{Rezension} Ein Mädchen namens Willow
Flügelrauschen (Bd. 3)

Ein Mädchen namens Willow
Flügelrauschen (Bd. 3)
von Sabine Bohlmann
mit Illustrationen von Simona Ceccarelli

Planet!
Hardcover
Kinderbuch
288 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-522-50747-9
Ersterscheinung: 13.08.2022

Inhalt:
Lotti bekommt es mit der Angst zu tun, denn seit ihrem neunten Geburtstag scheint sie Gespenster zu sehen, weshalb sie nun Willows Hexenwald meidet. Gretchen, Valentina und Willow versuchen alles, um Lotti davon zu überzeugen, dass der Wald ihr nichts Böses will. Ganz im Gegenteil, denn der Wald braucht die Hilfe der Hexenfreundinnen. Ausgerechnet jetzt soll Willows Klasse eine Projektwoche im Wald machen. Kann das gut gehen?

Meinung:
Die Reihe „Adele“ für Kinder ab 8 Jahren fand ich ganz toll, deshalb wollte ich unbedingt auch mal in die „Ein Mädchen namens Willow“-Reihe von Sabine Bohlmann reinlesen. Ich habe so viel Gutes über den ersten und zweiten Band gehört, dass ich schon sehr gespannt war. Obwohl ich die beiden ersten Teile dieser Reihe nicht gelesen habe, konnte ich dem Geschehen problemlos folgen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und altersgerecht gehalten, die Schrift ist recht groß und die Kapitel sind angenehm kurz. Die zahlreichen Illustrationen von Simona Ceccarelli lockern den Textfluss zusätzlich auf und runden die Geschichte ab. Insgesamt hat die Autorin einen wundervollen Roman erschaffen, der uns in eine magische Welt entführt und uns wichtige Botschaften mit auf den Weg gibt. Ein wundervolles Buch für alle, die den Wald lieben.

Fazit:
„Ein Mädchen namens Willow“ von Sabine Bohlmann ist ein ganz zauberhafter Roman für Kinder ab 10 Jahren. Dieses liebevoll illustrierte Buch über vier Hexenfreundinnen, einen magischen Wald und die Liebe zur Natur hat mich sofort in einen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Von mir gibt es sehr gute 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Ich glaub, mein Reh pfeift!
Oder: wie sich Glück anschleicht

Ich glaub, mein Reh pfeift!
Oder: wie sich Glück anschleicht
von Mina Teichert

PLANET!
Hardcover
Kinderbuch
192 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-522-50719-6
Ersterscheinung: 24.02.2022

Mein Lieblingszitat:
Mein Idol forever ist Dornröschen“, wirft Mona ein. „Kann nix, pennt hundert Jahre, wacht auf, zack ist sie Königin.“ (S. 157)

Inhalt:
Was soll das denn jetzt?! Jahrelang haben Liv und ihr Papa doch super als Team zusammengepasst, doch plötzlich hat er eine neue Freundin, die so gar nicht in ihr gemütliches Forsthaus passt. Sara ist immer geschminkt und top gestylt, um Fotos und Storys für ihre Follower zu posten. Da ist es doch klar, dass Liv etwas gegen Sara unternehmen muss, denn wer weiß, vielleicht ist sie ja tatsächlich die böse Stiefmutter aus dem Märchen?! Doch dann begegnet Liv Rick, einem Skater, und ihr Leben verändert sich komplett…

Meinung:
Ich bin ein großer Fan der Autorin Mina Teichert. Ihr Schreibstil ist herrlich leicht und jugendlich frisch, vor allem aber ironisch und humorvoll. Die Protagonistin Liv war mir von Anfang an sympathisch. Sie durchlebt eine schwierige Zeit, denn sie selbst ist mitten in der Pubertät und zu allem Unglück hat ihr Vater auch noch eine neue Freundin. Auch die Begegnung mit Rick finde ich gelungen und gut umgesetzt. Passend finde ich übrigens auch das Cover, denn es ist eigentlich schlicht gestaltet, aber dennoch wunderschön. Außerdem ist mir noch das Daumenkino aufgefallen. Der fliegende Schmetterling ist einfach zauberhaft!

Fazit:
„Ich glaub, mein Reh pfeift“ von Mina Teichert ist eine lustige und warmherzige Geschichte eines dreizehnjährigen Teenagers und somit bestens geeignet für junge Leserinnen zwischen 10 und 12 Jahren. Die Story ist frech, witzig und dennoch einfühlsam und liebenswert. Ich bin begeistert und vergebe 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Valérie
Die Meisterdiebin von Paris

Valérie
Die Meisterdiebin von Paris
von Andrea Schütze
mit Illustrationen von Alexandra Helm

Planet!
Hardcover
Kinderbuch
256 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-522-50691-5
Ersterscheinung: 16.03.2021

Inhalt:
Valérie lebt mit ihrem Vater Gustave über den Dächern von Paris. Sie ist eine kleine Meisterdiebin und bestiehlt Diebe, um das Diebesgut dann wieder den eigentlichen Besitzern zurückzugeben. Doch eines Tages geht bei einem Einbruch ihres Vaters alles schief und er verliert dabei das einzige Foto von Valéries Mutter. Gustave und vor allem Valérie geraten somit ins Visier des magischen Instituts der Diebe und dessen Leiter, dem König der Diebe. Auf der Flucht trifft Valérie auf den gleichaltrigen Matteo. Werden die beiden es schaffen, Valéries Papa und sich selbst zu retten?

Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist äußerst erfrischend und jugendlich und die Erzählweise ausgesprochen witzig und locker. Vor allem die bildlichen Beschreibungen meiner Lieblingsstadt Paris haben mir besonders gut gefallen. Auch die Protagonisten wurden hervorragend ausgearbeitet und beschrieben. Valerie ist so ein liebenswertes Mädchen und Matteo ein toller Junge. Das spannende Abenteuer konnte durchweg mit Magie, Fantasie, Witz und Charme überzeugen. Diese Geschichte punktet mit viel Mut und Herz und deshalb würde ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen.

Fazit:
„Valérie – Die Meisterdiebin von Paris“ von Andrea Schütze ist eine magische und geheimnisvolle Geschichte für Kinder ab 10 Jahren. Liebend gerne vergebe ich 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension}
Pechsträhnen färbt man pink

Pechsträhnen färbt man pink
von Mina Teichert
mit Illustrationen von Stephanie Reis

PLANET!
Hardcover
Kinderbuch
208 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-522-50598-7
Ersterscheinung: 13.09.2018

Inhalt:
Alles, was Wernike, genannt Winni, im Moment durch den Kopf geht, sind ihr Vlog, auf dem sie Tanzchoreografien veröffentlicht, und der Tanzwettbewerb. Aber ihre Mutter versteht einfach nichts davon. Als Winni sich auch noch die Haare pink färbt, bekommt sie riesigen Ärger. Dass sie noch dazu mit Fiete, dem Sohn einer alten Freundin ihrer Mutter, abhängen muss, ist so ziemlich das Letzte, was sie gerade braucht. Aber als immer mehr Tiere auf der Insel Amrum verschwinden, macht Winni sich zusammen mit Fiete auf gefährliche Spurensuche. Ob es den beiden gelingt, die Tierdiebstähle aufzuklären?

Meinung:
Mina Teichert gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautorinnen. Nachdem ich bereits von „Ich wollt, ich wär ein Kaktus“ begeistert war, musste ich unbedingt auch „Pechsträhnen färbt man pink“ lesen und wurde, wie zu erwarten, nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist äußerst erfrischend und jugendlich und die Erzählweise ausgesprochen witzig und locker.
Die Protagonistin Winni ist frech, rebellisch und willensstark. Ein Mädchen, das man einfach ins Herz schließen muss. Auch Fiete ist äußerst sympathisch – ein toller Typ, auf den man sich verlassen kann. Die beiden sind zwar völlig unterschiedlich, ergänzen sich aber wunderbar. Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt, aber auch Mobbing, Vorurteile und Diabetes wurden hier wunderschön zusammengefasst.

Fazit:
Die gelungene Mischung aus Jugendroman und Krimi beschert coolen Mädchen im Alter von 10 – 12 Jahren unterhaltsame Lesestunden. Die Handlung ist durchweg schwungvoll und spannend. Daher verdient diese Freundschaftsgeschichte mit einer ordentlichen Portion Spannung und einer kleinen Prise Liebe auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.