{Rezension} The School for Good and Evil
Es kann nur eine geben (Bd. 1)

The School for Good and Evil
Es kann nur eine geben (Bd. 1)
von Soman Chainani

Ravensburger Buchverlag
Taschenbuch
Jugendbuch
512 Seiten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-473-58630-1
Ersterscheinung: 01.10.2022

Inhalt:
Sophie und Agatha leben in dem Dorf Gavaldon. Alle paar Jahre werden zwei Kinder entführt, die auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen ausgebildet werden und später in einem Märchen als entsprechende Besetzung wieder auftauchen: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt zu sein. Das Schicksal hat allerdings andere Pläne mit den beiden und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe…

Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Neuauflage des Verlags aufgrund der Verfilmung, die bei Netflix seit Mitte Oktober zu sehen ist. Dies war tatsächlich auch der Grund, weshalb ich unbedingt diese Reihe lesen wollte. Grundsätzlich lese ich nämlich immer zuerst das Buch und schaue dann den Film. Ich lasse meiner Fantasie gerne freien Lauf und das geht nur, wenn ich nicht schon vorab Bildmaterial gesichtet habe. Da ich Märchen liebe, war ich auf die Umsetzung dieser originellen Idee gespannt – und ich wurde nicht enttäuscht. Weder vom Buch noch vom Film. Ich finde das Cover traumhaft schön und hoffe sehr, dass die weiteren Bände auch entsprechend der weiteren Verfilmungen auch neu aufgelegt werden. Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und flüssig, vor allem aber fesselnd. Die vielen unerwarteten Wendungen sorgen dafür, dass man nur so durch die Geschichte fliegt. Hier werden Klischees gekonnt durcheinandergewirbelt, was der Handlung einige überraschende Wendungen beschert. Recht spannend finde ich die Entwicklung der beiden Protagonistinnen. Aber auch die Nebencharaktere finde ich sehr gelungen. Die Story endet dann in einem fulminanten Showdown und macht mich neugierig auf die Folgebände.

Fazit:
„Es kann nur eine geben” ist das Debüt und zugleich der grandiose Auftakt der „The School for Good and Evil”-Reihe von Soman Chainani. Diesen märchenhaften ersten Band über Freundschaft, Liebe und Mut empfehle ich Jugendlichen ab 14 Jahren. Von mir gibt es wohlverdiente 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Vorablesen für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Four Houses of Oxford
Brich die Regeln (Bd. 1)

Four Houses of Oxford
Brich die Regeln (Bd. 1)
von Anna Savas

Ravensburger Buchverlag
Taschenbuch
Epische Dark-Academia-Romantasy
480 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-473-58618-9
Ersterscheinung: 01.03.2022

Play the GAME or lose your HEART.

Inhalt:
Harper hat es geschafft, denn sie wird an der University of Oxford angenommen. All ihre geheimsten Wünsche scheinen zum Greifen nah. Sie erhält sogar eine Einladung, den berüchtigten Diamonds beizutreten. Doch wer sich dieser mysteriösen Verbindung anschließen möchte, muss zuerst am Spiel der Vier Farben teilnehmen. Aber nicht nur Harper soll an diesem Spiel teilnehmen, sondern auch Finley, der sie vor Jahren ohne Erklärung im Stich ließ und sie jetzt ausdrücklich vor der tödlichen Magie der Diamonds warnt.

Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht lesbar, sodass ich rasch und zügig durch das Buch kam. Rasant und spannend geht es zwar auf das Ende hin zu, aber sehr viele offene Fragen lassen mich ratlos zurück. Außerdem bin ich ein wenig enttäuscht, dass man über den Alltag an der University of Oxford und auch über die einzelnen magischen Studentenverbindungen recht wenig erfährt. Mich hat tatsächlich nur das Spiel der Verbindungshäuser, nicht aber der romantische Teil der Story begeistern können.

Fazit:
„Brich die Regeln” ist der Auftakt des Fantasy-Zweiteilers von Anna Savas. Das Kartenspiel, das im echten Leben ausgetragen wird, und magische Studentenverbindungen an der University of Oxford empfehle ich Jugendlichen ab 14 Jahren. Aufgrund einiger Schwächen und offensichtlichen Ähnlichkeiten zu anderen Werken gibt es von mir 3,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Vorablesen für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Legend Academy
Fluchbrecher (Bd. 1)

Legend Academy
Fluchbrecher (Bd. 1)
von Nina MacKay

Ravensburger Buchverlag
Hardcover mit Schutzumschlag
Romantasy
512 Seiten
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-473-40217-5
Ersterscheinung: 01.03.2022

Magisch. Frech. Zum Verlieben.

Inhalt:
Nach einem weiteren Schulstreich empfiehlt die neue Vertrauenslehrerin Graylee McCoys Adoptiveltern, die Siebzehnjährige auf ein Internat zu schicken. Als Graylee an der mysteriösen Swanlake Academy for Special Needs in Texas ankommt, ahnt sie noch nicht, dass es sich um die berühmte Legend Academy, eine Schule für die Nachfahren mythischer Wesen, handelt. Angeblich soll Graylee ebenfalls Nachfahrin einer Mythengestalt sein und übernatürliche Kräfte besitzen. Aber welche nur? Als wäre das alles nicht verrückt genug, gerät sie mit dem ziemlich gut aussehenden Hudson aneinander. Dabei entdeckt sie, dass auf dem Internat ein Fluch liegt, der schon bald sein erstes Opfer fordern wird…

Meinung:
Dieses Buch hatte meine Aufmerksamkeit von der ersten Sekunde an – ich war hin und weg vom Cover. Die Farben harmonieren hervorragend miteinander und unter dem Schutzumschlag entdeckt man dann das eigentliche Schmuckstück. Wahnsinn! Wenn nur alles so schön wäre, denn leider konnte mich der erste Band des Fantasy-Zweiteilers nicht gar so sehr begeistern. Die Story ist eigentlich unheimlich interessant und eigentlich müsste es mich total umhauen, weil ich doch Internatsgeschichten so liebe, jedoch war es am Ende doch nur eine mittelmäßige Umsetzung einer grandiosen Idee. Für mich gab es keinen richtigen roten Faden und ich hatte sehr oft das Gefühl, dass mir alles irgendwie bekannt vorkommt. Ein Internat mit magische Wesen und eine Protagonistin, die einen tödlichen Fluch brechen muss, ist an sich nicht schlecht, aber das gewisse Etwas hat leider gefehlt. Was mich am meisten gestört und tatsächlich genervt hat, war die Langatmigkeit der Handlung. Erst gegen Ende wurde ich mitgerissen. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, den ich so nicht erwartet habe, werde ich der Fortsetzung auf jeden Fall eine Chance geben.

Fazit:
„Fluchbrecher” ist der Auftakt der „Legend Academy“-Dilogie von Nina MacKay und ein humorvoller Einstieg in eine fantasiereiche Welt. Obwohl die Story vielversprechend klingt, zieht sich die ganze Geschichte viel zu sehr in die Länge und endet mit einem Cliffhanger. Das Buch ist spannend, romantisch und für Jugendliche ab 14 Jahren bestens geeignet. Von mir gibt es allerdings nur lieb gemeinte 3,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Vorablesen für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} 2 Seelen.
Das zweite Buch der Unsterblichkeit

2 Seelen.
Das zweite Buch der Unsterblichkeit
von Rose Snow

Ravensburger Buchverlag
Hardcover mit Schutzumschlag
Romantasy
480 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-473-40213-7
Ersterscheinung: 01.07.2022

Zwei Seelen.
Ein Schicksal.

Inhalt:
Seit Kela vom Fürstensohn Nero in die geheime Gesellschaft der Seelenclans eingeführt wurde, gerät ihr Herz in seiner Nähe immer häufiger aus dem Takt. Leider haben diese Gefühle keine Zukunft, denn Nero ist einen gefährlichen Pakt eingegangen, den er nur mithilfe eines verschollenen Clanschlüssels brechen kann. Die Suche nach dem magischen Schlüssel führt Kela und Nero über mehrere Kontinente und lässt ihre Herzensverbindung mit jeder Minute stärker werden. Doch die Zeit drängt…

Meinung:
Das Cover ist wie auch beim ersten Band sehr schlicht gehalten und man erkennt sofort, dass dieses Buch ein Werk des Autorinnen-Duos Rose Snow sein muss. Und auch unter dem Schutzumschlag befindet sich übrigens ein Traum von einem Cover. Wer den Überblick über die Clans und ihre Fähigkeiten verloren hat, weil der erste Band bereits vor einem halben Jahr erschienen ist, kann die Übersicht hinten im Buch zur Auffrischung nutzen. Aber im Grunde kommt man eigentlich sehr leicht wieder in die Geschichte rein, denn der Schreibstil ist wie immer flüssig und leicht zu lesen. Was mich dann allerdings doch sehr gestört und tatsächlich an einigen Stellen genervt hat, war eher die Langatmigkeit der Handlung. Erst gegen Ende des Romans wurde ich mitgerissen. Auch die Protagonistin konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Kela wirkte im ersten Band äußerst selbständig, eigenwillig und stark auf mich. Leider schwächelten diese Charaktereigenschaften nun im Finale. Nero hingegen war wie immer: geheimnisvoll, düster und sehr verschwiegen.

Fazit:
„2 Seelen. Das zweite Buch der Unsterblichkeit” ist die Fortsetzung und das fesselnde Finale der Romantasy-Reihe von Rose Snow. Auch wenn der Auftakt etwas mitreißender war, hatte ich dennoch ein paar schöne und spannende Lesestunden. Von mir gibt es dieses Mal allerdings nur lieb gemeinte 3,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Ravensburger Buchverlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} The Hope We Find
(Bd. 2 der „Edinburgh“-Reihe)

The Hope We Find
(Bd. 2 der „Edinburgh“-Reihe)
von Jana Schäfer

Ravensburger Buchverlag
Taschenbuch (mit Klappen)
512 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-473-58612-7
Ersterscheinung: 01.06.2022

Unwiderstehlich. Ehrlich. Einfühlsam.
Will you find me, if I lose myself?

Inhalt:
Seit dem tragischen Unfalltod der Eltern war Stille Maisies ständiger Begleiter, denn jahrelang hat sie kaum ein Wort gesprochen und nur langsam ihre Stimme wiedergefunden. Als Weston Campbell in dem Kindergarten, in dem sie arbeitet, auftaucht, bringt er sie völlig durcheinander. Die Wege kreuzen sich immer häufiger. Allmählich entwickeln die beiden Gefühle füreinander. Bis Weston Maisie im Streit etwas an den Kopf wirft, das ihre Gefühle für ihn für immer zum Schweigen bringen könnte…

Meinung:
Nachdem mir „Make my wish come true“ von Jana Schäfer unglaublich gut gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut, mit dem ersten Band der „Edinburgh“-Reihe nach Schottland reisen zu dürfen. Natürlich hatte ich dementsprechend sehr große Erwartungen und Ansprüche an die Fortsetzung. Das Cover zum zweiten Band passt optisch gesehen hervorragend zum Reihenauftakt, es ist schlicht und doch sagt es so viel über die Story aus. Abermals schlängeln sich weiße Linien übers Cover, die eine Straßenkarte von Edinburgh darstellen sollen. Der erste Band ist übrigens ein in sich abgeschlossener Roman und beinhaltet Amelias und Jasper Havens Lovestory, während nun im Folgeband die Geschichte ihrer Schwester Maisie erzählt wird. Maisie ist eine ganz liebenswürdige und sympathische junge Frau, die ich vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen habe. Dank des lockeren und unkomplizierten Schreibstils der Autorin konnte ich mühelos durchs ganze Buch gleiten und die zarte Liebesgeschichte der beiden Protagonisten verfolgen und genießen. Da die Erzählperspektive zwischen Maisie und Weston Campbell wechselt, erhält man einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt. Jana Schäfer hat es mal wieder geschafft, eine leichte Lektüre zum Dahinschmelzen zu kreieren.

Fazit:
„The Hope We Find” von Jana Schäfer ist eine absolut herzerwärmende und gefühlvolle Liebesgeschichte mit einem traumhaften Setting und sympathischen Charakteren. Für mich ist dieser zweite Band der „Edinburgh“-Reihe ein absolut lesenswerter Wohlfühlroman und deshalb vergebe ich wohlverdiente 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Ravensburger Buchverlag für dieses Rezensionsexemplar.