{Rezension} Weihnachten auf dem Tannenhof
24 Adventsgeschichten zum Miträtseln

Weihnachten auf dem Tannenhof
24 Adventsgeschichten zum Miträtseln
von Kathrin Lena Orso
mit Illustrationen von Elke Broska

Oetinger Verlag
Taschenbuch
Kinderbuch
176 Seiten
Altersempfehlung: ab 9 Jahren
ISBN: 978-3-8415-0643-6
Ersterscheinung: 21.09.2020

Inhalt:
Endlich ist Dezember – für Miri, die mit ihrer Familie auf dem Tannenhof lebt, ist das die schönste Zeit des Jahres. Miri und ihr kleiner Bruder Fiete können es kaum erwarten, das erste Adventskalendertürchen zu öffnen. So langsam kommt Weihnachtsstimmung auf und mit Schnee ist auch zu rechnen. Doch dann zieht eines Nachts ein Sturm auf und eine Tanne zerstört das Reithallendach. Da kaum Geld für die notwendige Reparatur des Daches vorhanden ist, droht das Aus für den Tannenhof. Miri und ihre beiden Freundinnen wollen natürlich helfen. Als die Mädchen von der Legende um einen alten Schatz hören, begeben sie sich auf Schatzsuche.

Meinung:
Aufgrund des Titels bin ich eigentlich von einem Buch mit 24 weihnachtlichen Kurzgeschichten ausgegangen. Dem ist nicht so, denn bei diesem Leseadventskalender handelt es sich um eine Geschichte, die in 24 Kapitel aufgeteilt wurde. Stört mich persönlich weniger, vor allem dann nicht, wenn es so eine liebevolle Geschichte ist. Die kurz gehaltenen Kapitel enthalten zahlreiche Illustrationen, die einfach zuckersüß sind. Auch die Rätsel nach jedem Kapitel sind hervorragend gelungen. Der kniffelige Rätselspaß ist abwechslungsreich und lässt somit keine Langeweile aufkommen. Die Mischung aus einer vorweihnachtlichen Freundschaftsgeschichte mit Pferden und vielen Rätseln macht dieses Buch zu einem ganz besonderen Adventskalender.

Fazit:
„Weihnachten auf dem Tannenhof“ von Kathrin Lena Orso ist ein wunderschönes Kinderbuch für die Vorweihnachtszeit. Kinder ab 9 Jahren werden vor allem sehr großen Spaß an den vielseitigen Rätseln nach jedem Kapitel haben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an LovelyBooks für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Lesen macht stark
Wie wir unsere Kinder für Bücher und Geschichten begeistern

Lesen macht stark
Wie wir unsere Kinder für Bücher und Geschichten begeistern
von Pamela Paul und Maria Russo
mit einem Vorwort von Kirsten Boie
übersetzt von Anja Malich

Rowohlt Taschenbuch Verlag
Hardcover
Sachbuch
320 Seiten
Originaltitel: How to Raise a Reader
ISBN: 978-3-499-00464-3
Ersterscheinung: 17.11.2020

Inhalt:
„Lesen macht stark“ ist ein unverzichtbarer Wegweiser, mit dessen Hilfe Eltern ihre Kinder auf dem Weg zum selbstbewussten Leser unterstützen können. Viele Tipps und Leselisten mit Buchempfehlungen für jedes Alter warten darauf, entdeckt zu werden.

Meinung:
Dieses Buch ist an all die Eltern gerichtet, die inständig hoffen, dass ihr Kind eines Tages gerne liest. Wenn man erst einmal die endlosen Weiten des Bücheruniversums für sich entdeckt hat, dann gibt es kein Halten mehr. Doch viele Eltern oder Großeltern, aber auch Lehrer und Kindererzieher sind ratlos, weil sie nicht wissen oder sich nicht sicher sind, wie man ein Kind zum Lesen bringt. Ich werde oft nach Buchtipps gefragt und helfe auch gerne, denn das ist der eigentliche Grund, weshalb ich mit meinem Blog im Januar 2019 online ging. Ich habe schon sehr früh die Liebe zu Büchern entdeckt. Ich war neugierig und wissbegierig und wusste, dass ich in Büchern das Tor zur Welt entdecken kann. In Büchern findet man alles – egal ob man auf der Suche nach einem fantastischen Abenteuer oder einer romantischen Liebesgeschichte ist oder vielleicht einfach nur seinen Wissensdurst mithilfe eines Sachbuches löschen möchte – es gibt einfach so viel zu entdecken. Leider bleibt vielen Kindern dieser Zugang zu diesem Tor verwehrt und das muss sich ändern. Das müssen wir ändern! In diesem Buch sind nicht nur zahlreiche Buchempfehlungen zu jedem Genre und für jedes Alter zu finden, sondern auch viele Tipps zur Leseförderung und –motivation enthalten. Ich bin tatsächlich mehr als begeistert und das nicht nur, weil mein Blog auf Seite 190 namentlich genannt wird, sondern weil mir dieses Buch aus der Seele spricht. Ich vertrete seit jeher die Meinung, dass Lesen toll ist. Diejenigen, die Lesen uncool finden, haben wahrscheinlich einfach noch nicht das richtige Buch für sich entdeckt. Denen werde ich ab sofort diesen Wegweiser empfehlen.

Fazit:
„Lesen macht stark: Wie wir unsere Kinder für Bücher und Geschichten begeistern“ von Pamela Paul und Maria Russo ist ein Muss für jede Familienbibliothek und erhält auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die Autorinnen für ihre Liebe zu Büchern und vor allem an den Rowohlt Verlag für die Nennung meines Blogs.

Yeah!

Okay Leute,
das auf dem Bild ist gerade die private Leo, die sich gerade hammermäßig freut, dass ihr Blog namentlich in einem Buch genannt wird – in einem äußerst wichtigen Buch sogar! „Lesen macht stark“ von Pamela Paul und Maria Russo mit einem Vorwort von Kirsten Boie ist nämlich ein Buch, das alle Eltern lesen sollten, die ihrem Kind die Welt der Bücher eröffnen möchten. Ich freue mich deshalb so riesig, weil ich mich manchmal selbst frage, ob ich mir nicht zu viel aufbürde mit diesen ganzen Rezensionen und ob sich die ganze Mühe und der Aufwand überhaupt lohnen. Liest überhaupt jemand die Vielzahl meiner Rezensionen? Immerhin habe ich allein dieses Jahr bereits 337 Rezensionen geschrieben. Ich konnte es selbst kaum glauben, da heute erst der 327. Tag des Jahres ist und ich somit im Schnitt mehr als eine Rezension pro Tag geschrieben habe. Aber scheinbar gibt es doch einige Leute da draußen, die das alles zu schätzen wissen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an euch alle! Danke an all die Leser meines Blogs, an euch alle, die ihr mir hier folgt und fleißig meine Posts kommentiert und die Bilder herzt. Vor allem möchte ich mich aber auch bei den Verlagen bedanken, denn ohne die wäre all das hier nicht möglich. Nun ja, ihr könnt euch also nun vielleicht vorstellen, wie ich gerade abging und wie gerührt ich war, als ich folgende Worte las:
 „Darüber hinaus kann man sich auf Kinder- und Jugendbuch-Blogs gut informieren, welche Neuerscheinungen es gibt. (…) oder auch Blogs von Jugendlichen selbst, etwa Leos Universum…“ Im Abschnitt „Lasst sie online gehen!“ werde ich tatsächlich auf der gleichen Seite in einem Atemzug mit Ava Reed und Mona Kasten genannt. Wow! Lieber Rowohlt Verlag, herzlichen Dank, das bedeutet mir so unsagbar viel. Und weil ich ja Bücher immer aus meiner Sicht bewerte, aber dennoch versuche, objektiv zu bleiben, kommt nun im nächsten Beitrag die buchbloggende Leo zu Wort. Noch mehr Details zu diesem Buch gibt es heute übrigens in meiner Instagram-Story oder ab sofort auch in den Highlights.

{Rezension} Weihnachtsbäckerei
Die Schätze aus Omas Backbuch
Über 60 überliefert echte Familienrezepte für Plätzchen, Lebkuchen und Stollen

Weihnachtsbäckerei
Die Schätze aus Omas Backbuch
Über 60 überliefert echte Familienrezepte für Plätzchen, Lebkuchen und Stollen

Bassermann Verlag
Hardcover
160 Seiten
ISBN: 978-3-8094-3805-2
Ersterscheinung: 04.09.2017

Inhalt:
Von Generation zu Generation werden Rezepte aus Omas Weihnachtsbäckerei weitergegeben. Dieses Backbuch beinhaltet rund 60 überlieferte, einmalige Familienrezepte.

Meinung:
Viele der Rezepte kannte ich bereits in ähnlicher Form und dennoch bin ich begeistert. Vor allem die fruchtige Orangentorte und der Apfel-Zimt-Kuchen haben es mir angetan. Diese Liebeserklärung an die Weihnachtsrezepte von damals kann ich absolut teilen und ich freue mich, wirklich jedes einzelne dieser Rezepte auszuprobieren. Die Rezepte sind gut beschrieben, toll bebildert und einfach nachzubacken. In meiner Weihnachtsbäckerei ist dieses Backbuch nicht mehr wegzudenken.

Fazit:
Die „Weihnachtsbäckerei“ beinhaltet leckere und köstliche Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Wer auf der Suche nach einem wirklich guten Backbuch für die Vorweihnachtszeit ist, wird an diesem Backbuch kaum vorbeikommen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich unschlagbar. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Kochlöffelchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Zuckerfrei mit Kindern
Über 70 einfache Rezepte für die ganze Familie

Zuckerfrei mit Kindern
Über 70 einfache Rezepte für die ganze Familie
von Elisa Täufer und Loreen Eiffler

riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
Hardcover
192 Seiten
ISBN: 978-3-7423-0972-3
Ersterscheinung: 20.03.2019

Inhalt:
Elisa Täufer und Loreen Eiffler, vielen bekannt als „Fräulein Immersatt“, verraten uns in diesem Rezeptbuch ihre 70 liebsten zuckerfreien Rezepte, die mit Leichtigkeit gelingen und Kindern richtig gut schmecken.

Meinung:
Ich bin von der Vielfältigkeit der Rezepte und der Darstellung mehr als begeistert. Leider musste ich beim Kochen und Backen feststellen, dass die Rezepte nicht immer so umzusetzen sind, wie im Kochbuch beschrieben. Hervorzuheben sind die Tipps und Tricks für den Familienalltag. Man erfährt viel Wissenswertes rund um Zucker und Zuckerersatz. Und genau hier kommt mein großes Problem, denn ich habe eigentlich zuckerfreie Rezepte erwartet, aber leider sind das alles Rezepte mit „Zucker-Alternativen“. Alle Rezepte enthalten einfach nur Zuckersatz. Tatsächlich ist das auch schon der richtige Weg zur gesunden Ernährung, indem man auf den industriellen Zucker verzichtet – aber es ist eben nicht das, was ich eigentlich gesucht habe.

Fazit:
„Zuckerfrei mit Kindern“ von Elisa Täufer und Loreen Eiffler beinhaltet 70 Rezepte und viele wissenswerte Informationen rund um Zucker und Zuckersatz sowie Tipps und Tricks für den Familienalltag. Der Titel verspricht allerdings etwas anderes, sodass ich leider nur 3,5 von 5 Kochlöffelchen vergeben kann.

Herzlichen Dank an den riva Verlag für dieses Rezensionsexemplar.