{Rezension} Lenni Langohr
Kleiner Hase ganz groß (Bd. 2)
Bildergeschichten für die Kleinsten

Lenni Langohr
Kleiner Hase ganz groß (Bd. 2)
Bildergeschichten für die Kleinsten
von Andrea Kuhrmann
mit Bildern von Nadine Reitz

Baumhaus Verlag
Hardcover
Bilderbuch
128 Seiten
Altersempfehlung: 2 – 4 Jahre
ISBN: 978-3-8339-0630-5
Ersterscheinung: 29.01.2021

Inhalt:
In sieben kurzen Geschichten aus dem Kleinkinderalltag erleben wir mit Lenni Langohr, seinem Kuscheltier Möhrchen und seiner Familie viele Abenteuer. Im Kindergarten findet Lenni einen neuen Freund, dann räumt er gemeinsam mit Mama und seiner großen Schwester Klara auf. Außerdem backt er leckere Muffins mit Oma und Klara, er geht mit seiner Familie schwimmen und beweist beim Kinderarzt, dass er schon ein großer Junge ist, zudem schläft er allein mit Möhrchen und Klara bei Oma und Opa.

Meinung:
Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich vollkommen begeistert, denn das Cover ist wirklich zuckersüß. Lenni Langohr und sein Freund Möhrchen sind einfach putzig. Ich liebe die Illustrationen von Nadine Reitz, die uns durch die sieben kurzen Geschichten aus dem Kleinkinderalltag begleiten. Bereits am Anfang des Buches überraschte mich das Inhaltsverzeichnis, denn dort findet man nicht nur die Titel zu den sieben Geschichten, sondern auch jeweils fünf Bilder, sodass man auch gleich erkennen kann, um welche Geschichte es sich handelt. Die Geschichten sind kurz und verständlich. Toll fand ich übrigens auch, dass es zu bestimmten Themen jeweils eine Doppelseite mit Gegenständen gibt, die das „lesende“ Kind spielerisch benennen kann und somit seinen Wortschatz erweitern oder festigen kann. Am Ende des Buches gibt es dann noch Ausmalbilder von Lenni und Möhrchen, mit denen man auch ein Mobile basteln kann, außerdem das Rezept für „Lenni Langohrs superleckere Dinkel-Möhren-Muffins“ zum Nachbacken und ein Memo-Spiel zum Ausschneiden.

Fazit:
„Kleiner Hase ganz groß“ von Andrea Kuhrmann ist bereits der zweite Band mit Geschichten aus dem Kleinkinderalltag des Hasen Lenni Langohr. Die sieben kurzen Geschichten sind herzallerliebst und die Illustrationen sind einfach zuckersüß. Mit diesem Bilderbuch werden nicht nur die allerkleinsten Leser ab 2 Jahren ihre wahre Freude haben und deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Der Baby Waschbär
braucht keine Windel mehr

Der Baby Waschbär
braucht keine Windel mehr
von Britta Sabbag
mit Bildern von Igor Lange

arsEdition
Hardcover
Bilderbuch
16 Seiten
Altersempfehlung: ab 2 Jahren
ISBN: 978-3-8458-3715-4
Ersterscheinung: 01.03.2021

Inhalt:
Der kleine Waschbär Waschmichnicht spielt mit seinen Freunden am Fluss, doch als er schwimmen will, saugt sich seine Windel voll mit Wasser und er geht fast unter. Aber braucht er wirklich noch eine Windel? Die ist doch nur für ganz kleine Waschbären, oder? Wird der kleine Waschbär es schaffen, aufs Töpfchen zu gehen?

Meinung:
Dieses liebevoll gestaltete Bilderbuch erzählt ohne erhobenen Zeigefinger die Geschichte vom kleinen Waschbär Waschmichnicht, wie er windelfrei wurde und nun aufs Töpfchen geht. Diese lehrreiche Geschichte mit dem liebenswerten Waschbären und den traumhaften Illustrationen ist ein perfektes Buch für alle Kleinen, die groß werden wollen, denn kleine Leser ab 24 Monaten finden sich in dem Buch wieder und können sich dadurch mit dem zuckersüßen Baby Waschbär identifizieren. Dieses Bilderbuch wird aber nicht nur Kinder begeistern, denn es ist ein Lesespaß für Groß und Klein.

Fazit:
„Der Baby Waschbär braucht keine Windel mehr“ von Britta Sabbag mit putzigen Bildern von Igor Lange ist eine weitere lehrreiche Geschichte vom kleinen Waschbär Waschmichnicht für Kinder ab 2 Jahren, denen das Abschiednehmen von liebgewonnen Gewohnheiten schwerfällt. Ich bin mehr als begeistert und vergebe deshalb waschbärige 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an arsEdition für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Der Baby Waschbär
braucht keinen Schnuller mehr

Der Baby Waschbär
braucht keinen Schnuller mehr
von Britta Sabbag
mit Bildern von Igor Lange

arsEdition
Hardcover
Bilderbuch
16 Seiten
Altersempfehlung: ab 2 Jahren
ISBN: 978-3-8458-3714-7
Ersterscheinung: 01.03.2021

Inhalt:
Der kleine Waschbär Waschmichnicht spielt mit seinen Freunden am Fluss, allerdings verliert er dabei seinen heiß geliebten Schnuller. Natürlich helfen ihm sofort alle Freunde, den Schnuller zu suchen, aber braucht der kleine Waschbär wirklich noch einen Schnuller? Immerhin ist er doch gar nicht mehr so klein…

Meinung:
„Der kleine Waschbär Waschmichnicht“ hatte bereits mein Herz im Sturm erobert, aber nun gibt es sogar Geschichten mit dem putzigen, drolligen und zuckersüßen Baby Waschbär. Ich schmelze dahin! Diese liebevoll erzählte Geschichte dreht sich um das Thema „Trennung vom Schnuller“. Ich selbst hatte nie einen Schnuller, aber ich könnte euch einige lustige Geschichten von meiner kleinen Schwester erzählen. Sie hat sich mit 2 Jahren von ihrem Schnuller getrennt, von dem jeder glaubte, er wäre an meiner Schwester angewachsen. Aber genau wie auch der kleine Waschbär kam sie eines Tages zu der Erkenntnis, dass es auch ohne Schnuller geht – denn Schnuller sind doch nur was für Babys. Die dicken Pappseiten mit abgerundeten Kanten und das handliche Format sind ideal für kleine Kinderhände und somit ein perfekter Begleiter für alle Kleinen, die groß werden wollen.

Fazit:
„Der Baby Waschbär braucht keinen Schnuller mehr“ von Britta Sabbag mit zuckersüßen Bildern von Igor Lange ist eine lehrreiche Geschichte für Kinder ab 2 Jahren, denen das Abschiednehmen von liebgewonnen Gewohnheiten schwerfällt. Ich bin auf jeden Fall der Waschbär-Liebe verfallen und vergebe deshalb sehr, sehr gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an arsEdition für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Die kleine Fledermaus Wegda

Die kleine Fledermaus Wegda
von Nanna Neßhöver
mit Bildern von Wiebke Rauers

Carlsen Verlag
Hardcover
Kinderbuch / Vorlesebuch
64 Seiten
Altersempfehlung: ab 3 Jahren
ISBN: 978-3-551-51936-8
Ersterscheinung: 28.01.2021

Inhalt:
Die kleine Fledermaus Wegda ist tollpatschig und total anders als die anderen Fledermäuse. Wegda möchte so gerne Abenteuer erleben und Radfahren lernen, sich ein Haustier wünschen, Geburtstag feiern oder etwas ganz Mutiges tun – und genau deshalb schläft sie nachts.

Meinung:
Ist die kleine Fledermaus Wegda nicht zum Anbeißen süß? Ich war und bin immer noch hin und weg, denn die liebevollen Illustrationen sind dermaßen putzig, dass es mir beim Lesen so richtig schön warm ums Herz wurde. Die sechs kurzen Geschichten rund um den Alltag der kleinen Fledermaus Wegda sind in sich abgeschlossene Alltagsszenen, die nicht allzu spannend sind und sich somit perfekt zum Vorlesen am Abend eignen.

Fazit:
„Die kleine Fledermaus Wegda“ von Nanna Neßhöver ist ein liebevoll gestaltetes Buch mit vielen kunterbunten Bildern. Die sechs Gute-Nacht-Geschichten für Kinder ab 3 Jahren eignen sich hervorragend zum Vorlesen kurz vorm Zubettgehen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Conni geht zum Kinderarzt

Conni geht zum Kinderarzt
von Liane Schneider
mit Bildern von Janina Görrissen

Carlsen Verlag
LESEMAUS Bd. 132
24 Seiten
Altersempfehlung: 3 – 7 Jahre
ISBN: 978-3-551-08032-5
Ersterscheinung: 01.10.2020

Inhalt:
Conni ist ein wenig mulmig zumute, denn obwohl sie eigentlich gar nicht krank ist, soll sie zum Kinderarzt. Aber Mama beruhigt sie, denn sie müssen nur wegen einer Vorsorgeuntersuchung zu Doktor Bärmann. Dennoch ist Conni total aufgeregt.

Meinung:
Auch diese Conni-Geschichte kenne ich noch von „früher“. Inhaltlich hat sich nicht viel geändert, doch visuell fallen mir gleich einige Änderungen auf. Hatte man früher einfach nur versucht, eine Geschichte zu erzählen, die der perfekte Begleiter für den ersten Besuch beim Kinderarzt ist, wird heutzutage peinlichst darauf geachtet, dass man ja niemandem auf den Schlips tritt und niemanden ausgrenzt. Saßen früher nur Mamis im Wartezimmer mit ihren Kindern, sitzt jetzt der tätowierte Papa zwischen der gepiercten Mama und der Mama mit Kopftuch. Ja, das gehört alles mittlerweile zum bunten Durchschnitt der Gesellschaft, aber mir stellt sich dabei die Frage, ob man es nicht ein wenig übertreibt. Ich habe mir als Kindergartenkind keine Gedanken darüber gemacht, dass eine meiner besten Freundinnen eine dunklere Haut hatte. Erst als wir Kinder darauf hingewiesen wurden, haben wir festgestellt, dass es tatsächlich unterschiedliche Hautfarben in unserer Kindergartengruppe gab. Davor hat es niemanden gekümmert. Danach wurden allerdings einige Kinder ausgegrenzt. Schade, dass man Kindern die Leichtigkeit des Lebens nimmt, indem man ihnen irgendwelche Erwachsenenprobleme auferzwingen möchte. Wenn man also peinlichst darauf bedacht ist, den Papa mit dem Tragetuch, der wahrscheinlich in Elternzeit ist, weil seine Frau gerade Karriere macht, abzubilden, stellt sich mir die Frage, wieso man dann zwei Arzthelferinnen an den Empfangstresen setzt. Die eine der beiden ist im Vergleich zu früher nun dunkelhäutig und die andere hat pinke Haare. Aber wenn man der Linie treu geblieben wäre, hätte da nicht eigentlich auch ein Arzthelfer sitzen müssen? Nehmt meine Rezension jetzt bitte nicht ernst, denn aus mir spricht gerade der Sarkasmus. Conni-Fans lieben die gute, alte Conni, weil sie eben so einfach und so durchschnittlich ist. Lasst Conni einfach Conni sein! Wer seinen Kindern diverse Bücher vorlesen mag, darf das gerne tun. Es gibt mittlerweile eine sehr gute und große Auswahl an Kinderbüchern voller Diversität und Vielfalt, aber meine Freundin Conni ist und bleibt ein Mädchen von nebenan. Ich möchte mir nicht vorstellen, was ihr aus unserer Freundin Conni macht, falls es eines Tages doch Geschichten mit einer 18-jährigen Conni geben sollte. Sie wird wahrscheinlich mit ihren Eltern über ihr neues Tattoo sprechen und ihnen ganz nebenbei mitteilen, dass sie die Schule schmeißt. Wer braucht schon Abitur? Oder vielleicht wird Conni die Karrierefrau schlechthin und pfeift auf Familie. Ich mag es mir nicht vorstellen…

Fazit:
Mit „Conni geht zum Kinderarzt“ von Liane Schneider erfahren Kinder ab 3 Jahren, was eine Vorsorgeuntersuchung ist. Dieses Bilderbuch ist und bleibt der perfekte Begleiter für den Besuch beim Kinderarzt und erhält deshalb 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.