{Rezension} Keine Ahnung, was für immer ist (Lesung)

Keine Ahnung, was für immer ist
gesprochen von der Autorin Julia Engelmann

der Hörverlag (Verlagsgruppe Random House GmbH)
Vollständige Lesung
1 CD
Laufzeit: ca. 1 Std. 8 Min.
ISBN: 978-3-8445-3500-6
Ersterscheinung: 21.09.2020

Inhalt:
In diesem Werk der bekanntesten Poetry-Autorin Deutschlands erwarten uns wieder gefühlvolle Gedichte mit Tiefsinn. Die neuen Texte über die Liebe und das Leben berühren das Herz und regen zum Nachdenken an.

Meinung:
Julia Engelmanns Worte sind grandios. Die gefühlvollen Texte, die mitten ins Herz treffen, begeistern mich immer wieder aufs Neue. Aber es sind nicht nur die berührenden Gedichte, die mich faszinieren, sondern auch die zahlreichen kleinen Zeichnungen der Autorin, die mit viel Liebe zum Detail, diesen Gedichtband bereichern. Gedichte wie „10 Dinge, die ich am Leben hasse“ oder „Liebe für mich mit“ waren meine Highlights.

Fazit:
„Keine Ahnung, was für immer ist“ von Julia Engelmann ist ein Poetry-Band mit gefühlvollen Texten, die den Leser zum Nachdenken anregen, zum Lachen bringen und manchmal auch zu Tränen rühren. Auch wenn mich nicht jedes Gedicht vollkommen überzeugt hat, hat mich die Mehrzahl der wunderschönen Texte berührt und deshalb erhält dieses Büchlein sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Chaos Queen

Chaos Queen
(Neuauflage von Liebe lieber britisch)
von Katie MacAlister

dp DIGITAL PUBLISHERS
E-Book
Seitenzahl der Printausgabe: 418 Seiten
ISBN: 9783968173917
Ersterscheinung: 01.10.2020

Inhalt:
Die Amerikanerin Alix träumt von einer Karriere als Schriftstellerin. Um ihren ersten Liebesroman zu schreiben, reist sie nach London und wählt ausgerechnet ihren Nachbarn Alex als Inspiration. Alix möchte sich in eine lockere Romanze stürzen, der gutaussehende Nachbar Alex ist aber eher an langfristigen Beziehungen interessiert.

Meinung:
Das Cover ist recht einfach gehalten und dennoch hat es mich sofort angesprochen. Ich hatte gleich das Gefühl, es könnte lustig werden und das wurde es. Die Autorin Katie MacAlister schreibt in einem lockeren und leicht lesbaren Stil. Ich fühlte mich vom ersten Moment an bestens unterhalten. Die Protagonistin Alix ist chaotisch, nervig, egoistisch, aber dennoch irgendwie sympathisch. Alex hingegen ist steif und humorlos – typisch britisch, ihn habe ich sofort in mein Herz geschlossen. „Chaos Queen“ ist ein witziger und amüsanter, aber auch gefühlvoller und romantischer Roman, eine wunderschöne Liebesgeschichte mit vollkommen unterschiedlichen Charakteren.

Fazit:
Für mich ist die Mischung aus Humor und Romantik einfach perfekt, eine amüsante Liebesgeschichte mit einem schönen Ende. „Chaos Queen“ ist ein unterhaltsamer Roman, dem ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche und deshalb liebend gerne 5 von 5 Sternchen vergebe.

Herzlichen Dank an den dp DIGITAL PUBLISHERS und an LovelyBooks für dieses Rezensionsexemplar.

Interview mit Stine Oliver

Stine Oliver kenne ich schon sehr, sehr lange. Fast zwei Jahre ist es her, dass sie mich gefragt hatte, ob ich nicht Lust hätte, ihr Kinderbuch zu lesen. Ich war damals noch weit davon entfernt, mich Buchbloggerin nennen zu dürfen. Vor allem hatte ich ja noch nicht einmal einen eigenen Blog. Aber als ich das Cover zu „Miep & Moppe“ gesehen habe, war ich einfach hin und weg. Es war Liebe auf den ersten Blick. Teenager Miep und Zwergkaninchen Moppe haben mich vom ersten Moment an begeistert und diese Begeisterung für das ungewöhnliche, aber äußerst unterhaltsame Team teilen mittlerweile auch viele andere – und das nicht erst seit der Nominierung für den Deutschen Selfpublishing-Preis 2019. Stine Oliver war damals sehr nervös und wir drückten uns gegenseitig die Daumen auf der FBM 2019, denn nicht nur sie war nominiert. Auch ich hatte es geschafft, zu den Nominierten zu gehören – allerdings in einem anderen Wettbewerb, denn ich kam damals ins Finale des Buchblog-Awards 2019 in der Kategorie „Bester Newcomer“. Leider hat es weder für Stine, noch für mich zum Sieg gereicht – zwei Debütantinnen, zwei Nominierte und zwei glückliche Nicht-Gewinnerinnen 😉 . Wir haben uns an diesem Tag dennoch gefreut, denn endlich konnten wir uns mal persönlich, live und im realen Leben sehen. (Liebe Stine, ich werde den Jubel und Aufschrei, als mein Name beim #bubla19 genannt wurde, nie vergessen. Danke! Du bist die Beste!) Als Stine dann im Frühsommer auf mich zukam, um mich zu fragen, ob ich Zeit und Lust hätte, Testleserin der Fortsetzung des flauschigen Duos zu sein, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme. Nun bin ich nicht nur Mitglied des ersten Fanclubs, sondern auch Testleserin und Teil des „Miep & Moppe“-Bloggerteams. Da ich aber im Grunde nur rein zufällig Buchbloggerin wurde und eigentlich eher das kleine Journalistinnenherz in mir schlägt, war es nur eine Frage der Zeit, dass auch Stine von mir zum Interview gebeten wurde.

(Foto: © Stine Oliver)

Leo: Wie bist du eigentlich auf die Idee zu „Miep & Moppe“ gekommen? Ich meine, es gibt ja schon unzählige fantastische Bücher, in denen sich die Protagonisten unsichtbar machen oder in ein riesengroßes und furchteinflößendes Monster verwandeln können. Du aber hast ein dreizehnjähriges Mädchen gewählt, das sich nach einem Schluckauf in ein Eichhörnchen verwandelt. Wieso gerade ein Eichhörnchen?

Stine: In vielen Büchern geht es dramatisch und aufregend zu. Alles ist – wie in Filmen und Serien – mittlerweile eher groß, laut, effekthaschend. Dabei können schon kleine, feine, flauschige Dinge – oder Tiere – für viel Wirbel sorgen … vor allem dann, wenn du nicht damit rechnest. Als Teenie hast du naturgemäß andere, vielleicht sogar genug Sorgen und wärest am liebsten auf irgendeine Weise unauffällig und willst eher in Ruhe gelassen werden. Oder du wärest gern cool und hast alles im Griff. Ich wollte ein Tier, das ganz andere Attribute besitzt. Es gab außerdem die Voraussetzung der rothaarigen Protagonistin, zu der die Fellfarbe passen sollte. Also kam ich auf ein knuffig-niedliches, hektisches Eichhörnchen. Ich mag Eichhörnchen!

Leo: Und warum ist Moppe ein Zwergkaninchen? Es gibt ja immerhin noch eine Menge anderer Tiere.

Stine: Es sollte ebenfalls eines meiner Lieblingstiere sein, in Sachen Größe zum Eichhörnchen passen und einen Überbiss haben, denn das Lispeln war gesetzt. So ist Moppe: klein, wendig, und höchstwahrscheinlich ständig charmant plappernd …

Leo: Die meisten Autoren übernehmen eigene Charaktereigenschaften in die ihrer Protagonisten. Bist du eher Miep oder eher Moppe?

Stine: Da bin ich eher Miep: Ihre Zurückhaltung, das ab und zu Bockige sowie den trockenen Humor hat sie von mir. Außerdem teilen wir die Vorliebe für Bücher, blau-weiß geringelte Kleidung, den Musikgeschmack. Im Gegensatz zu ihr mochte ich Tiere aber schon immer und musste es nicht erst lernen. Moppes extreme Wissbegierde ist übrigens auch typisch Stine …

(Foto: © Stine Oliver)

Leo: Wie bist du auf die Namen der Charaktere gekommen? Miep und Moppe sind ja eher Namen, die nicht gerade alltäglich sind.

Stine: Seit ich in der Grundschule im Tagebuch von Anne Frank von Miep Gies las, die zu den Helfern der untergetauchten Familie gehörte, wusste ich: Dieser Name kommt irgendwann in eine Geschichte von mir. Es handelt sich um die niederländische Version von „Maria“. Der Sidekick sollte ebenfalls einen Namen mit M bekommen. Und da ich mich vor vielen Jahren in die Bezeichnung einer weltweit sehr beliebten Mini-Kommode schockverliebt habe, kam eins zum anderen. Das gesamte Buch steckt voller ungewöhnlicher Namen wie Tjard, Hedy, Hinni.

Leo: Wie bist du darauf gekommen, Plattdeutsch in dein Buch einzubinden? Kannst du selbst Platt sprechen?

Stine: Ich stamme aus einem kleinen Dorf im Elbe-Weser-Dreieck, wo noch einige Menschen Plattdeutsch „schnacken“, also reden oder sprechen. Auch in meiner Wahlheimat Bremen ist das zu hören, vor allem bei Älteren, aber Jüngere kommen in den letzten Jahren wieder auf den Geschmack. Es gibt nicht umsonst den Spruch „Platt is nich uncool“. Ich höre die Sprache wahnsinnig gern, verstehe sie sehr gut, verwende selbst aber nur einzelne Worte wie „figgeliinsch“ für „knifflig“ oder „gnaddelig“ für „schlecht gelaunt“. Es ist eine sehr amüsante, schöne Sprache, in der sogar Flüche zuckersüß klingen und die ich mit dem Buch bekannter machen möchte. Moppe ist zum Beispiel ein „Klookschieter“ – klingt doch viel liebenswerter als Klugscheißer, oder?

Leo: Wenn du dich wie Miep in ein Tier verwandeln könntest, welches wäre es?

Stine: Definitiv in eine Katze: viel schlafen, viel beobachten, sich selbst genug sein, jemand serviert dir Leckereien – klingt ziemlich perfekt.

Leo: Du als Autorin liebst ja wahrscheinlich jeden einzelnen Charakter, aber hast du einen Lieblingscharakter aus Miep & Moppe?

Stine: Abgesehen vom flauschigen Duo könnte ich niemals ohne Mieps Mama Linn. Aber auch der leicht schnöselige Hamster Hinni und die philosophierenden Tauben sind mir sehr nahe. Irgendwie hat Jede/Jeder etwas Liebenswertes, selbst die auf den ersten Blick eher seltsamen, nervigen Charaktere.

Leo: Ich finde die Illustrationen von Elli Brockmann richtig toll und total niedlich. Habt ihr euch da ewig lang abgesprochen oder wusste Elli sofort, was du dir vorstellst und hat sie es dann so umgesetzt?

Stine: Da ich ihre Arbeiten vorher kannte und sehr mochte, hatte ich die Vermutung, dass das mit uns perfekt passen könnte. Nach einer Leseprobe und einem kurzen Gespräch über meine Vorstellungen brachte Elli das flauschige Duo dann quasi perfekt zu Papier. Ich hatte bisher bei jeder neuen Illustration für „Miep & Moppe“ Freudentränen in den Augen, das spricht wohl Bände.

Leo: Wie kam es überhaupt zum zweiten Band? Ich habe nämlich gelesen, dass es eigentlich gar keinen zweiten Band hätte geben sollen?

Stine: Stimmt, „Miep & Moppe“ waren anfangs nicht als Reihe geplant. Aber die Nominierung für den Deutschen Selfpublishing-Preis 2019 beziehungsweise die damit ausgedrückte Wertschätzung hat mich sehr motiviert. Gleichzeitig haben viele Leserinnen nach einer Fortsetzung gefragt. Zum Glück hatten und haben die beiden Hauptfiguren noch einiges mitzuteilen, die machen im Grunde, was sie wollen.

Leo: Nachdem dein Debüt bei der Zielgruppe sehr gut angekommen ist und der Schrei nach einer Fortsetzung immer lauter wurde, wie hast du dich da persönlich gefühlt? Überwiegt die Freude, dass Miep & Moppe geliebt werden oder war die Angst größer, dass man dem Druck einer Fortsetzung nicht gewachsen sein könnte? Immerhin war die Erwartungshaltung deiner Leser groß.

Stine: Während ich geschrieben und überarbeitet habe, überwog die Freude. Ich hatte Spaß, las das Meiste auch in der dritten Korrekturrunde noch gern. Aber als das Ganze dann ans Testleserteam rausging, wurde ich unglaublich nervös. Zum Glück gefällt dem Großteil Band zwei sogar noch ein bisschen besser.

Leo: Ich habe gelesen, dass Stine Oliver ein Pseudonym ist. Wieso hast du diesen Namen gewählt? Und wieso hast du überhaupt ein Pseudonym gewählt?

Stine: Stine ist einerseits der Spitzname, den ich früher gern gehabt hätte, der aber nie hängenblieb. Oliver passt gut dazu und hat für mich eine sehr emotionale Bedeutung. Da ich seit vielen Jahren im Bereich Text für Agenturen, Redaktionen und Unternehmen arbeite, ist das Pseudonym eine Abgrenzung zum Alltag. Ich wollte mich als Autorin neu erfinden und sehen, was passiert. Sobald ich diesen Nom de Plume gefunden hatte, beflügelte mich das ungemein, ich habe mich erstmals als Buchautorin gefühlt.

Leo: Ich weiß aus ganz guten Quellen 😉 , dass du schon Ideen für einen dritten Band hast. Mich würde interessieren, wie diese in der Praxis tatsächlich umgesetzt werden. Hast du beim zweiten Band alle Ideen umgesetzt? Plottest du? Und wie genau hältst du dich dann an diesen Plan? Oder bist du eher spontan und schreibst einfach los und schaust, wohin es dich führt?

Stine: Einige meiner Ideen und Notizen zu Band zwei habe ich tatsächlich auf Band drei „verschoben“, sonst wäre er doppelt so lang geworden. Außerdem wollte ich unbedingt wieder einen Cliffhanger am Ende, da kommt der Serien-Fan durch. Ich schreibe extrem gern mit der Hand und besitze mehrere Notizbücher, in denen ich mögliche Szenen, Themen und vor allem besondere Worte sammele. Eins liegt neben meinem Bett, eins neben dem Lesesessel, eins habe ich in der Handtasche, eins trage ich von hier nach dort, verlege es, kaufe ein neues, finde das alte wieder … und dann ist da noch die Schublade mit weiteren Notizheften voller Ideen. Du merkst schon: Es herrscht eher ein kreatives Chaos. Organisiert, ins Reine und vor allem „richtig“ geschrieben wird erst später. Irgendwann packt es mich nämlich, ich sammele alle Notizen zusammen und starte endlich mit der Umsetzung. Die beiden ersten Bücher habe ich geplottet und kapitelweise in ein bis drei Sätzen strukturiert: In Kapitel x passiert y und so weiter. Ich arbeite parallel gern mit gezeichneten Mindmaps, einer Art Stichwortsammlung, so komme ich meinen Charakteren, den jeweiligen Storylines und Konflikten näher. Das alles hilft super gegen Schreibblockaden, weil ich mit dem Schreibprozess erst beginne, wenn ich diesen Plan habe. Bei beiden Büchern hat sich die Story allerdings etwa ab der Mitte verselbstständigt und wich manchmal stark vom ursprünglichen Plan ab, was sich allerdings richtig anfühlte. Es passiert ab und zu, dass ich später etwas lese und denke: „Woher kommt DAS denn jetzt? Habe ICH das geschrieben? WANN habe ich das geschrieben?“ Ohne Spontaneität geht es bei mir also ebenso wenig wie ohne Plan, ich mag einfach den Mix.

Leo: Es gibt Autoren, die sitzen in einem Café und lassen sich durch nichts stören, andere wiederum lieben die Ruhe. Welcher Autorentyp bist du? Wie können wir uns Stine Oliver beim Schreiben von „Miep & Moppe 3“ vorstellen?

Stine: Die Ideen kommen eher, wenn ich allein bin, zum Teil auch nachts. Dann liege ich wach und formuliere im Kopf vor mich hin. Ideen fliegen mich durchaus mal an, wenn es um mich herum trubelig ist, grundsätzlich reagiere ich aber eher empfindlich auf äußere Einflüsse und bin dann schnell abgelenkt oder sogar gestresst. Musik hören funktioniert leider nie, denn da singe oder summe ich automatisch und mindestens innerlich immer mit. Wenn ich schreiben will oder im Idealfall im Schreibflow bin, brauche ich absolute Ruhe. Dann wird neben mir der grüne Tee kalt und bin hinterher zwar glücklich, aber etwas verspannt – weil ich die Zeit vergessen, mich stundenlang in der Schreibwelt verloren und nicht von der Stelle gerührt habe.

Stine Oliver, Miep & Moppe mit mir auf der FBM 2019

Liebe Stine, vielen Dank für das Interview und ich hoffe sehr, dass du es irgendwie arrangieren kannst, dass Miep & Moppe vielleicht auch mal zum Interview bei mir vorbeischauen. Zu Band 3 vielleicht? Ich würde mich riesig freuen. 😉

{Rezension} Winterküsse in New York

Winterküsse in New York
von Susanne Mischke

dtv
Taschenbuch
Jugendbuch
144 Seiten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-423-71874-5
Ersterscheinung: 18.09.2020

Inhalt:
Die sechzehnjährige Lexi aus dem deutschen Daglfing ist für ein paar Tage zu Besuch bei ihrer Oma in New York. Da Lexis Großmutter mit der Leitung ihres kleinen Hotels beschäftigt ist, macht sich Lexi am Neujahrstag alleine auf den Weg zum Eislaufen in den Central Park. Dort trifft sie zufällig den neunzehnjährigen Liam, den sie auf Anhieb sympathisch findet. Weil Lexi allerdings schnell zurück ins Hotel muss, schreibt Liam kurzerhand seine Handynummer in ihr Notizbuch. Liam möchte Lexi unbedingt „sein“ New York zeigen, bevor sie wieder abreisen muss. Aber leider verliert Lexi ihr Notizbuch und so beginnt die verzweifelte Suche nach der großen Liebe.

Meinung:
Hach, muss Liebe schön sein! Und dann auch noch im winterlichen New York! Schade, dass diese Romanze leider nur so kurz ist, denn ich hätte tatsächlich noch ein wenig mehr vertragen. Die beiden Protagonisten Lexi, ehrlich und echt, und Liam, der Typ mit Augen wie zwei tiefe, dunkelgrüne Teiche, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd erzählt wird, sind authentisch und ein zuckersüßes Pärchen. Bis die beiden aber zueinander finden, sind einige Hürden zu bewältigen: am falschen Platz zur falschen Zeit, Missverständnisse und vor allem sehr wenig Zeit. Aber keine Sorge, selbstverständlich kommt es zu einem Happy End. Diese Lovestory ist natürlich von der ersten Seite an vorhersehbar und überrascht auch in keiner Weise mit irgendwelchen Schicksalsschlägen, aber dennoch wurde ich bestens unterhalten. Deshalb empfehle ich diese winterliche Lovestory romantisch veranlagten Leserinnen ab 12 Jahren. Vor allem Fans der Großstadt New York werden dieses Buch lieben, denn die zahlreichen Hot Spots der Stadt werden hervorragend beschrieben.

Fazit:
„Winterküsse in New York“ von Susanne Mischke ist eine romantische Kurzgeschichte mit äußerst sympathischen Protagonisten. Vor allem das Setting konnte mich begeistern, denn New York erschien mir so real und lebendig, so unfassbar schön. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die dtv Verlagsgesellschaft für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Winterzauber in Mayfair
(Bd. 5 der „Winterzauber in“-Reihe)

Winterzauber in Mayfair
(Bd. 5 der „Winterzauber in“-Reihe)
von Mandy Baggot
übersetzt von Ulrike Laszlo

Goldmann Verlag
Taschenbuch
544 Seiten
Originaltitel: One Christmas Star
ISBN: 978-3-442-49127-8
Ersterscheinung: 21.09.2020

Inhalt:
Die junge Lehrerin Emily Parker soll sich um das Weihnachtsmusical der Schule kümmern und das, wo sie doch gänzlich unmusikalisch ist. Wie gut, dass Emilys Schüler einen verkaterten Popstar im Schulschuppen finden, der nicht nur das Musical, sondern auch Emilys Weihnachtsfest retten könnte.

Meinung:
Auf Fortsetzungen dieser Reihe freue ich mich immer wieder aufs Neue. Der rote Regenschirm, der auf jedem Cover der „Winterzauber in“-Reihe zu finden ist, und die glitzernden Schneeflocken darauf sind einfach zauberhaft. Und dann der Klappentext… Die junge Lehrerin Emily Parker und der skandalumwitterte Popstar Ray Stone – das klingt schon so dermaßen nach perfekter Romantik mit Happy End, dass ich mich umgehend ins winterliche London zum Lesen zurückziehen musste. Die Autorin schreibt in einem lockeren und humorvollen Stil und ich fühlte mich vom ersten Moment an bestens unterhalten. Emily und Ray, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd erzählt wird, sind authentisch und beide auf ihre Art sehr sympathisch. Für mich ist die Mischung aus Weihnachtsstimmung und Romantik einfach grandios, eine ganz zauberhafte Liebesgeschichte mit einem schönen Ende.

Fazit:
„Winterzauber in Mayfair“ von Mandy Baggot ist bereits der 5. Band dieser bezaubernden Reihe. Wer auf der Suche nach Winterromantik mit perfekter Weihnachtsstimmung ist, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Von mir gibt es und 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.