{Rezension} Falling Like Leaves

Falling Like Leaves
von Misty Wilson

Dragonfly Verlag
Paperback
Jugendbuch
352 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7488-0301-0
Ersterscheinung: 26.08.2025

Inhalt:
Als Ellis aus ihrem vertrauten Leben in New York herausgerissen wird, weil ihre Eltern eine Beziehungspause einlegen, landet sie bei ihrer Tante, ihrer Cousine und einem völlig neuen Alltag in der Kleinstadt Bramble Falls. Statt Studienvorbereitung und Großstadttrubel heißt es jetzt Erntefestival, Familiendrama und eine Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit. Denn ausgerechnet Cooper, ihr ehemals bester Freund und erster Kuss, lebt hier. Während der Herbst langsam über Bramble Falls zieht, beginnt für Ellis ein innerer Wandel, der mehr mit Kürbissen, Zimtaroma und zweiten Chancen zu tun hat, als sie je erwartet hätte.

Meinung:
Ich wusste schon nach wenigen Seiten, dass dieser Roman genau das Richtige für mich ist – nicht, weil es laut oder spektakulär ist, sondern weil es mit feinem Gespür erzählt, was Veränderung wirklich bedeutet. Ellis ist keine typische Protagonistin, die sich sofort in ihr neues Leben fügt. Ihre Frustration ist nachvollziehbar, ihre Reaktionen ehrlich und ungeschönt. Man leidet mit ihr, man spürt, wie sie zwischen Pflichtgefühl, Wut und Sehnsucht nach Stabilität hin- und hergerissen ist. Misty Wilson gelingt es hier, aus einem klassischen „Stadtkind-trifft-Kleinstadt“-Setting etwas Eigenes zu machen – mit Figuren, die nicht nur süß oder charmant sind, sondern Ecken und Kanten haben. Und dann ist da natürlich Cooper… Er ist kein Klischee-Bad-Boy, sondern still, tiefgründig und mit genau der richtigen Portion Verletzlichkeit ausgestattet. Die Dynamik zwischen ihm und Ellis ist zurückhaltend, langsam entflammend – und gerade deshalb so glaubwürdig. Es ist eine Geschichte, in der jede Berührung, jedes Gespräch zwischen den Zeilen wirkt. Was mich besonders berührt hat, ist der Subtext: das Loslassen alter Vorstellungen, das Wiederentdecken von Nähe und Vertrauen – nicht nur romantisch, sondern auch familiär. Die Konflikte mit der Mutter, die Zerrissenheit zwischen alter und neuer Welt, die leise Rebellion gegen Erwartungen – das alles verleiht der Geschichte Tiefe. Und ja, das Herbst-Setting ist ein Traum: Die Gerüche, die Farben, das Festival – man möchte sofort nach Bramble Falls ziehen. Der Farbschnitt und die liebevolle Buchgestaltung machen das Ganze nur noch magischer. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, wie es mit den Nebenfiguren weitergeht – vor allem Sloane & Asher, und Jake & … (aber keine Spoiler!). Diese Figuren schreien regelrecht nach eigenen Geschichten.

Fazit:
„Falling Like Leaves“ von Misty Wilson ist eine herzerwärmende, atmosphärisch dichte Second-Chance-Romance, die perfekt in den Herbst passt – melancholisch, romantisch und mit einem liebevollen Blick auf Familie, Neuanfänge und das Wiederfinden alter Verbindungen. Ellis und Cooper sind zwei Figuren, die unter die Haut gehen, weil sie nicht perfekt sind, sondern echt. Wer herbstliche Kleinstadtgeschichten und das Kribbeln erster Gefühle liebt, wird dieses Buch verschlingen. Ich hoffe sehr, dass wir bald weitere Bände aus Bramble Falls erleben dürfen – ich wäre sofort wieder dabei. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Lieblingszitate:
„Komm zum Apfelpflücken und Kürbisschnitzen und bleib wegen der Gemütlichkeit.“ (S. 203)
und
„Ich habe mich in das hübsche, lustige, coole Mädchen verliebt, das immer neue Dinge ausprobieren wollte. Du hast mir das Gefühl gegeben, es gäbe keine Grenzen. Als könnte ich alles machen und sein. Aber auch, dass ich nicht etwas anderes sein muss, als ich bin. Wenn ich mit dir zusammen war, hatte ich immer das Gefühl, die beste Version von mir zu sein. Und dann warst du weg, und ich war am Boden zerstört.“ (S. 233)
und
„In mir entzünden sich eine Million Wunderkerzen, bis ich glaube, in Flammen aufzugehen.“ (S. 268)

{Rezension} Moritz & Franz Wagner: Glanz in ihren Augen

Moritz & Franz Wagner
Glanz in ihren Augen
Große Träume, ihr Weg in die NBA und zum Weltmeistertitel
von Beate Wagner

Ariston Verlag (ein Verlag der Penguin Random House Verlagsgruppe)
Hardcover mit Schutzumschlag
Biografie
256 Seiten
ISBN: 978-3-424-20290-8
Ersterscheinung: 22.05.2024

Inhalt:
Moritz und Franz Wagner sind Leistungsträger im DBB-Team und Ausnahmetalente bei den Orlando Magic in der NBA. In ihrer Biografie über die beiden erzählt ihre Mutter, Beate Wagner, unverblümt die Geschichte der kleinen basketballbegeisterten Jungs aus Berlin, bis hin zu zwei NBA-Spielern und dem Weltmeistertitel.

Meinung:
Dieses Buch ist viel mehr als eine klassische Sportlerbiografie. Es ist eine zutiefst persönliche Familiengeschichte, die sich durch Offenheit, Wärme und ein hohes Maß an Reflexion auszeichnet. Was mich besonders berührt hat, ist der Perspektivwechsel: Statt einer distanzierten Erzählweise wird hier aus der Sicht einer Mutter berichtet, die nicht nur zwei Söhne großgezogen, sondern sie aktiv und liebevoll durch Höhen und Tiefen begleitet hat. Beate Wagner schreibt mit einem journalistischen Gespür für Details, gleichzeitig aber mit einer emotionalen Ehrlichkeit, die manchmal entwaffnend wirkt. Man spürt in jedem Kapitel, wie nah sie an ihren Kindern dran ist – nicht nur physisch, sondern emotional. Sie schildert nicht nur Erfolge, sondern auch Unsicherheiten, Stolz, Zweifel und Ängste. Gerade dieser „weiche“ Blick auf eine vermeintlich harte Sportwelt hat mich mehrfach innehalten lassen. Natürlich dreht sich viel um Beate Wagner selbst. Wer erwartet, tief in die Köpfe von Franz und Moritz einzutauchen, wird stellenweise enttäuscht sein. Für mich aber lag gerade darin ein Reiz: Einmal nicht nur die Athleten zu sehen, sondern das Netz aus Menschen, das ihren Erfolg mitträgt. Eltern, die Entscheidungen treffen mussten, loslassen lernen mussten, und dennoch immer wieder präsent waren – auch wenn „präsent sein“ manchmal einfach bedeutete, ein Care-Paket nach Michigan zu schicken oder sich nachts Sorgen zu machen. Stellenweise hätte ich mir eine stärkere Fokussierung auf bestimmte Karrieremomente oder mehr Tiefe zu sportlichen Aspekten gewünscht. Doch für jemanden wie mich, der Geschichten über Menschen, ihre Motivation, ihre Beziehungen und ihren Mut liebt, war dieses Buch ein Volltreffer.

Fazit:
„Moritz & Franz Wagner: Glanz in ihren Augen“ von Beate Wagner ist eine bewegende Familiengeschichte über Mut, Träume, Disziplin und das Loslassen. Die Stärke des Buches liegt weniger in detaillierten Sportanalysen, sondern im emotionalen Zugang zu zwei außergewöhnlichen Karrieren durch die Augen einer stolzen Mutter. Wer sich auf diese Perspektive einlässt, wird mit einer sehr persönlichen, warmherzigen und teils tiefgründigen Lektüre belohnt. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternchen.

{Rezension} Knights & Heirs
Die Erben der Schlange (Bd. 2)

Knights & Heirs
Die Erben der Schlange (Bd. 2)
von Rena Fischer

Oetinger Verlag
Paperback
Jugendbuch
464 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7512-0539-9
Ersterscheinung: 11.07.2025

Ihre Gabe macht sie zur Gejagten – und ihn zum Jäger.

Inhalt:
Nach den schockierenden Enthüllungen am Ende des ersten Bandes ist für Mags nichts mehr, wie es war. Verrat und Misstrauen umgeben sie, selbst die Menschen, denen sie einst vertraute, scheinen eigene Ziele zu verfolgen. Um Antworten auf ihre Herkunft, ihre Fähigkeiten und die wahren Absichten der geheimen Organisation zu finden, begibt sie sich mit Stella auf eine gefährliche Reise. Dabei stößt sie auf die Gegenspieler der Knights, die Heirs of the Serpent – und auf Wahrheiten, die ihre bisherige Welt in Frage stellen. Währenddessen hat sich der Konflikt zwischen den verfeindeten Logen zugespitzt, und auch Cyrus steht vor einer Entscheidung, die nicht nur sein eigenes Schicksal, sondern das vieler verändern könnte.

Meinung:
Ich habe selten ein Finale gelesen, das mich so atemlos zurückgelassen hat. Dieser zweite Band der fesselnden Romantasy-Dilogie knüpft nahtlos an den ersten Band an – keine Wiederholungen, kein langes Einleiten, sondern ein direktes Eintauchen in eine Welt voller Verschwörungen, düsterer Geheimnisse und moralischer Grauzonen. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die emotionale Tiefe: Mags ist nicht mehr das naive Mädchen, sondern eine junge Frau, die kämpfen muss – für sich, für die Wahrheit, für eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf. Ihre Entwicklung ist glaubhaft, vielschichtig und manchmal schmerzhaft mitanzusehen, gerade weil sie so echt wirkt. Cyrus hingegen bleibt ein faszinierendes Rätsel. Seine Zerrissenheit hat mich während des gesamten Buchs beschäftigt – er steht zwischen Familie, Verpflichtung und einer Liebe, die ihn verändert. Es ist diese ständige Unsicherheit, die ihn so spannend macht. Auch die Nebencharaktere, insbesondere Stella, bekommen Tiefe und Relevanz, was der Geschichte zusätzlichen Reiz verleiht. Der Plot? Grandios. Die Enthüllungen kamen oft überraschend, aber nie unlogisch. Es ist ein langsamer Aufbau, der in einem dramatischen Showdown mündet, der nicht nur actiongeladen, sondern auch emotional mitreißend ist. Rena Fischer hat ein großartiges Gespür für Timing und setzt ihre Twists gezielt ein – nicht überladen, sondern genau richtig dosiert. Auch die Perspektivwechsel bereichern die Story ungemein, da sie neue Blickwinkel eröffnen und die Komplexität der Ereignisse greifbarer machen. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt das Ende – einige Fragen rund um die Tabletten, ihre Folgen und langfristige Auswirkungen bleiben offen. Gleichzeitig empfinde ich diese Offenheit nicht als störend, sondern eher als realistisches Stilmittel: Nicht alles im Leben lässt sich abschließend erklären, und das verleiht dem Finale einen Hauch von Nachdenklichkeit. Vielleicht ein versteckter Wink auf ein mögliches Spin-Off? Ich würde es lesen. Sofort.

Fazit:
„Knights & Heirs – Die Erben der Schlange“ von Rena Fischer ist ein spannendes und emotionales Finale, das durch eine dichte Atmosphäre, überraschende Wendungen und starke Charakterentwicklungen überzeugt. Die Geschichte hält konstant die Spannung, erweitert geschickt das Worldbuilding und liefert einen stimmigen Abschluss, der dennoch Raum für Gedanken lässt. Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit der Autorin, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen und dabei stets die emotionale Ebene im Blick zu behalten. Eine eindringliche Urban Fantasy voller Geheimnisse, Machtspiele und innerer Konflikte. Von mir gibt es verdientermaßen 5 von 5 Sternchen.

Lieblingszitat:
„Ich starre ihm hinterher und fühle mich, als hätte er mich und die ganze Welt um mich herum in Brand gesteckt.“ (S. 175)


{Rezension} Downhill Dreams

Downhill Dreams
von Nadine Schojer

dtv
Paperback
Sports Romance
416 Seiten
ISBN: 978-3-423-74127-9
Ersterscheinung: 10.07.2025

Inhalt:
Josie ist jung, wild und ehrgeizig – sie kennt die Berge rund um Garmisch wie ihre Westentasche und träumt davon, in den USA an einem der härtesten Downhill-Rennen teilzunehmen. Als Tochter eines ehemaligen Radsportprofis trainiert sie hart, doch ihre Vergangenheit mit einer abwesenden Mutter lässt sie Nähe und echte Gefühle meiden. Dann begegnet sie Levi – einem gefeierten Star der Mountainbike-Szene, der sich weder von Risiken noch von Beziehungen aufhalten lässt. Nach einem intensiven, aber abrupt endenden Aufeinandertreffen kreuzen sich ihre Wege Monate später wieder: am Sportcollege in Kalifornien, wo Levi ausgerechnet Josies Trainer wird. Und obwohl zwischen ihnen nichts sein darf, ist da diese unausweichliche Anziehung…

Meinung:
Dieser Roman hat mich nicht wegen der großen Gesten oder dramatischen Wendungen gepackt – sondern wegen der Zwischentöne. Es ist diese Mischung aus jugendlichem Übermut, emotionalen Wunden und dem langsamen, zarten Prozess des Vertrauens, der mich berührt hat. Josie und Levi sind zwei Figuren, die auf den ersten Blick kaum verletzlicher sein könnten – sie brettern mit Höchstgeschwindigkeit Berge hinunter, aber vor ihren Gefühlen drücken sie die Bremse. Und genau das macht die Geschichte so nachvollziehbar. Besonders gelungen fand ich, wie Nadine Schojer es schafft, die Extremsport-Welt so spürbar und greifbar zu machen, ohne die Charakterentwicklung aus dem Blick zu verlieren. Die Beschreibung des Downhill-Fahrens ist nicht nur Action-Kulisse, sondern eine Metapher für das emotionale Auf und Ab der Protagonisten. Die Angst zu stürzen – körperlich wie seelisch – durchzieht das ganze Buch. Das sorgt für eine ungewöhnliche Tiefe im Genre der Sports Romance. Nicht jede Szene war ein Volltreffer für mich. Manche Gespräche wirkten leicht konstruiert und Josies impulsive Art hat mich zwischenzeitlich etwas erschöpft. Aber genau darin liegt auch ihre Stärke: Sie ist keine perfekte Heldin, sondern echt. Levi wiederum bleibt lange distanziert, doch seine Entwicklung hin zum greifbaren, fühlenden Menschen passiert still und glaubwürdig. Diese Geschichte ist keine lineare Lovestory, sondern eher eine emotionale Berg- und Talfahrt – und das meine ich im besten Sinne.

Fazit:
In „Downhill Dreams“ von Nadine Schojer rasen nicht nur Bikes steile Trails hinunter, sondern auch Herzen durch emotionale Schluchten. Zwischen Sehnsucht, Zweifel und Adrenalin erzählt die Autorin eine intensive Forbidden-Love-Story, die spürbar unter die Haut geht. Die Protagonisten sind roh, echt und voller Widersprüche – genau das macht ihre Reise so lesenswert. Von mir gibt es deshalb 4,5 von 5 Sternchen.

{Rezension} Meet Me at Sunrise
(Bd. 1 der „Greek Summer“-Dilogie)

Meet Me at Sunrise
(Bd. 1 der „Greek Summer“-Dilogie)
von Mareike Allnoch

everlove (ein Imprint der Piper Verlag GmbH)
Paperback
Romance / New Adult
368 Seiten
ISBN: 978-3-492-06941-0
Ersterscheinung: 04.07.2025

Die warme Sonne Griechenlands und ein Sommer, der alles verändert…

Inhalt:
Toni steht vor dem Start in ein neues Kapitel ihres Lebens: Eigentlich wollte sie gemeinsam mit ihrer Schwester Malina auf Korfu in einem Hotel arbeiten, doch am Ende reist sie allein nach Santorini. Dort erwartet sie nicht nur ein traumhafter Job als Eventplanerin in einem Boutiquehotel, sondern auch eine Insel voller Magie – strahlendes Weiß, tiefes Blau, der Duft des Sommers in der Luft. Als sie dem einfühlsamen Goldschmied Yanis begegnet, scheint das Glück zum Greifen nah. Doch Toni trägt eine Last aus der Vergangenheit mit sich, die zwischen ihnen steht – und dann taucht auch noch Damiano auf, ein Model mit Ecken, Kanten und einer ganz eigenen Wirkung auf Toni…

Meinung:
Was für eine wundervolle Sommerlektüre! Bereits nach wenigen Seiten war ich in Santorini angekommen – dank Mareike Allnochs bildhaftem, lebendigem Schreibstil, der mit Leichtigkeit Urlaubsflair verströmt. Die Hitze des Tages, das Glitzern des Meeres, das Flattern eines Sommerkleids im Wind – ich habe all das gespürt, als wäre ich selbst an Tonis Seite unterwegs gewesen. Besonders gefallen hat mir, dass es sich nicht einfach nur um eine romantische Dreiecksgeschichte handelt, sondern dass Toni eine echte Entwicklung durchmacht: Sie steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben, voller Zweifel, Unsicherheiten und Sehnsüchte, die man sehr gut nachvollziehen kann. Ihre Reise ist nicht nur geografisch, sondern auch emotional – und das hat mich berührt. Yanis ist ein durch und durch warmherziger Charakter, der mit seiner kreativen Leidenschaft für Goldschmiedekunst sofort mein Herz erobert hat. Ihm gegenüber steht Damiano, der auf den ersten Blick kühl und unnahbar wirkt, aber eine faszinierende Tiefe in sich trägt. Ich mochte es sehr, wie unterschiedlich die beiden Männer sind – das verleiht der Geschichte Spannung, ohne in überzogenes Drama abzudriften. Besonders gelungen fand ich, dass die Autorin die Dreiecksbeziehung nicht kitschig oder vorhersehbar erzählt, sondern mit einer gewissen Reife und echten Gefühlen. Und dann ist da noch die Verbindung zwischen Toni und ihrer Schwester Malina, die im Hintergrund eine leise, aber sehr bedeutende Rolle spielt. Ihre tägliche Challenge, trotz Entfernung verbunden zu bleiben, war für mich ein liebevolles Detail, das zeigt, wie viel Herz in dieser Geschichte steckt.

Fazit:
Mit „Meet Me at Sunrise“ ist Mareike Allnoch eine wunderbar leichte und zugleich gefühlvolle Sommer-Romance gelungen, die nicht nur durch das traumhafte Setting auf Santorini, sondern vor allem durch starke Charaktere und echte Emotionen überzeugt. Die Geschichte von Toni, Yanis und Damiano hat mich mitgerissen, zum Lächeln gebracht und hin und wieder auch mein Herz ein bisschen schneller schlagen lassen. Ein absolutes Wohlfühlbuch für alle, die sich nach Sonne, Sehnsucht und einer Prise Herzklopfen sehnen. Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternchen und freue mich nun auf den zweiten Band der Dilogie.