waren einfach nur zauberhaft. Die vier Schwestern muss man direkt ins Herz schließen. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und harmonisch. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich und die Schrift ist angenehm groß. Ich hatte wahnsinnig schöne Lesestunden mit diesem Buch, denn die Geschichte ist herzerwärmend, lustig und spannend – einfach wundervoll.

Fazit:
„Vier Schwestern gegen den Rest der Welt“ von Jenny Dietrich ist ein wundervolles Sommerabenteuer auf dem Land. Dieses Wohlfühlbuch empfehle ich allen Mädchen ab 9 Jahren, die gerne warmherzige und lustige Familiengeschichten lesen. Für mich war dieses Buch ein großes Lesehighlight, weshalb ich sehr gerne 5 von 5 Sternchen vergebe.

Herzlichen Dank an den Ueberreuter Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Die Mission der tollkühnen Bücher

Die Mission der tollkühnen Bücher
von Hendrik Lambertus
mit Illustrationen von Alica Räth

Ueberreuter Verlag
Hardcover mit farbigen Illustrationen
Kinderbuch
160 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-7641-5173-7
Ersterscheinung: 17.02.2020

Inhalt:
Buchagenten sind lebendige Bücher, die unerkannt in Bücherregalen leben. Sie wachen über ihre schlafenden Buchgeschwister und beschützen die Bücherwelt vor Gefahren. Doch es droht eine große Bedrohung, denn der schreckliche „Zensor“ liest alle Bücher leer. Als auch noch das Oberhaupt der Buchagenten entführt wird, beginnt ein gefährliches Abenteuer…

Meinung:
Als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, war ich sofort fasziniert von dieser Magie, die dieses Buch ausstrahlt. Die farbigen Illustrationen sind ein Traum. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und locker. Die Schriftgröße ist relativ groß und die Kapitel angenehm kurz, sodass auch Leseanfänger ihren Spaß am Lesen haben werden. Die Story ist durchweg spannend, magisch und vor allem lustig. Dinas Bücherhort, den kleinen, ungewöhnlichen Buchladen würde ich gerne selbst einmal besuchen. Dort muss es wunderschön sein. Die Vorstellung, dass es Bücher gibt, die lebendig sind, finde ich faszinierend. Vor allem die drei kleinen Jungagenten Hedy, Reginald und Paulchen habe ich umgehend in mein Herz geschlossen und ich hoffe, dass es bald ein weiteres Buchagenten-Abenteuer gibt.

Fazit:
„Die Mission der tollkühnen Bücher“ von Hendrik Lambertus ist eine außergewöhnliche Abenteuergeschichte einer Buchhandlung voller lebendiger Bücher. Ich empfehle dieses Buch Mädchen und Jungs ab 8 Jahren und vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Ueberreuter Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Novembers Tränen

Novembers Tränen
von Mina Teichert

Ueberreuter Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag
Jugendbuch
416 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7641-7088-2
Ersterscheinung: 16.08.2019

Inhalt:
Die 16-jährige November ist ein Winterkind und ihre Tränen haben besondere Fähigkeiten – kranken Menschen können sie das Leben retten, aber sie können auch den Tod bringen. Mit anderen Winterkindern lebt sie in einem abgelegenen Kloster nach strengen Regeln, bis eines Tages Alpha, das Oberhaupt des Winterordens, auftaucht. Er scheint ein besonderes Interesse an November zu haben. Aber auch der neue Mitschüler Romeo, geheimnisvoll und anziehend, bringt Novembers Leben ganz schön durcheinander. Wer meint es wirklich gut mit ihr und wer möchte ihre Gabe missbrauchen?

Meinung:
Mina Teicherts Schreibstil ist einfach herrlich, so leicht und flüssig zu lesen. Deshalb liebe ich ihre Bücher auch so sehr. Allerdings habe ich bisher nur ihre Kinderbücher gelesen und war eher etwas skeptisch, ob mir „Novembers Tränen“ tatsächlich auch so gut gefallen könnte. Mit Fantasyromanen werde ich oft nicht glücklich, aber der Klappentext erschien mir recht interessant und das Cover hat mit sowieso beim ersten Anblick bereits verzaubert.
Die Geschichte wird aus Sicht der 16-jährigen November erzählt. November ist ein Winterkind und ihre Tränen haben besondere Fähigkeiten. Tränen, die über Leben und Tod entscheiden. Der Leser kann sich nicht nur in Novembers Gedanken und ihr Handeln hineinversetzen, sondern auch in ihre Gefühlswelt, ihre Angst vor Wut oder Trauer, ihren Schmerz und ihre Freude. Die Idee hinter dieser Geschichte hat mich vollkommen eingenommen. Bereits nach einigen Seiten ist man gefesselt von der Story der Winterkinder. Die Geschichte beginnt erst langsam und unscheinbar und wird im Verlauf der Handlung immer spannender, sodass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Die Ausarbeitung der Idee und die Beschreibung der Charaktere sind Mina Teichert äußerst gut gelungen. Die unzähligen Wendungen, die nicht vorhersehbar sind, aber auch die emotionalen Stellen im Buch sind grandios. Eine märchenhafte und doch düstere Atmosphäre, die Suche nach Antworten und ein unfassbar großartiges Ende machen diesen Jugendroman einzigartig.

Fazit:
„Novembers Tränen“ von Mina Teichert ist ein Fantasyroman, der unbeschreiblich spannend, abwechslungsreich und sogar ein wenig romantisch ist. Ich bin vollkommen begeistert von der Idee und Umsetzung dieser Story. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und überragende 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Mina Teichert und an den Ueberreuter Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension}
Ein Sommer zum Pferdestehlen

Ein Sommer zum Pferdestehlen
von Mina Teichert

UeberreuterVerlag
Hardcover
Kinderbuch
288 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-7641-5142-3
Ersterscheinung: 15.03.2019

Inhalt:
Die 13-jährige Klara und ihre beste Freundin Marei sind entsetzt, als sie erfahren, dass der grantige Schrotthändler die Irish-Cob-Stute Gypsy an den Schlachter verkaufen will. Um das Pferd zu retten, schmieden die beiden einen Plan und begeben sich kurzerhand auf ein lustiges und spannendes Abenteuer. Unplanmäßig müssen die beiden aber Bruno, den neunmalklugen Feriengast des Pferdehofes, mit auf die Reise nehmen. Dass dieser tatsächlich nützlich sein könnte, hätte keine der beiden Freundinnen gedacht.

Meinung:
Wer regelmäßig meine Rezensionen liest, wird bestimmt schon ahnen, welche Meinung ich zu diesem Buch haben könnte. Denn dieses Buch beinhaltet einfach alles, was ein Mädchen, wie ich es bin, für ein paar zauberhafte Lesestunden benötigt. Aber fangen wir erst einmal beim Cover an, das das Herz eines Pferdefans lauter schlagen lässt. Beim ersten Anblick geraten wir in Versuchung, diesem Buch den Stempel „Ein typischer Roman für pferdebegeisterte Mädchen“ aufzusetzen, doch dieses Buch ist weitaus mehr. Ein Road Trip, der zugleich lustig aber auch spannend ist, eine Freundschaftsgeschichte mit mutigen und liebenswerten Charakteren, ein Roman für Pferdefreunde und die, die es noch werden möchten. Der Klappentext verheißt uns auch ein spannendes Pferdeabenteuer der besonderen Art, aber es ist dennoch keine typische Pferdegeschichte. Es ist eine Geschichte, die uns träumen lässt, eine Geschichte, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Protagonistin Klara ist mutig, schlagfertig und selbstbewusst. Auch ihre beste Freundin Marei muss man einfach ins Herz schließen. Aber mein absoluter Held und Superman dieser Geschichte ist selbstverständlich Bruno, der tatsächlich etwas von einem Prinzen in den Disney-Filmen hat. Ein äußerst sympathischer Theoretiker. Die drei Freunde sind so grundverschieden, ergänzen sich aber wunderbar und entwickeln Teamgeist auf ihrer Reise mit Gypsy zum Gnadenhof nach Holland. Ich mag den Schreibstil der Autorin, denn er ist äußerst erfrischend und jugendlich und die Erzählweise ist ausgesprochen witzig und locker. Bis zum Schluss fiebert man mit Klara, Marei und Bruno mit und hofft, dass das Abenteuer für die Freunde und für Gypsy gut ausgeht. Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Mut und Abenteuerlust mit Hintergrundinformationen zum fahrenden Volk der Irish-Tinker.

Fazit:
Mit „Ein Sommer zum Pferdestehlen“ begibt sich der Leser auf einen Road Trip, der spannend und lustig zugleich ist. Junge Leserinnen im Alter von 10 – 13 Jahren und im Herzen jung gebliebene Erwachsene werden die Story lieben. Dieses Buch ist so lebendig und unterhaltsam. Es ist aber auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und mich vollkommen begeistert hat. Deshalb vergebe ich liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Mina Teichert für dieses Rezensionsexemplar.