{Rezension} Disney
Die große Eiskönigin-Box mit neuen Bonusgeschichten

Disney
Die große Eiskönigin-Box mit neuen Bonusgeschichten
gelesen von Yvonne Greitzke

der Hörverlag (Verlagsgruppe Random House GmbH)
mp3-CD
Ungekürzte Lesung
Laufzeit: ca. 6 Std. 15 Min.
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
ISBN: 978-3-8445-4082-6
Ersterscheinung: 02.11.2020

Inhalt:
Diese MP3-CD mit einer Gesamtlaufzeit von 6 Stunden und 15 Minuten beinhaltet die Lesungen von „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“, „Die Eiskönigin 2“ sowie vier neuen Geschichten aus Arendelle.

Meinung:
Seit ich den ersten Film vor einigen Jahren im Kino gesehen habe, bin ich ein ganz großer Fan von Anna. Ich fand sie mutig und lustig, einfach sympathisch. Deshalb war ich auch von diesem Hörbuch gleich begeistert und verzaubert, denn gelesen werden die Geschichten von Yvonne Greitzke, der Synchronstimme von Prinzessin Anna. Die Sprecherin liest sehr deutlich und kindgerecht, vor allem aber auch lebendig und ausdrucksstark. Diese ungekürzten Lesungen haben mich emotional berührt und mir zauberhafte und magische Momente beschert.

Fazit:
Die große Eiskönigin-Box mit neuen Bonusgeschichten ist eine spannende und atemberaubende Lesung für Zuhörer ab 5 Jahren. Das von Yvonne Greitzke gelesene Hörbuch ist ein magischer Hörspaß für die ganze Familie. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Gängster-Pferde

Gängster-Pferde
von Angelika Niestrath und Andreas Hüging
mit Illustrationen von Caroline Opheys
tierisch gut gelesen von Oliver Kalkofe

cbj Audio
2 Audio-CDs
Gesamtspielzeit: ca. 2 Std. 24 Min.
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-8371-5324-8
Ersterscheinung: 20.07.2020

Inhalt:
Für die Gängsterpferde Bocky Bill und Romeo wird in dem Dörfchen Chili ein Traum wahr, denn sie können futtern ohne Ende und außerdem eine Menge Ende Unfug treiben – so gehört es sich ja schließlich für echte Gangster! Doch eines Nachts werden die Gängsterpferde Zeugen, wie unbekannte Männer heimlich mehrere Fässer von der geheimen Spezialgewürzmischung für Darlings Bohnensuppe stehlen. Nun müssen Bocky Bill und Romeo sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen. Denn das Aus von Darlings Dosensuppenfabrik würde gleichzeitig auch das Ende ihres Schlaraffenlandes bedeuten.

Meinung:
Die lustige Geschichte wird ungekürzt von Oliver Kalkofe gelesen, der eine äußerst angenehme Stimme hat. Er liest sehr deutlich und kindgerecht, vor allem aber auch lebendig und ausdrucksstark. Die inszenierte Lesung mit Musik hat mich wunderbar unterhalten. Mein großes Highlight sind diesmal die Lieder, denn die laden zum Mitsingen und Tanzen ein. Die Songs sind so cool! Ich habe immer noch einen Ohrwurm und summe „Gängsterpferde, ho! Gängsterpferde, yo!“ vor mich hin.

Fazit:
Koppel frei für die „Gängster-Pferde“ von Angelika Niesrath und Andreas Hüging. Sowohl Mädchen als auch Jungs ab 8 Jahren werden ihre Freude an diesem Hörerlebnis haben. Dieses Abenteuer ist absolut hörenswert und nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie ein megalustiges Hörvergnügen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Der Ickabog (Lesung)

Der Ickabog
von J.K. Rowling
gelesen von Heike Makatsch

der Hörverlag (Verlagsgruppe Random House GmbH)
mp3-CD
Vollständige Lesung
Laufzeit: ca. 7 Std. 51 Min.
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Meine persönliche Altersempfehlung: ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-8445-4187-8
Ersterscheinung: 10.11.2020

Inhalt:
Die Legende vom Ickabog, der so groß wie zwei Pferde sein soll, wird schon lange in Schlaraffien erzählt. Doch als König Fred der Furchtlose selbst einen Ickabog im Marschland, das im hohen Norden liegt, gesehen haben soll, verändert sich alles im Königreich. Angeblich soll der Ickabog Major Wonnegleich gegessen haben… Angst bricht in Schlaraffien aus. Doch gibt es den Ickabog wirklich? Und ist er wirklich so böse, wie alle immer behaupten?

Meinung:
Ich liebe die Bücher von J.K. Rowling, vor allem natürlich die Harry-Potter-Reihe. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses besondere Märchen, das die Autorin vor einigen Jahren für ihre eigenen Kinder geschrieben hat. Die Story selbst ist ein spannendes Abenteuer mit ganz fiesen Bösewichten und heldenhaften Protagonisten. Die märchenhafte Erzählung der Geschichte mochte ich sehr, jedoch ist mir persönlich die Story an manchen Stellen viel zu düster und deshalb würde ich es auf gar keinen Fall Kindern ab 8 Jahren empfehlen. Ich weiß, dass Märchen immer etwas blutrünstiger, fieser und grausamer als „normale“ Kindergeschichten ausfallen, aber man sollte im Vorfeld wissen, dass diese Geschichte doch recht viele Intrigen, Lügen und Mord und Totschlag beinhaltet. Daher empfehle ich das Hörbuch eher ab 10 Jahren. Die etwas gewöhnungsbedürftigen Namen wie Lord Spuckelwert und Lord Schlabberlot haben mich amüsiert und ich musste an einigen Stellen herzhaft lachen. Am meisten beeindruckt hat mich allerdings Lilli Lerchensporn, denn sie ist sehr mutig, gibt nie die Hoffnung auf und setzt sich für andere ein. Besonders das Ende der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, das war wirklich schön. „Der Ickabog“ ist eine rundum gelungene Geschichte, die man keinesfalls mit den Büchern der Harry-Potter-Reihe vergleichen sollte. Dieses Märchen mit wichtigen Botschaften zeigt uns, wie wichtig es ist, seine Stimme gegen Ungerechtigkeiten zu erheben.

Fazit:
Mit ihrem neuen Kinderbuch „Der Ickabog“ ist der Autorin J.K. Rowling ein humorvolles, wenn auch etwas blutrünstiges Märchen mit lehrreichen Botschaften gelungen. Das Buch fand ich schon richtig klasse, aber die von Heike Makatsch grandios umgesetzte Lesung ist ein spannendes Hörvergnügen für die ganze Familie. Ich empfehle dieses Hörbuch Kindern ab 10 Jahren und vergebe 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Lea und das Labyrinth der Zeit

Lea und das Labyrinth der Zeit
von Michael Engler

Boje Verlag
Hardcover
Erzählendes Kinderbuch
317 Seiten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-414-82590-2
Ersterscheinung: 21.12.2020

Inhalt:
Leas Begeisterung hält sich in Grenzen, denn die Vierzehnjährige muss die Sommerferien bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem Land verbringen. Doch als sie eines Abends den Zeitreisenden Moritz kennenlernt, nimmt Leas vermeintlich öder Sommer eine drastische Wendung…

Meinung:
Diese Rezension zu schreiben, fällt mir gerade richtig schwer, denn ich liebe Zeitreisegeschichten und deshalb wollte ich auch dieses Buch lieben. Aber ich kann es nicht lieben – beim besten Willen nicht. Die Geschichte der vierzehnjährigen Lea konnte mich in keiner Weise begeistern und ich habe mich durch das Buch gequält. Das ist eins der Bücher, das man eigentlich abbrechen und zur Seite legen sollte. Aber ich konnte und wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Story vielleicht doch noch besser wird. Wurde sie aber nicht. Sowohl der Geschichte als auch den Charakteren fehlt es an Tiefe. Spannend war es eigentlich auch nie, nur verwirrend. Die Idee hinter der Geschichte finde ich grundlegend toll, aber leider ist bei der Umsetzung irgendetwas schiefgelaufen. Zumindest das optische Erscheinungsbild stimmt mich noch freudig, aber das sollte ja eigentlich nicht die Bewertungsgrundlage eines Buches sein.

Fazit:
„Lea und das Labyrinth der Zeit“ von Michael Engler ist eine Zeitreisegeschichte, die ich nur bedingt empfehlen kann. Selbst für Leser ab 12 Jahren gibt es mittlerweile ganz viele gute und interessante Bücher, die das Thema deutlich spannender umsetzen. Von mir gibt es leider nur ganz lieb gemeinte 2 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an die Bloggerjury für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Ein Kleid aus Seide und Sternen
(Bd. 1 der „Blut der Sterne“-Dilogie)

Ein Kleid aus Seide und Sternen
(Bd. 1 der „Blut der Sterne“-Dilogie)
von Elizabeth Lim

Carlsen Verlag
Broschiert mit Klappe
Jugendbuch
448 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Originaltitel: Spin the Dawn
ISBN: 978-3-551-58415-1
Ersterscheinung: 02.07.2020

Inhalt:
Maia Tamarin liegt der Umgang mit Nadel und Faden im Blut, denn als Tochter eines ehemals renommierten Schneiders in A’landi lernt sie das Nähen von ihrem Vater bereits von klein auf. Sie träumt davon, die beste Schneiderin des Reiches zu werden, doch die Ausübung dieses Handwerks ist ihr als Mädchen untersagt. Als eines Tages ein kaiserlicher Bote ihren Vater in den Palast beordert, damit dieser am Wettstreit um den Posten des Hofschneiders teilnimmt, verkleidet sich Maia und reist als ihr Bruder Keton an den kaiserlichen Hof. Der geheimnisvolle Magier Edan scheint allerdings ihre Verkleidung zu durchschauen und um die letzte Aufgabe des Wettbewerbs zu meistern, begibt er sich gemeinsam mit Maia auf eine gefährliche Reise…

Meinung:
Manchmal habe ich direkt nach dem Lesen schon eine vorgefertigte Rezension im Kopf, aber bei manchen Geschichten kann ich mich einfach nicht entscheiden, ob ich die Story tatsächlich gut finde oder eher nicht. Ich bin zwiegespalten und weiß daher nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Als ich das Cover zum ersten Mal erblickte, war ich mehr als fasziniert. Ihr wisst ja, dass ich schönen Covern nicht widerstehen kann. Nachdem ich mir dann auch noch von einigen befreundeten Bloggern mehrfach anhören musste, dass ich als großer Fan von Geschichten wie Mulan oder auch Aladdin diese magische Geschichte der jungen Maia Tamarin, die sich als Mann ausgeben muss, unbedingt lesen sollte, habe ich mir das Buch im Herbst gekauft. Leider gilt bei mir noch immer die Regel, dass Rezensionsexemplare Vorrang haben, weshalb ich auf das Lesen erst einmal verzichtet habe und das Buch seinen Platz auf meinem SuB fand – ziemlich weit unten. Da wäre das Buch wahrscheinlich auch noch ein Weilchen geblieben, wenn sich nicht drei zauberhafte Bloggerinnen dazu entschlossen hätten, den Carlsen Buchclub zu gründen. Die Idee, jeden Monat ein Buch aus dem Carlsen Verlag gemeinsam mit anderen zu lesen, fand ich mega. Ich liebe ja Lesegruppen und den Austausch mit anderen Buchbloggern. Vor allem war ich glücklich darüber, dass ich alle drei Bücher, die im Januar zur Auswahl standen, auch in meinem Buchregal stehen hatte. Die Wahl fiel schließlich auf „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ von Elizabeth Lim und ich hatte mich für das Lesen in drei Abschnitten entschieden, was recht passend war, da das Buch aus den drei Teilen „Die Prüfung“, „Die Reise“ und „Der Schwur“ besteht. Wie bereits erwähnt ist das Buch rein optisch allererste Sahne. Die zauberhafte Veredelung auf dem Cover und die wunderschöne Gestaltung des gesamten Buchumschlags verdienen definitiv 5 von 5 Sternchen. Da hat Alexander Kopainski wirklich mal wieder ein Kunstwerk erschaffen. Voller Vorfreude betrachtete ich dann die innenliegende Karte und hatte da schon tatsächlich die ersten Schwierigkeiten. So viele Orte mit so vielen unaussprechlichen Namen – oje! Wer soll sich das denn alles merken können? Nun gut, dafür ist die Karte ja da. Also fing ich mit dem Lesen an und war vom ersten Abschnitt richtig begeistert. Der gnadenlose Wettkampf um die schönsten Kleider ließ mich in Maias Welt eintauchen. Doch dann kam die endlos lange Reise im zweiten Teil. Ich weiß nicht, ob es an der späten Uhrzeit am Abend lag, als ich das Buch las, oder aber ob es wirklich so zäh und langweilig war. Ich ertappte mich tatsächlich dabei, dass ich vor lauter Langeweile ganze Sätze, ja sogar ganze Absätze übersprungen habe. Das mache ich sonst nie! Aber was das Unfassbare an alledem war, ich hatte das Gefühl, nichts verpasst zu haben. Drei schier unlösbare Aufgaben und eigentlich hätte mir der Atem stocken müssen, aber ich fing an, zu gähnen. Der Ansatz war recht gut, aber teilweise ergaben einige Szenen für mich gar keinen Sinn. Die sich anbahnende Lovestory zwischen Maia und Edan war zeitweise noch das Spannendste, denn der bunte Mix aus Magie, Göttern und Dämonen war mir persönlich einfach etwas zu viel des Guten. Zum dritten und letzten Teil hin wurde es wieder etwas mitreißender und somit unterhaltsamer. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Ende viel zu schnell und überhastet von der Autorin erzählt wurde. Lag es an der vorgegebenen Seitenanzahl? Dann hätte man im Vorfeld eigentlich den zweiten Teil doch etwas kürzen können, um das Ende etwas runder zu gestalten. Und dann kam zu guter Letzt noch ein Cliffhanger – was in diesem Fall ein kluger Schachzug war, denn nun werde ich förmlich dazu gezwungen, den zweiten Band doch noch zu lesen.

Fazit:
„Ein Kleid aus Seide und Sternen“ ist der erste Band der „Blut der Sterne“-Dilogie von Elizabeth Lim. Dieses magische Abenteuer ist spannend, mitreißend, fantasievoll, atmosphärisch und poetisch. Dennoch konnte mich die Liebesgeschichte zwischen der jungen Schneiderin Maia Tamarin und dem geheimnisvollen Magier Edan nicht vollständig überzeugen, weshalb es leider nur sehr gute 3,5 von 5 Sternchen von mir gibt.