{Rezension} myNOTES Notizbuch A5
Jeder kann etwas gut.
Ich zum Beispiel kann gut am Meer sitzen.

myNOTES Notizbuch A5
Jeder kann etwas gut.
Ich zum Beispiel kann gut am Meer sitzen.

arsEdition
Softcover
Notizbuch
192 Seiten
GTIN: 4014489123064
Ersterscheinung: 24.03.2020

Inhalt:
Dieses kleine Notizbuch bietet auf 192 Seiten sehr viel Platz zum Festhalten fabelhafter Ideen, kleiner Glücksmomente, künstlerischer Abenteuer und To-do-Listen.

Meinung:
Ob als Bullet Journal, Reisetagebuch, Terminplaner oder zum Tagebuchschreiben, dieses Notizbuch eignet sich hervorragend für kreative Köpfe. Vor allem ist es aber auch sehr praktisch und äußerst ansprechend gestaltet. Ausgestattet mit einem Lesebändchen und einer Einstecktasche für lose Zettel ist dieses schöne Notizbuch im DIN A5-Format ein super Allrounder.

Fazit:
„Jeder kann etwas gut. Ich zum Beispiel kann gut am Meer sitzen.“ ist ein wunderschönes Notizbuch im praktischen Taschenformat. Ich mag es gar nicht mehr hergeben, denn für mich ist dieses kleine Buch mittlerweile ein wichtiger Begleiter. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an arsEdition für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Lilous Wundergarten
Feigenmut und Lavendelduft (Bd. 2)

Lilous Wundergarten
Feigenmut und Lavendelduft (Bd. 2)
von Sarah Nisse
mit Illustrationen von Desirée Kunstmann

Egmont Schneiderbuch
Hardcover
Kinderbuch
128 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-505-14343-4
Ersterscheinung: 28.07.2020

Inhalt:
Ach, du Schreck! Das darf doch wohl nicht wahr sein! Während eines Gewitters hat ein Einbrecher den sprechenden Blutweiderich aus Lilous Wundergarten, der einst ihrer Oma Ida gehört hat, gestohlen. Aber wie kann das sein? Den Weg zum Garten kennt doch eigentlich niemand! Natürlich machen sich Lilou und ihr Cousin Enzo sofort auf die Suche nach der grummeligen Pflanze. Dafür reisen sie mithilfe eines magischen Portals nach Südfrankreich in die Provence. Doch werden sie den Blutweiderich wiederfinden, bevor dieser von jemandem zu einer Anti-Falten-Creme verarbeitet wird? Die Zeit rennt und ein spannendes und vor allem magisches Abenteuer nimmt seinen Lauf…

Meinung:
Wie auch schon beim ersten Band ist das Cover der Fortsetzung fröhlich und farbenfroh gestaltet. Man erkennt auf den ersten Blick, dass es diesmal um Lavendel gehen muss. Und tatsächlich führt uns diese Geschichte nach Südfrankreich, wo Lilou einen Wundergarten voller Lavendel, tanzfreudiger Olivenbäume und geschwätziger Kräuter der Provence erforscht. Vor allem haben mich die zauberhaften Illustrationen von Désirée Kunstmann mal wieder begeistert. Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen und der Text ist kindgerecht und leicht verständlich. Da die Kapitel übersichtlich sind und die Schrift angenehm groß ist, eignet sich die Geschichte hervorragend für etwas geübtere Leser. Nachdem Lilou und Enzo nun herausgefunden haben, dass es auf der ganzen Welt Wundergärten gibt, die je nach Region mit ganz unterschiedlichen magischen Pflanzen bewachsen sind, können wir uns also auf sehr viele weitere Abenteuer freuen.

Fazit:
Mit „Feigenmut und Lavendelduft“ ist der Autorin Sarah Nisse eine wunderbare Fortsetzung der „Lilous Wundergarten“-Reihe gelungen. Abenteuerlustige Kinder ab 8 Jahren, die gerne spannende und magische Geschichte lesen, werden ihre wahre Freude an diesem Buch haben. Ich bin begeistert und vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an BUCH CONTACT und an HarperCollins für dieses Rezensionsexemplar.

Interview mit Sarah Nisse

Die im Mittelrheintal geborene Autorin Sarah Nisse begann während ihres Studiums der Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik Romane zu schreiben, vorwiegend für Jugendliche – nun aber auch für Kinder. Mit „Lilous Wundergarten“ ist bereits im Frühjahr der erste Band der Reihe voller botanischer Ideen, mit farbenfrohen Illustrationen und einer spannenden Handlung erschienen. Dieser magische Reihenauftakt hat mich entzückt und vollkommen begeistert. Ich war so gespannt auf die Fortsetzung, die uns diesmal nach Südfrankreich reisen lässt, dass ich unbedingt noch ein paar Hintergrundinformationen zu „Lilou“ in Erfahrung bringen wollte. Wie gut, dass Sarah neben ihrer Arbeit als Lehrerin und Autorin etwas Zeit hatte, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Leo: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Sarah: Ich habe erst 2010 während meines Studiums begonnen, Geschichten zu schreiben. Damals habe ich nach einer langen Leseflaute endlich den letzten Harry Potter-Band gelesen und plötzlich hat mich der Wunsch gepackt, selbst solche fantasievollen Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben. Ich habe erst einmal ziemlich viel übers Romanschreiben recherchiert und Schreibratgeber gelesen und dann hat es noch ein paar Jahre gedauert, bis ich tatsächlich meinen ersten Jugendroman „Dunkelherz“ fertiggestellt hatte. Aber seitdem hat mich das Schreiben nicht mehr losgelassen und ist zu einem festen Teil meines Lebens geworden, den ich nicht mehr missen möchte.

Leo: Was war dein Lieblingsbuch in deiner Kindheit?

Sarah: In meiner Kindheit habe ich alles von Enid Blyton verschlungen, aber auch Reihen wie „TKKG“ oder Pferdebücher wie „Bille & Zottel“. Bücher, die mich geprägt haben, waren „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, oder auch „Der goldene Kompass“ von Philip Pullman, und später in meinen Jugendjahren natürlich „Harry Potter“.

Leo: Welche Bücher gehören heute zu deinen Lieblingsbüchern? Was liest du gerne?

Sarah: Ich lese noch immer sehr gerne fantasievolle Geschichten, so liebe ich zum Beispiel die Bücher von Cornelia Funke. Zu meinen Lieblingsbüchern gehören auf jeden Fall „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak und „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ von Ali Shaw. Im Kinderbuchbereich hat mich die „Nevermoor“-Reihe von Jessica Townsend sehr begeistert.

Leo: Wie sieht dein Arbeitsplatz aus? Gibt es einen speziellen Arbeitsplatz? Wie arbeitest du am liebsten? Und wo schreibst du?

Sarah: Einen festen Arbeitsplatz habe ich gar nicht – ich wechsle immer zwischen Wohnzimmertisch, Sofa oder Balkon hin und her. Ich schreibe auch sehr gerne im Zug oder im Café, das finde ich besonders inspirierend. Da ich beim Schreiben Musik höre, werde ich auch nicht von den Gesprächen um mich herum abgelenkt. Am produktivsten war ich bisher allerdings immer, wenn ich in der Uni-Bibliothek geschrieben habe – da arbeiten einfach alle so fleißig und konzentriert, dass man gar nicht anders kann, als sich auf seinen Text zu konzentrieren 😉

Leo: Wie sieht so ein typischer Arbeitstag aus? Hast du überhaupt einen typischen Alltag? Du bist ja „nebenher“ auch noch Lehrerin, wie viel Zeit bleibt einem dabei, um an einem Buch zu schreiben?

Sarah: Ich habe tatsächlich keinen typischen Schreiballtag. Das Schreiben ist neben dem Lehrerdasein mein Nebenberuf und so versuche ich mich regelmäßig an meine Texte und Geschichten zu setzen, wenn die „Lehreraufgaben“ abgearbeitet sind. Das ist dann oft am Abend oder am Wochenende für ein paar Stunden der Fall, zwischendurch in einer Freistunde oder im Zug auf dem Weg zur Arbeit.

Leo: Was machst du, um Ideen zu sammeln? Wann kommen dir die besten Ideen? Gibt es Tage, an denen dir gar nichts einfällt? Tage, an denen du einfach ideenlos bist? Und vor allem, was machst du, wenn dir nichts einfällt?

Sarah: Die Sache mit den Ideen fasziniert mich selbst immer wieder, denn meist suche ich gar nicht aktiv nach ihnen, sondern sie überfallen mich aus dem Hinterhalt und ich kann oft gar nicht sagen, wo sie genau herkommen. Dinge, die ich im Alltag erlebe, können mich genauso inspirieren wie Erinnerungen, Recherche zu einem bestimmten Thema, Essen, Bücher, Filme, Serien oder sonstige Kunst. Sehr stark werde ich auch vom Reisen inspiriert – wenn ich einen neuen Ort bereise, will ich am liebsten die Atmosphäre aufsaugen und eine neue Geschichte dort ansiedeln. Alle Ideen, die etwas taugen, notiere ich in einem Notizbuch. Das hilft dann auch über die Phasen hinweg, in denen ich ideenlos bin, denn natürlich kommen neue Ideen nicht ständig und regelmäßig, sondern meist dann, wenn man gar nicht mit ihnen rechnet.
Wenn ich aus einer groben Idee eine Geschichte entwickeln will und dabei einfach nicht weiterkomme, hilft es mir, die Handlung der Geschichte aufzuschreiben oder mit Freunden und Familie zu brainstormen – das weckt meistens neue Ideen und löst den Knoten im Gehirn.

Leo: Wie lange hast du insgesamt gebraucht bis zur Fertigstellung von Lilous Wundergarten?

Sarah: Für Teil 1 von Lilous Wundergarten habe ich etwas länger gebraucht, denn ich habe zunächst die Idee entwickelt, ein Exposé, also eine Inhaltsangabe, und eine lange Leseprobe für meine Agentur geschrieben und dann ist Lilou auf Verlagssuche gegangen. Da es mein erstes Kinderbuch ab 8 war, musste ich zunächst in die Erzählstimme finden, da ich vorher nur Jugendbücher geschrieben hatte – es waren einige Überarbeitungen nötig, bis ich zufrieden war. Während der Verlagssuche lag das unfertige Manuskript dann erst einmal in meiner Schublade, bis sich die Chance bei Schneiderbuch ergeben hat.
Da ich mir bereits im Voraus Gedanken um ein Konzept für Teil 2 gemacht hatte, ging das Schreiben von „Feigenmut und Lavendelduft“ wesentlich schneller – da konnte ich die Rohfassung innerhalb von ein bis zwei Monaten fertigstellen.

Leo: Welche Projekte planst du? Wie sieht die buchige Zukunft aus?

Sarah: Ich habe viele neue Ideen für Kinder- und Jugendbücher und möchte in den nächsten Jahren auf jeden Fall weiter in diesem Bereich veröffentlichen. Gerade arbeite ich mit meiner Agentur an einer neuen fantastischen Kinderbuchidee ab 10, zwei neue Kinderbuchkonzepte sind schon ausgearbeitet und aktuell auf Verlagssuche und vor ein paar Tagen hat mich im Urlaub in Brügge plötzlich eine ganz neue Idee „überfallen“, zu der ich jetzt ein Notizbuch vollschreibe 🙂 Ich bin selbst sehr gespannt, was sich in den nächsten Jahren ergeben wird!

{Rezension} Lilous Wundergarten (Bd. 1)

Lilous Wundergarten (Bd. 1)
von Sarah Nisse
mit Illustrationen von Desirée Kunstmann

Egmont Schneiderbuch
Hardcover
Kinderbuch
128 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-505-14344-1
Ersterscheinung: 05.03.2020

Inhalt:
Lilou ist gerade erst aus Frankreich nach Wundernhausen ins Haus ihrer verstorbenen Oma Ida gezogen, als sie einem Eichhörnchen folgt und in einen geheimen Teil des Gartens gelangt. Gemeinsam mit ihrem Cousin Enzo, der seine Ferien in Wundernhausen verbringt, erkundet sie den Garten und die beiden merken schnell: Das ist ein Wundergarten und alle Pflanzen, die darin wachsen, haben eine magische Wirkung. Allerdings hat ihre Mitschülerin Elena bereits ein Erdbeertörtchen mit Erdbeeren aus dem Wundergarten gegessen und nun ist sie der „Erdbeerliebe“ verfallen, was bedeutet, dass Elena sich in Tim verliebt, den sie eigentlich überhaupt nicht mag. Werden Lilou und Enzo Elena von der Erdbeerliebe befreien können? Und was wird aus dem Wundergarten? Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Ich bin überrascht, entzückt und vollkommen begeistert. Dieses Buch mit den zauberhaften Illustrationen von Désirée Kunstmann ist eine magische Geschichte, die ich Jung und Alt wärmstens ans Herz legen möchte. Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen und der Text ist kindgerecht und leicht verständlich. Da die Kapitel übersichtlich sind und die Schrift angenehm groß ist, eignet sich die Geschichte hervorragend für etwas geübtere Leser. Die Hauptcharaktere Lilou und Enzo waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich muss zugeben, dass auch ich gerne einen Wundergarten hätte, wie ihn einst Oma Ida hatte. Der grummelnde Blutweiderich hat mich oft zum Lachen gebracht, denn auch der ist auf seine eigene Art liebenswert. Im ersten Band geht es vor allem um Elena, die der Erdbeerliebe verfallen ist und sich nun in Tim verknallt hat. Natürlich verrate ich nicht, wie das Buch ausgeht, doch ich kann sagen, dass sich Lilou und Enzo sehr bemühen, das Problem zu lösen. Eine magische Geschichte über Familie, Freundschaft und die Liebe zur Natur, die Lust auf mehr macht – wie gut, dass Band 2 auch bereits erschienen ist.

Fazit:
„Lilous Wundergarten“ von Sarah Nisse ist ein gelungener Reihenauftakt für Kinder ab 8 Jahren, die gerne spannende, aber zugleich lustige Geschichte lesen. Vor allem haben mich die zauberhaften Illustrationen von Désirée Kunstmann begeistert, weshalb dieses Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen von mir erhält.

Herzlichen Dank an Sarah Nisse für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Bork
Der Bäumling (Bd. 1)

Bork
Der Bäumling (Bd. 1)
von Olle Lindberg
mit Illustrationen von Daniela Kunkel

Baumhaus Verlag
Hardcover
Kinderbuch
176 Seiten
Altersempfehlung: 7 – 9 Jahre
ISBN: 978-3-8339-0616-9
Ersterscheinung: 30.04.2020

Inhalt:
Während eines Gewitters sucht die achtjährige Maja einen Unterschlupf und findet eine kleine Höhle. Darin befinden sich ganz viele Sachen, die sie nur zu gut kennt. Denn das sind all die Sachen, die ihr und ihrer Familie gehören, aber verschwunden sind. Als sie dann den Bäumling Bork trifft, muss sie ihm klarmachen, dass man Murmeln nicht essen darf und dass man fragen muss, bevor man sich Sachen nimmt. Doch die beiden verstehen sich sehr gut miteinander, spielen zusammen und essen Zimtschnecken. Doof nur, dass Bork nichts anderes außer „Bork“ sagen kann, aber es scheint so, als ob er sie dennoch versteht. Maja möchte unbedingt, dass Bork bei ihr einzieht und versteckt ihn in ihrem Baumhaus. Doch als ihre Eltern, Opa Emil, ihr kleiner Bruder Matti und der Hund Balder, die mit ihr in dem kleinen schwedischen Dorf Litenby leben, ihren Freund, der so anders als alle anderen Kinder ist, bemerken, ist das Chaos vorprogrammiert. Was wird nun aus der Freundschaft zwischen Maja und Bork? Und wird er weiter bei ihr wohnen dürfen? Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Mir hat das bunte Cover von Anfang an gefallen und es hat mich sofort neugierig gemacht, das Buch zu lesen. Auch die wunderschönen Illustrationen von Daniela Kunkel haben mich begeistert. Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht verständlich, vor allem aber humorvoll und witzig. Die kurzen und übersichtlichen Kapitel haben eine angenehme Länge und eignen sich daher hervorragend zum Vorlesen. Geübte Leseanfänger werden sicherlich ihre wahre Freude an diesem spannenden Abenteuer haben. Mit Bork konnte ich mich sofort identifizieren, denn er liebt Zimtschnecken genauso, wie ich es tue. Aber auch Maja war mir sofort sympathisch. Einen Freund wie Bork hätte ich auch super gerne, denn er ist lustig und hat auch jede Menge Tricks auf Lager.

Fazit:
„Bork – Der Bäumling“ von Olle Lindberg ist ein äußerst unterhaltsames Kinderbuch mit umwerfenden Illustrationen von Daniela Kunkel. Ich empfehle es Kindern im Alter zwischen 7 und 9 Jahren und vergebe 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die Bloggerjury für dieses Rezensionsexemplar.