{Rezension} Spuren lesen
Geschichten, die uns die Fährten der Tiere erzählen

Spuren lesen
Geschichten, die uns die Fährten der Tiere erzählen
von Ulrike Fokken und Stefanie Argow

Quadriga Verlag
Hardcover
308 Seiten
ISBN: 978-3-86995-101-0
Ersterscheinung: 30.09.2020

Inhalt:
In den Spuren der Wildtiere lesen wir die Geschichten der Natur. Dieses Buch inspiriert dazu, selbst rauszugehen, sich auf den Boden zu knien und in Stadtparks und auf Waldwegen auf den Spuren der Wildtiere die Natur vor der Haustür zu erkunden.

Meinung:
Um ehrlich zu sein, habe ich mir was ganz anderes vorgestellt, als ich den Titel und den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe. Dieses Buch ist so gar nicht das, was ich erwartet hatte – und das meine ich leider nicht positiv. Mag sein, dass es für manch einen Naturfreund spannend und faszinierend erscheinen mag, jedoch hätte ich gerne noch ein paar visuelle Beispiele gehabt. Mir fehlen zum Thema „Spuren lesen“ einfach noch die Fotos, Bilder oder Illustrationen zu den jeweiligen Spuren. Hierzu finden sich nur ganz am Ende einige Grafiken. Dieses Buch ist vielmehr eine Ansammlung von Geschichten der beiden Autorinnen, die teilweise recht interessant sind, sich jedoch öfters wiederholen. Man fühlt die Leidenschaft der beiden Autorinnen zur Natur, jedoch konnte mich das Buch leider nicht mitreißen.

Fazit:
„Spuren lesen: Geschichten, die uns die Fährten der Tiere erzählen“ von Ulrike Fokken und Stefanie Argow richtet sich an Natur- und Tierfreunde. Von mir erhält das Buch leider nur 3 von 5 Sternchen, allerdings bin ich wahrscheinlich auch nicht die Zielgruppe.

Herzlichen Dank an die Bloggerjury für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Eine wilde Symphonie

Eine wilde Symphonie
von Dan Brown
mit Illustrationen von Susan Batori

Boje Verlag
Hardcover
Bilderbuch
48 Seiten
Altersempfehlung: 4 – 6 Jahre
ISBN: 978-3-414-82588-9
Ersterscheinung: 09.09.2020

Inhalt:
Wir begleiten Maestro Maus und begeben uns auf eine musikalische Reise, auf der wir viele Tiere und Instrumente kennen lernen.

Meinung:
Das erste Bilderbuch von Bestsellerautor Dan Brown ist kein normales Bilderbuch, es ist vielmehr ein fantastisches Familienbuch. Dieses wilde Bilderbuchabenteuer zum Lesen, Hören und Staunen weckt die Kreativität und lädt zum Mitmachen ein. Für jedes Tier in der Geschichte hat der Autor ein eigenes und modernes klassisches Musikstück komponiert – eine kurze, lustige Komposition, die den besonderen Charakter des jeweiligen Tieres widerspiegelt. Außerdem werden auf jeder Doppelseite die Tiere mithilfe lustiger Illustrationen dargestellt und in Reimen vorgestellt. Per QR-Code kann noch die App zum Buch heruntergeladen werden, mit der das Lese- und Hörereignis dieses Bilderbuches abgerundet wird. Eine CD zum Buch wäre noch praktisch gewesen, denn die App ist ein „Akkufresser“.

Fazit:
„Eine wilde Symphonie“ von Dan Brown ist ein liebevoll illustriertes Lese- und Hörerlebnis für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren. Dieses interaktive Bilderbuch für die ganze Familie erhält sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die Bloggerjury für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Der kleine Seeräuber Schokobart

Der kleine Seeräuber Schokobart (Bd. 1)
von Jörg Schröder
mit Illustrationen des Autors

Hardcover
Kinderbuch
32 Seiten
Altersempfehlung: ab 3 Jahren
ISBN: 978-3-000621963
Ersterscheinung: 28.06.2019

UND

Der kleine Seeräuber Schokobart und das große Kakaomeer (Bd. 2)
von Jörg Schröder
mit Illustrationen des Autors

Hardcover
Kinderbuch
48 Seiten
Altersempfehlung: ab 3 Jahren
ISBN: 978-3-000642289
Ersterscheinung: 02.12.2019

Inhalt Band 1:
Der kleine Seeräuber Schokobart findet eine Schatzkarte. Da er den Schatz natürlich unbedingt finden möchte, macht er sich auf den Weg und erlebt ein echtes Piratenabenteuer. Sogar ein Seeungeheuer begegnet ihm. Wird er es besiegen können? Oder ob das Ungeheuer vielleicht sogar eine Tasse Kakao mit dem kleinen Seeräuber trinken möchte? Moment… Wird der Kakao überhaupt die ganze Fahrt reichen? Ein sehr spannendes Abenteuer beginnt…

Inhalt Band 2:
Der kleine Seeräuber Schokobart sticht wieder in See. Doch dann begegnet er der Möwe Piet, die ihm erzählt, dass seine Freundin vom Oberfiesling Schaumbart festgehalten wird. Schokobart will Piet und dessen Freundin natürlich unbedingt helfen, deshalb macht er sich auf den Weg zu Schaumbart. Allerdings soll der ziemlich gefährlich sein… Doch mit einer leckeren Tasse Kakao wird der kleine Seeräuber Schokobart den Oberfiesling Schaumbart doch locker besiegen können, oder? Ein weiteres spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Ich liebe es, wenn es zu Kinderbüchern auch noch eine kleine Entstehungsgeschichte gibt. Und diese ist einfach zauberhaft, denn der kleine dreijährige Matti wollte so gerne, dass ihm sein Papa eine Geschichte erzählt. Da Jörg Schröder, auch „Hörge“ genannt, Spaß am Erzählen hatte, schrieb er das spannende Abenteuer mit dem kleinen Seeräuber Schokobart einfach auf und illustrierte dann auch noch das Buch. Eine hervorragende Idee, denn so haben wir alle was von den Geschichten der kleinen Seeräubers Schokobart! Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen, die Sätze sind sehr kurz und die Schrift ist angenehm groß. Auch für Leseanfänger ist dieses Piratenabenteuer hervorragend geeignet, denn die Geschichten sind super spannend und mega witzig. Von mir gibt es die absolute Leseempfehlung für Seeräuber und Piratenbräute, die liebend gerne mit einer Tasse Kakao in See stechen.

Fazit:
„Der kleine Seeräuber Schokobart“ und auch der zweite Band „Der kleine Seeräuber Schokobart und das große Kakaomeer“ von Jörg Schröder sind großartige Piratenabenteuer mit genialen Illustrationen. Den kleinen Seeräuber Schokobart mag ich besonders, weil er die gleiche Vorliebe hat wie ich, denn auch ich trinke gerne Kakao. Die beiden Geschichten sind zum gemeinsamen Vorlesen bereits für die kleinsten Piraten ab 3 Jahren geeignet, aber auch etwas ältere Leser werden ihre wahre Freude an dieser Schatzsuche haben. Von mir gibt es piratenstarke 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Jörg Schröder für diese Rezensionsexemplare.

{Rezension} In meinem Kopf klangs irgendwie besser

In meinem Kopf klangs irgendwie besser
von Nina Kenwood
übersetzt von Annette von der Weppen

Carlsen Verlag
Broschiert
Jugendbuch
272 Seiten
Originaltitel: It Sounded Better In My Head
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-551-58411-3
Ersterscheinung: 03.09.2020

Inhalt:
Natalies Leben steht Kopf – ihre Eltern haben sich gerade getrennt und dann werden auch noch ihre besten und einzigen Freunde Lucy und Zach ein Paar. Das nagt kräftig an Natalies Selbstbewusstsein und deshalb kommt ihr die erste Party ohne ihre beiden Freunde gerade recht. Doch diese Party ändert alles…

Meinung:
Der Titel hat mich irgendwie direkt angesprochen, was man vom Cover nicht gerade sagen kann. In der Regel lasse ich mich sehr oft vom ersten Erscheinungsbild verleiten, aber dieses Mal war es definitiv nicht die Cover-Liebe auf den ersten Blick – zum Glück! Manchmal lohnt es sich tatsächlich, wenn man sich spontan entscheidet und einen zweiten Blick riskiert. Dieser Jugendroman war witzig und leicht und die Lovestory zauberhaft romantisch. Perfekt war die Geschichte noch lange nicht, aber ich hatte ein paar wunderschöne Lesemomente. Mich konnte das Gesamtpaket nicht überzeugen, aber ich denke, dass sich viele Teenager in Natalie wiedererkennen und sich mit ihr identifizieren können. Natalie ist ein recht sympathischer Charakter, sie hat Zukunftsängste und Selbstzweifel. Auch Themen wie die Trennung der Eltern, die erste Liebe und das Erwachsenwerden wurden von der Autorin authentisch und realistisch umgesetzt.

Fazit:
„In meinem Kopf klangs irgendwie besser“ von Nina Kenwood ist ein romantischer und witziger Jugendroman für Leserinnen ab 14 Jahren. Diese Liebesgeschichte ist zum Dahinschmelzen schön und ein hinreißendes Buch für zwischendurch, deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Conni geht auf Schatzsuche
(Conni-Erzählbände 36)

Conni geht auf Schatzsuche
(Conni-Erzählbände 36)
von Julia Boehme
mit Bildern von Herdis Albrecht

Carlsen Verlag
Hardcover
Kinderbuch
112 Seiten
Altersempfehlung: ab 7 Jahren
ISBN: 978-3-551-55626-4
Ersterscheinung: 01.10.2020

Inhalt:
Kurzfristig muss Connis Papa den Familienurlaub wegen eines Arbeitsprojekts absagen. Conni ist deshalb ziemlich sauer auf ihren Papa. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich anderweitig in den Ferien zu beschäftigen. Mit ihrem Kumpel Paul geht Conni am Sperrmülltag auf die Suche nach verborgenen „Schätzen“ und findet dort eine alte Spieluhr. Doch als Conni die Spieluhr mit ihrem Opa repariert, finden sie darin in einem doppelten Boden ein wertvolles Schmuckstück und einige Briefe. Sofort eröffnen Conni und Paul ein Detektivbüro, denn sie müssen unbedingt herausfinden, wem das Medaillon gehört. Doch das ist gar nicht so einfach…

Meinung:
Mit Conni Klawitter lernen wir die Welt, den Alltag und das Leben kennen. Sie ist die zuverlässigste Freundin, die man sich wünschen kann. Mit Conni habe ich schon manches Abenteuer erlebt und nun geht es sogar auf Schatzsuche. Wow! Diese Geschichte ist mal wieder sehr liebevoll erzählt und ein echtes Leseerlebnis. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und harmonisch. Die Kapitel sind übersichtlich, die Schrift ist angenehm groß und der Textfluss wird mithilfe durchgehend farbiger Illustrationen aufgelockert. Themen wie Freundschaft, Tierliebe und Abenteuer werden in den gefühlsstarken Geschichten „meiner Freundin Conni“ spannend und unterhaltsam verpackt.

Fazit:
Mit „Conni geht auf Schatzsuche“ ist der Autorin Julia Boehme wieder ein wunderschönes Conni-Abenteuer gelungen. Dieser 36. Band der „Meine Freundin Conni“-Reihe für Kinder ab 7 Jahren konnte mich vollständig überzeugen. Mit kindgerechten Texten, wunderschönen Illustrationen und spannenden Erlebnissen macht der Einstieg ins Lesen lernen sehr viel Spaß. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.