{Rezension} Miss Money
Was schlaue Mädchen über Geld wissen sollten

Miss Money
Was schlaue Mädchen über Geld wissen sollten
von Magdalena Sporkmann
mit Illustrationen von Inka Vigh

dtv
Paperback
Kinderbuch
192 Seiten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Meine persönliche Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-423-74091-3
Ersterscheinung: 12.01.2023

Taschengeld, Ferienjobs, Money Mindset –
Was du schon immer über Geld wissen wolltest

Inhalt:
Dieser Ratgeber soll jungen Mädchen ab 12 Jahren ein überschaubares und einfach erklärtes Grundlagenwissen zu Themen wie Sparen, Geldverdienen, Konsumieren und Investieren vermitteln, damit sie eines Tages selbstbewusst ihre Finanzen in die eigene Hand nehmen können.

Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich tatsächlich riesig gefreut, auch wenn ich schon etwas erstaunt über die Wahl des Titels war. Eigentlich sollte es doch das Ziel sein, alle jungen Menschen anzusprechen – und nicht nur explizit die schlauen Mädchen. Nun denn, hängen wir uns nicht an solchen Kleinigkeiten auf, denn es gibt tatsächlich noch einige wichtigere Punkte, über die wir reden sollten. Zum einen fängt es schon einmal beim Vorwort an, in dem uns Collien Ulmen-Fernandes mitteilt, wie toll es ist, dass DU dich entschieden hast, dieses Buch zu lesen, um DEINE Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Und obwohl wir noch nicht einmal bis zum ersten Kapitel gekommen sind, fängt hier schon meine Kritik an. Wer zur Hölle ist Collien Ulmen-Fernandes, dass sie dieses Vorwort hält und uns viel Spaß beim Lesen wünscht? Nicht falsch verstehen, denn ich persönlich weiß, wer sie ist. Immerhin habe ich auch schon eins ihrer Bücher rezensiert. Aber ob das die Zielgruppe weiß, das bezweifle ich sehr. Hierzu dienen mir meine kleine Schwester und ihre Freundinnen immer als perfekte Zielgruppe, die ich befragen kann, denn die sind alle 12 Jahre alt oder kurz davor. Meine Schwester wusste tatsächlich, dass Collien Ulmen-Fernandes diejenige ist, die Werbung für die Telekom macht – die anderen wussten nicht einmal das. Aber was macht die gute Frau denn sonst noch? Außer Werbung mit ihrem Mann? Hier wäre es schön gewesen, wenn man die halbe Seite unter ihrem Grußwort noch genutzt hätte, um zu erklären, dass Collien Ulmen-Fernandes nicht nur eine deutsche Fernsehmoderatorin, Schauspielerin und Autorin ist, sondern dass sie bereits früh gelernt hat, was es heißt, selbstständig Geld zu verdienen und damit umgehen zu können. Die selbstbewusste und engagierte Dame hat nämlich ihre erste Immobilie bereits mit 19 Jahren erworben. Dass sie zwar Werbung im Fernsehen macht, aber unterschwellige Werbung auf Instagram verweigert, weil diese als freundschaftliche Empfehlung getarnte Werbung einfach verlogen ist, finde ich absolut sympathisch. Schade, dass man es versäumt hat, den jungen Leserinnen diese Frau etwas näher vorzustellen. Vielleicht ist man einfach davon ausgegangen, dass „schlaue Mädchen“ das wissen oder aber sich direkt ans Internet setzen, um zu googeln. Hier will ich nicht vorweggreifen, aber wenn wir schon beim Thema „Informationen googeln“ sind, dann hätte man sich dieses Heftchen auch komplett sparen können, denn ich, eine schlaue Dreizehnjährige, hätte mir die Finanzthemen in der Form auch alle selbst im Internet ergoogeln können. Die ersten zwei Kapitel, in denen es hauptsächlich um die Erklärung der Begriffe Geld und Sparen geht, sind übersichtlich gestaltet und für das Lesealter ab 12 Jahren verständlich erklärt. Das erste Drittel wäre somit nicht zu beanstanden, auch wenn ich persönlich denke, dass dies eigentlich Grundlagen sind, die „schlaue Mädchen“ wissen sollten, wenn sie sich ernsthaft mit dem Thema Finanzen befassen wollen. Als Einstieg in das Thema erhalten wir hier aber tatsächlich ein überschaubares und einfach erklärtes Grundlagenwissen. Aber ab dem dritten Kapitel ging bei mir der Hut hoch. Echt! Wenn Sparen allein nicht mehr ausreichen sollte, dann lautet die Devise „Nimm mehr Geld ein!“ Reden wir hier noch immer von der Zielgruppe ab 12 Jahren? Nein, definitiv nicht! Die restlichen Kapitel sind auf jeden Fall Themen, die ich Jugendlichen ab etwa 16 Jahren erst empfehlen würde. Ich bin ja selbst erst Dreizehn Jahre alt, allerdings ein spezieller Fall und geistig ein paar Jahre weiter als der „normale“ Durchschnitt, sodass ich immer wieder selbst an gewisse Grenzen stoße. Ich möchte viel, kann auch viel – jedoch darf ich recht wenig. Wenn ich dann also Fragen der Autorin wie „Was, wenn deine Eltern dir raten, die Finger von Aktien zu lassen…“ lese, dann fühle ich mich schon ein wenig verschaukelt. Ist das ein Witz? Reden wir hier noch immer von der Zielgruppe ab 12 Jahren? Mal abgesehen, dass man erst ab 18 Jahren ein eigenes Aktiendepot eröffnen kann und alles davor sich Kinderdepot nennt und von den Eltern verwaltet wird, bin ich mir nicht ganz so sicher, ob die Autorin, das Lektorat und der Verlag wirklich bedacht haben, dass wir hier noch immer von einem Ratgeber für junge Mädchen ab 12 Jahren reden. Gut, gehen wir also davon aus, dass dies ein Ratgeber für Jugendliche ab 16 Jahren ist – Mädchen und Jungs gleichermaßen, denn „Excuse me, wir haben das Jahr 2023“, und ich glaube, dass das Bild, das die Autorin von Männern und Frauen bezüglich des Themas Finanzen hat, doch recht angestaubt ist, und gehen wir ferner davon aus, dass diese Gestaltung, die eigentlich Zwölfjährige hätte ansprechen sollen, auch Sechzehnjährige anspricht, dann haben wir dennoch ein Problem. Jugendliche, die sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen wollen, benötigen nicht nur Informationen, Tipps und Tricks, sondern auch Ratschläge, die verlässlich und gut recherchiert sind. Einem Kind vorzuschalgen, ein Start-Up zu gründen, um mehr Geld einzunehmen und beispielsweise selbstgemachte Müsliriegel auf dem Schulhof zu verkaufen, finde ich nicht nur abstrus, sondern grob fahrlässig. Ich persönlich bin von meinen Eltern schon recht früh dazu erzogen worden, sorgsam mit meinen Ein- und Ausgaben umzugehen. Wenn wir aber mal ehrlich sind, dann bekomme weder ich noch meine Schwester Taschengeld. Bei uns herrscht ein gegenseitiges Vertrauen und wenn wir Geld für etwas benötigen, dann bekommen wir dieses – aber auch nur deshalb, weil meine Eltern uns sehr früh den Umgang mit Geld erklärt und vorgelebt haben. Dies ist vielleicht mitunter ein Grund, weshalb Wirtschaft in der Schule zu meinen Lieblingsfächern gehört. Während andere Teenager in meinem Alter vielleicht noch keine Ahnung davon haben, wie viel die eigenen Eltern verdienen und wie viel davon am Ende des Monats tatsächlich übrig bleibt, reden wir sehr offen über diese Themen innerhalb der Familie. Meine Eltern haben ähnlich wie Collien Ulmen-Fernandes ihr Geld frühzeitig angelegt. Bereits im ersten Semester haben die beiden als Studenten mit Aktien gehandelt. Damals war es wohl auch noch einfacher, Gewinne zu erzielen, da die Spekulationssteuer erst später eingeführt wurde. Meine Mutter war 21 Jahre alt, als die beiden sich die erste gemeinsame Wohnung gekauft haben. Manch einer mag das für spießig halten, in so jungen Jahren schon an die Altersvorsorge zu denken und sich ein Klotz ans Bein zu binden. Tatsächlich sagt meine Mutter immer wieder, dass meine Eltern bei den Ausgaben manchmal etwas eingeschränkter waren, während andere Studenten feiern gehen konnten und achtlos mit ihrem Geld umgegangen sind. Aber das ist ja tatsächlich irgendwie auch eine Lebenseinstellung. Manch einer lernt es bis ins hohe Alter nicht, mit seinen Einnahmen sorgsam umzugehen. Wenn Eltern es ihren Kindern also nicht vorleben, bezweifle ich sehr, dass eine Zwölfjährige in die Buchhandlung geht und satte 14 € für einen Ratgeber wie diesen ausgibt. Hier fängt bei mir tatsächlich auch schon das Sparen an, denn vergleiche ich dieses Buch mit anderen Kinder- oder Jugendbüchern, dann empfinde ich es als überteuert. Ich lese gerade ein Kinderbuch mich Hardcover und Silberfolienprägung, einem schönen Lesezeichen und wunderschönen Illustrationen und Vignetten auf fast 300 Seiten. Dieses Buch kostet tatsächlich nur 13 €. Man könnte natürlich nun mit dem farbigen Druck von „Miss Money“ und vielem mehr argumentieren, aber ich persönlich würde als Teenie nie im Leben 14 € von meinem Taschengeld für dieses Buch entbehren. Man könnte es als Nachschlagewerk nutzen. Also ein Finanzlexikon. Immer dann, wenn man was nachschlagen will. Allerdings frage ich mich, macht das tatsächlich jemand? Wenn ich ein Buch lese, dann lese ich es jetzt. Lasse ich es irgendwo liegen oder stecke ich es ins Regal, dann nutze ich es nie wieder. Wenn ich beispielsweise zu irgendwelchen Themen wie Kryptowährung was nachschlagen müsste, dann würde ich eher kurz googeln. Ich würde das Buch sicherlich nicht nutzen, um die Wissenslücke zu schließen. Wer tiefer ins Thema gehen möchte, braucht andere Infoquellen. Und genau das ist der Punkt, wo ich mich frage, ist das Buch denn tatsächlich 14 € wert? Als Einstiegslektüre finde ich den Preis echt happig, denn bei den meisten landet das Heftchen nach ein paar Stunden irgendwo in der Ecke. Das ist das typische Mitbringsel einer Oma fürs Enkelkind oder ein Verlegenheitskauf, wenn man einem Kind was mitbringen will und nicht weiß, was es gerne liest.

Fazit:
„Miss Money“ von Magdalena Sporkmann wird mit den Worten „das perfekte Buch um schon junge Mädchen zu empowern, ihre Finanzen selbstbewusst in die Hand zu nehmen“ beworben. Die Grundidee hinter diesem Buch ist für mich deutlich erkennbar, jedoch weist es zu viele Schwachstellen auf. Obwohl die Autorin wirklich bemüht ist, ihr Wissen mit jungen Mädchen zu teilen, rate ich grundlegend davon ab, alle Tipps und Ratschläge ohne eigene Recherchen anzunehmen. Die Angaben zur Gründung eines Start-Ups oder beim Thema Versicherungen sind beispielsweise unvollständig und falsch. Daher ist es grob fahrlässig, Kindern ab 12 Jahren, die eventuell noch gar keine Ahnung vom „Money Mindset“ haben, dieses Buch ans Herz zu legen. Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass eine Zwölfjährige aufgrund meiner Empfehlung selbstgemachte Müsliriegel auf dem Schulhof verkauft, um ihr Taschengeld aufzubessern. Neben der Suche nach einer genialen Geschäftsidee gehört nämlich noch weitaus mehr, wenn man ernsthaft in Betracht zieht, in jungen Jahren ein Unternehmen zu gründen. Von mir gibt es 2 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die dtv Verlagsgesellschaft für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Die Skill-Bibel
Die 100 besten Fußball-Tricks von Ronaldo, Neymar und Co.

Die Skill-Bibel
Die 100 besten Fußball-Tricks von Ronaldo, Neymar und Co.
von Pascal Gurk

Heyne Verlag
Paperback
144 Seiten
ISBN: 978-3-453-21846-8
Ersterscheinung: 17.11.2022

So verbesserst du deine Fußball-Skills!

Inhalt:
Mithilfe von Schritt-für-Schritt-Anleitungen, leicht verständlichen Erklärungen und exklusiven Videos, die über QR-Codes im Buch aufrufbar sind, präsentiert TikToker Pascal Gurk seine besten und spektakulärsten Fußball-Tricks.

Meinung:
Fußball ist ein Sport, der weltweit leidenschaftlich geschaut und gespielt wird. Ein Sport, der große Emotionen auslöst – allerdings nur, wenn man sehr, sehr gut spielt. Die Frage stellt sich nur, wie kommt man zu solch ungeahnten Bestleistungen? Natürlich durch viel Talent und noch viel mehr Training, denn Übung macht den Meister. Neben den wichtigsten Basics setzt dieses Buch genau dort an, wo reguläres Training meist endet. Die ausführlichen Step-by-Step-Bilderserien sind gut strukturiert und leicht verständlich. Für jeden Trick gibt es nicht nur Bildanleitungen, sondern auch exklusive Tutorial-Videos, die beim Training helfen sollen. So können schon junge Fußballer die Tricks schnell erfassen, leicht erlernen und nachspielen. Was dem Buch vielleicht noch fehlt, ist ein wenig Persönlichkeit. Nur weil auf dem Cover der Name des Autors groß betitelt wird und Pascal Gurk mit seinen TikTok-Followern wirbt, fühle ich mich nicht sonderlich angesprochen vom Autor. Die Bilder sind alle gleich – so farblos und ohne jegliches Gefühl. Die einzigen Bilder, die aus der Reihe tanzen, sind die Selbstdarstellungen mit bekannten Profifußballern. Keine Frage, hier steckt viel Arbeit hinter diesem Buch. In der Theorie mögen die bebilderten Anleitungen ja ganz toll sein, allerdings bezweifle ich ernsthaft, ob Kinder oder Jugendliche mit diesem Buch unterm Arm nun zum Bolzplatz rennen, um jeden einzelnen Trick auszuprobieren. Mir fehlt ein wenig der Ansporn oder die Motivation. Es hätten in der Tat nur halb so viele Tricks gereicht, wenn dafür noch mehr Wert auf den qualitativen Inhalt gelegt worden wäre. Leider muss ich auch die Videos bemängeln, denn die wirken, als ob man diese einfach nur auf die Schnelle abdrehen wollte. Das kann und darf man gerne bei TikTok machen, da die Videos dort mit Sounds unterlegt werden. Störende Geräusche einer viel befahrenen Straße und eine hektische Kameraführung laden nicht gerade ein, sich wirklich jedes einzelne Video anzuschauen.

Fazit:
„Die Skill-Bibel“ von Pascal Gurk ist ein Bildband mit vielen Step-by-Step-Anleitungen und kurzen Videos, die per QR-Code abgerufen werden können. Ich persönlich mache mich lieber ohne Skill-Bibel auf den Weg zum Trainingsplatz und vergebe gut gemeinte 3,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Let’s smile – get happy
Mein kreatives Eintragebuch für mehr Herz

Let’s smile – get happy
Mein kreatives Eintragebuch für mehr Herz
von Kat Krueger
mit Illustrationen von Inga Knopp-Kilpert

Arena Verlag
Taschenbuch
Kreatives Mitmachbuch
96 Seiten
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-401-71877-4
Ersterscheinung: 12.01.2023

Inhalt:
Mit diesem Eintragebuch werden Herzen geöffnet, denn es stärkt die Wahrnehmung für die kleinen Freuden im Alltag sowie das Selbstbewusstsein und ist ein wunderbares Geschenk für alle, die sich für ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander einsetzen wollen.

Meinung:
Dieses kreative Eintragebuch steckt voller Anregungen, lustiger Rezepte, spannender DIYs und Tipps, wie man sich selbst oder aber auch anderen etwas Gutes tun kann. Außerdem bietet es sehr viel Platz für eigene Notizen. Mit den beiliegenden Stickern kann man überall im Buch auch bildlich die Gefühle festhalten und die Einträge verzieren. Ich finde die Gestaltung allerdings etwas zu chaotisch und unübersichtlich, mir persönlich gefallen gut durchstrukturierte und nicht allzu überladene Erinnerungsalben deutlich besser – aber ich bin ja auch etwas älter. Die Zielgruppe, also Mädchen ab 10 Jahren, wird dieses Eintrage- und Inspirationsbuch wahrscheinlich lieben.

Fazit:
„Let’s smile – get happy“ von Kat Krueger ist ein farbenfrohes Ausfüllbuch für Mädchen ab 10 Jahren. Ich vergebe 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Arena Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Morgen, Kinder, wird’s was geben
Die schönsten Gedichte, Lieder und Geschichten zur Weihnachtszeit

Morgen, Kinder, wird’s was geben
Die schönsten Gedichte, Lieder und Geschichten zur Weihnachtszeit
mit Illustrationen von Marina Rachner

Egmont Schneiderbuch
Hardcover
Familienbuch
256 Seiten
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
ISBN: 978-3-505-14314-4
Ersterscheinung: 01.08.2019

Inhalt:
Dieses Buch beinhaltet die 150 bekanntesten und schönsten Gedichte, Lieder und Geschichten zum gemeinsamen Lesen und Singen in der Advents- und Weihnachtszeit.

Meinung:
Offen und ehrlich gesagt, gibt es zu diesem Buch nicht besonders viel zu sagen, denn es ist nahezu perfekt. Ach was, es ist perfekt! Ich habe noch nie ein Buch gesehen, dass so eine wunderschöne Ansammlung an Gedichten und Liedern beinhaltet. Was habe ich mich letztes Jahr abgemüht, um nach passenden Gedichten für meine Weihnachtskarten zu suchen. Hier in diesem Buch findet man sie alle. Thematisch aufgeteilt gibt es Gedichte zur Adventszeit, zum Nikolaus und Knecht Ruprecht, zum Weihnachtsfest, zur Geburt Jesu und zur Winterzeit. Außerdem befinden sich noch bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder und zahlreiche Weihnachtsgeschichten in diesem zauberhaften Buch. Dies ist auf jeden Fall mein Weihnachtsbuchtipp für die gemeinsamen Stunden, wenn es draußen kalt wird und sich die ganze Familie zusammenkuschelt.

Fazit:
„Morgen, Kinder, wird’s was geben – Die schönsten Gedichte, Lieder und Geschichten zur Weihnachtszeit“ ist ein Buch, das eigentlich zur Grundausstattung aller Weihnachtselfen und -wichtel gehört. Von mir gibt es weihnachtliche 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Eine Weihnachtsmaus namens Miika

Eine Weihnachtsmaus namens Miika
von Matt Haig
mit Illustrationen von Chris Mould
übersetzt von Sophie Zeitz

dtv
Hardcover
Kinderbuch
192 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Originaltitel: Miika
ISBN: 978-3-423-76397-4
Ersterscheinung: 21.09.2022

Wie die Maus zu Weihnacht(en) kam

Inhalt:
Eigentlich möchte die kleine Maus Miika nur dazugehören, doch in einer Welt voller Elfen und Trolle ist dies gar nicht so einfach. In der Mäusedame Künna, der Kühnen, findet er dann endlich eine Freundin. Doch Künna ist so ganz anders als er. Mit dieser Freundschaft beginnt Miikas großes Abenteuer…

Meinung:
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? War der Weihnachtsmann schon immer so alt und dick und weißhaarig? Man kann sich das kaum vorstellen, aber jeder fängt mal klein an – so auch der Weihnachtsmann. Letztes Jahr um die gleiche Zeit habe ich euch das Buch „Ein Junge namens Weihnacht“ von Matt Haig vorgestellt. In dieser Geschichte dreht sich alles um den elfjährigen Nikolas aus Finnland, der sich auf den Weg zum Nordpol macht, um seinen Vater Joel zu suchen. Nikolas ist ein liebenswerter Junge, aber Miika, die kleine, sprechende Maus, hatte damals schon mein Herz im Sturm erobert. Dem Autor ist auch diesmal wieder eine ganz zauberhafte Geschichte gelungen, die mich nicht nur in Weihnachtsstimmung gebracht, sondern mich mithilfe der Weihnachtsmagie vollkommen verzaubert hat. Dies ist die Geschichte einer Maus, der das Leben in dunklen Löchern nicht mehr genug ist und die sich aufmacht, um den großen Käse des Lebens zu entdecken, und dabei neue Freunde findet – und mir ist beim Lesen tatsächlich das Herz aufgegangen. Eine wunderbare Weihnachtslektüre, die wie gemacht ist für diese Jahreszeit!

Fazit:
„Eine Weihnachtsmaus namens Miika“ von Matt Haig ist eine herzerwärmende und wunderschöne Geschichte für die Vorweihnachtszeit. Kinder ab 8 Jahren, aber auch Erwachsene, die sich gerne in die Weihnachtswelt entführen lassen, werden dieses Buch lieben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die dtv Verlagsgesellschaft für dieses Rezensionsexemplar.