{Rezension}
Wolkenherz
Ein Schimmern am Horizont
(Bd. 4)

Wolkenherz
Ein Schimmern am Horizont (Bd. 4)
von Sabine Giebken

Magellan Verlag
Hardcover mit Relieflack
Jugendbuch
288 Seiten
Altersempfehlung: 11-13 Jahre
ISBN: 978-3-7348-4716-5
Ersterscheinung: 16.01.2019

Inhalt:
Gemeinsam mit ihrer Freundin Katie begibt sich Jola auf eine spannende Suche nach Lotte, der Jugendliebe von Katies Großvater Max. Er wurde im Krieg von Lotte getrennt. Lotte verschwand damals einfach spurlos, doch Max konnte seine große Liebe nie vergessen. Jola ist sich ganz sicher, dass Wolkenherz sie zu Lotte führen wird. Aber die Zeit drängt, denn mit zunehmender Suche wird Wolkenherz blasser, ja sogar durchscheinend.

Meinung:
Glücklicherweise habe ich mich dazu entschieden, die Reihe von Anfang an zu lesen, denn ich denke, dass es ansonsten etwas schwierig gewesen wäre, in die Geschichte ohne Vorkenntnisse einzusteigen. Ich war überwältigt und habe die ersten drei Bände der Reihe „Wolkenherz“ von Sabine Giebken in einem Zug verschlungen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich saß mittendrin in dem mystischen und spannenden Abenteuer. „Wolkenherz – Ein Schimmern am Horizont“ ist der Reihenabschluss der vierteiligen Buchreihe um den geheimnisvollen weißen Hengst.
Das Cover finde ich außerordentlich gut gelungen. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die wunderschönen Verzierungen rund um den Titel und die stimmigen Farben harmonisieren hervorragend miteinander. Auch die leicht erhabene Schrift fühlt sich toll an. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd, die Erzählweise bildlich und fantasiereich. Die Zeitsprünge in die Vergangenheit wurden sehr gut umgesetzt. Die Charaktere sind sehr authentisch und sympathisch dargestellt. Jola mochte ich gleich von Anfang an, sie ist einfach ein tolles Mädchen. Die Geschichte selbst geht locker voran und bleibt rund um das weiße Pferd sehr geheimnisvoll. Ein spannendes und mystisches Leseabenteuer mit einer gefühlvollen Story. Band 4 war für mich tatsächlich der krönende Abschluss dieser wunderbaren Reihe. Ich bin begeistert, aber zugleich auch traurig, dass die Geschichte nun hier endet.

Fazit:
Mit „Wolkenherz – Ein Schimmern am Horizont“ ist der Autorin Sabine Giebken ein krönender Abschluss der „Wolkenherz“-Reihe gelungen. Der vierte und letzte Band der Reihe um den geheimnisvollen Hengst Wolkenherz ist ein wahrer Lesegenuss. Pferdefans im Alter von 11-13 Jahren werden begeistert sein. Das spannende und mystische Pferdeabenteuer hat mich emotional berührt und ich vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an LovelyBooks für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension}
Mama im UNRuhestand

Mama im UNRuhestand
Das verrückte Seniorenleben meiner Mutter und wie ich versuche, mit ihr Schritt zu halten
von Lucinde Hutzenlaub

Eden Books
Taschenbuch
269 Seiten
ISBN: 978-3-95910-214-8
Ersterscheinung: 07.06.2019

Inhalt:
Mit ihren 78 Jahren genießt die Mutter der Autorin Lucinde Hutzenlaub den Ruhestand und kostet das Leben in vollen Zügen aus. Spontan sein, endlich durchstarten und Abenteuer erleben – das ist das Leben einer neuen Rentnergeneration.

Meinung:
Manch einer mag von diesem Buch einen Roman erwarten, jedoch ist dieses Werk eher als Liebeserklärung an die Mutter zu verstehen. Die Autorin Lucinde Hutzenlaub erzählt auf humorvolle Weise über das Rentnerdasein ihrer Mutter. Wie uns schon der Untertitel „Das verrückte Seniorenleben meiner Mutter und wie ich versuche, mit ihr Schritt zu halten“ verrät, ist Oma Hutzenlaub eine aktive und spontane ältere Dame, die das Leben ihrer Tochter manchmal auf den Kopf stellt. Oma Hutzenlaub finde ich klasse! Sie ist sympathisch und ihr Optimismus und die Lebensfreude sind ansteckend. Der Schreibstil der Autorin ist locker und lässig, sodass sich das Buch recht einfach und flott lesen lässt. Auch die Kapitellänge ist gut gewählt. Die persönlichen Erinnerungen sind eine lustige Aufarbeitung der Familiengeschichte und zugleich eine Danksagung an die Mutter.

Fazit:
„Mama im UNRuhestand“ von Lucinde Hutzenlaub empfehle ich Lesern, die gerne ein witziges und herzliches Buch mit viel Liebe und Gefühl lesen möchten. Die amüsante „Liebeserklärung an die Mutter“ ist eine leichte Lektüre für entspannte Lesestunden und erhält 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an LovelyBooks für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension}
Ich bin dann mal Prinzessin
Chaos, Kekse und königliche Cousinen (Bd. 2)

Ich bin dann mal Prinzessin
Chaos, Kekse und königliche Cousinen (Bd. 2)
von Meg Cabot

dtv junior Verlag
Hardcover
Kinderbuch
256 Seiten
Altersempfehlung: 9-12 Jahre
ISBN: 978-3-423-76217-5
Ersterscheinung: 20.07.2018

Inhalt:
Seit einigen Wochen lebt Olivia nun in Genovien – und das als echte Prinzessin! Doch, dass sie Prinzessin ist, ändert nichts an der Tatsache, dass sie weiterhin zur Schule gehen muss. So kommt sie an die Royal Genovian Academy, an die auch ihre nervige Cousine Luisa geht, die ihr das Leben wirklich schwer macht. Und als ob das noch nicht genug wäre, steht auch noch die große Hochzeit von Olivias Halbschwester Mia an.

Meinung:
Der Schreibstil und vor allem die Idee dieser überaus wunderbaren Geschichte sind einfach sagenhaft! Auch die Fortsetzung der Reihe „Ich bin dann mal Prinzessin“ von Meg Cabot wird in Tagebuchform erzählt. Olivia lässt den Leser auf amüsante Weise an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben. Das Cover passt hervorragend zu Band 1 und vor allem die Übersichtskarte des Schlosses von Genovien vorne und der Stammbaum der königlichen Familie hinten im Einband sind wunderschön gestaltet. Die zahlreichen Illustrationen stammen auch dieses Mal von der Autorin, allerdings konnte ich mich für diese nicht sonderlich begeistern. Die witzig-spritzige Story kommt auch gut ohne diese Illustrationen aus, denn der humorvolle Schreibstil entführt den Leser in eine Märchenwelt, in der man denkt, tatsächlich selbst vor dem Palast der genovischen Königsfamilie zu stehen. Dem Handlungsverlauf der Geschichte kann man ohne Umstände folgen und es gibt keinerlei Inhaltslücken. Ich finde es vor allem toll, dass die Autorin Personen aus Olivias altem Umfeld noch einmal miteinbezieht und Nishi Olivia in Genovien besuchen kommt. Aber auch Luisa finde ich sinngemäß gut in die Geschichte eingefügt. An Olivias alter Schule gab es die mobbende und prügelnde Annabelle, deren Part als große Zicke nun Luisa übernehmen darf. Doch ich kann euch versprechen, dass sich das am Ende noch ändern wird – und das liegt nicht nur an Prinz Gunther…

Fazit:
Auch die Fortsetzung der zauberhaften Reihe „Ich bin dann mal Prinzessin“ von Meg Cabot ist wieder witzig und spannend zugleich. Junge Leserinnen im Alter von 9-12 Jahren werden ihre wahre Freude an Olivias Tagebuch haben. Da ich sehr viel Spaß beim Lesen hatte, vergebe ich liebend gerne auch für Band 2 wieder 5 von 5 Sternchen.

Alle, die von dieser Reihe genauso begeistert sind wie ich, können sich freuen, denn am 19. Juli 2019 erscheint bereits Band 3.

Herzlichen Dank an den dtv junior Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension}
Ich bin dann mal Prinzessin
(Bd. 1)

Ich bin dann mal Prinzessin
(Bd. 1)
von Meg Cabot

dtv junior Verlag
Hardcover
Kinderbuch
176 Seiten
Altersempfehlung: 9-12 Jahre
ISBN: 978-3-423-76198-7
Ersterscheinung: 09.03.2018

Inhalt:
„Heute läuft alles schief!“, denkt sich Olivia. Doch mit einer Sache hätte sie nie gerechnet: nach Schulschluss fährt eine dunkle Limousine vor und Mia, Prinzessin von Genovien, steigt aus dieser aus, um ihr zu eröffnen, dass sie Olivia mitnehmen möchte, damit sie ihren gemeinsamen Vater kennenlernen kann. Abgesehen von ihrem Namen und der Tatsache, dass sie als Halbwaise bei ihrer Tante und deren Familie lebt, würde die 12-jährige Olivia Grace Clarisse Mignonette Harrison sich selbst eher als durchschnittliches Mädchen beschreiben. Nun erfährt sie aber von Mia, dass diese ihre Halbschwester und Olivia tatsächlich auch eine Prinzessin ist. Kurzum lässt Olivia das alte Leben hinter sich, um fortan am genovischen Königshof die Pflichten einer Prinzessin zu übernehmen.

Meinung:
Als großer Fan der „Plötzlich Prinzessin“-Reihe von Meg Cabot rund um Prinzessin Amelia „Mia“ Mignonette Grimaldi Thermopolis Renaldo, Prinzessin von Genovien, habe ich mich riesig gefreut, endlich auch die „Ich bin dann mal Prinzessin“-Reihe zu lesen. In dieser Reihe geht es um Mias Halbschwester Olivia, die ihre aufregenden Erlebnisse in einem Tagebuch festhält. Das Cover ist zauberhaft und die zahlreichen Illustrationen hat tatsächlich die Autorin selbst gezeichnet. Interessant ist auch der königliche Stammbaum am Anfang des Buches. Die Handlung ist ereignisreich und steckt voller Überraschungen. Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm, sodass die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Die Protagonistin Olivia ist herzallerliebst und äußerst sympathisch. Sie ist so zauberhaft, dass man ihr das Leben als Prinzessin tatsächlich von Herzen gönnt. In ihrem Tagebuch lässt sie uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Manchmal ist es gar nicht so leicht, Entscheidungen zu treffen, die dein Leben komplett verändern.

Fazit:
„Ich bin dann mal Prinzessin“ von Meg Cabot ist der Auftakt einer zauberhaften Reihe. Olivias Berichte aus dem Leben einer frischgebackenen Prinzessin mit all ihren Problemen und Aufgaben sind humorvoll und liebenswert. Mädchen im Alter von 9-12 Jahren und alle, die bereits Fans der „Plötzlich Prinzessin“-Reihe sind, werden ihre wahre Freude mit diesem Buch haben. Für mich war es definitiv ein Lesehighlight, und da ich bestens unterhalten wurde, vergebe ich liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den dtv junior Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension}
Ein Sommer zum Pferdestehlen

Ein Sommer zum Pferdestehlen
von Mina Teichert

UeberreuterVerlag
Hardcover
Kinderbuch
288 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-7641-5142-3
Ersterscheinung: 15.03.2019

Inhalt:
Die 13-jährige Klara und ihre beste Freundin Marei sind entsetzt, als sie erfahren, dass der grantige Schrotthändler die Irish-Cob-Stute Gypsy an den Schlachter verkaufen will. Um das Pferd zu retten, schmieden die beiden einen Plan und begeben sich kurzerhand auf ein lustiges und spannendes Abenteuer. Unplanmäßig müssen die beiden aber Bruno, den neunmalklugen Feriengast des Pferdehofes, mit auf die Reise nehmen. Dass dieser tatsächlich nützlich sein könnte, hätte keine der beiden Freundinnen gedacht.

Meinung:
Wer regelmäßig meine Rezensionen liest, wird bestimmt schon ahnen, welche Meinung ich zu diesem Buch haben könnte. Denn dieses Buch beinhaltet einfach alles, was ein Mädchen, wie ich es bin, für ein paar zauberhafte Lesestunden benötigt. Aber fangen wir erst einmal beim Cover an, das das Herz eines Pferdefans lauter schlagen lässt. Beim ersten Anblick geraten wir in Versuchung, diesem Buch den Stempel „Ein typischer Roman für pferdebegeisterte Mädchen“ aufzusetzen, doch dieses Buch ist weitaus mehr. Ein Road Trip, der zugleich lustig aber auch spannend ist, eine Freundschaftsgeschichte mit mutigen und liebenswerten Charakteren, ein Roman für Pferdefreunde und die, die es noch werden möchten. Der Klappentext verheißt uns auch ein spannendes Pferdeabenteuer der besonderen Art, aber es ist dennoch keine typische Pferdegeschichte. Es ist eine Geschichte, die uns träumen lässt, eine Geschichte, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Protagonistin Klara ist mutig, schlagfertig und selbstbewusst. Auch ihre beste Freundin Marei muss man einfach ins Herz schließen. Aber mein absoluter Held und Superman dieser Geschichte ist selbstverständlich Bruno, der tatsächlich etwas von einem Prinzen in den Disney-Filmen hat. Ein äußerst sympathischer Theoretiker. Die drei Freunde sind so grundverschieden, ergänzen sich aber wunderbar und entwickeln Teamgeist auf ihrer Reise mit Gypsy zum Gnadenhof nach Holland. Ich mag den Schreibstil der Autorin, denn er ist äußerst erfrischend und jugendlich und die Erzählweise ist ausgesprochen witzig und locker. Bis zum Schluss fiebert man mit Klara, Marei und Bruno mit und hofft, dass das Abenteuer für die Freunde und für Gypsy gut ausgeht. Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Mut und Abenteuerlust mit Hintergrundinformationen zum fahrenden Volk der Irish-Tinker.

Fazit:
Mit „Ein Sommer zum Pferdestehlen“ begibt sich der Leser auf einen Road Trip, der spannend und lustig zugleich ist. Junge Leserinnen im Alter von 10 – 13 Jahren und im Herzen jung gebliebene Erwachsene werden die Story lieben. Dieses Buch ist so lebendig und unterhaltsam. Es ist aber auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und mich vollkommen begeistert hat. Deshalb vergebe ich liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Mina Teichert für dieses Rezensionsexemplar.