30 Jahre JUMBO Verlag
Die große Jubiläumsblogtour

Der JUMBO Verlag wird 30 Jahre alt und wir feiern alle mit.

Nachdem wir bei Ally und Sandra schon einiges über die Hörbücher für Kinder und bei Janett mehr über die Bilderbücher des Verlags erfahren haben, dreht sich heute hier bei mir alles um die Hörbücher für Jugend- und All Age.

Meine Liebe zu Hörbüchern oder auch Hörspielen fing schon recht früh an, denn als ich damals als kleines Kind noch nicht lesen konnte, ich aber niemanden finden konnte, der Zeit zum Vorlesen hatte, griff ich zum CD-Player und lauschte dann auf diese Weise meinen Lieblingsgeschichten. Da ich allerdings schon recht früh das Lesen gelernt habe, fokussierte ich mich natürlich immer mehr auf Kinderbücher und später dann auch auf Jugendbücher. Erst seit ungefähr einem Jahr habe ich wieder meine Liebe zu Hörbüchern entdeckt und ich gebe zu, dass es in den letzten Wochen tatsächlich sogar mehr Hörbücher als Bücher waren. Nicht weil ich das Lesen nicht mehr lieben würde, sondern weil ich die Vorzüge von Hörbüchern erkannt habe. Vor allem bei GOYAlibre wurde ich fündig, denn unter diesem Label erscheinen beim JUMBO Verlag Hörbücher für Jugendliche sowie All Age-Titel. Neben Klassikern von Cornelia Funke, die mich in die „Tintenwelt“ entführten, wurde ich auch aufmerksam auf die knisternde und freche „Kiss The Bodyguard“-Reihe von Stella Tack. „Kiss me once“ und „Kiss me twice“ haben mich sogar so begeistert, dass ich mir direkt im Anschluss auch noch die „Night of Crowns“-Dilogie von Stella Tack angehört habe. Ein Buch zu lesen, ist spannend und entführt uns in fantastische Welten, aber ein Hörbuch zu hören ist für mich mittlerweile fast schon deutlich mitreißender und fesselnder. Vor allem liebe ich Hörbücher, die stimmlich und emotional so gut umgesetzt wurden, dass man sich selbst für Stunden verliert und nicht merkt, was um einen herum geschieht. Hier findet ihr übrigens mein Interview mit Christina Zierk, die Lektorin bei GOYAlibre ist und zusätzlich auch ein paar Projekte im Audio- und Buchbereich von JUMBO bearbeitet. Zu Christinas Arbeit gehört beispielsweise all das, was notwendig ist, um aus einem guten Manuskript ein grandioses Hörbuch zu machen. Ich liebe solche Einblicke hinter die Kulissen und wenn ihr wissen wollt, welche Berufe es noch beim JUMBO Verlag gibt, dann schaut gerne bei den anderen teilnehmenden Bloggerinnen vorbei. Und am Ende unserer großen Jubiläumsblogtour könnt ihr auch was gewinnen. Wenn ihr wissen wollt, was es zu gewinnen gibt, dann geht es hier direkt zu den Teilnahmebedingungen.

10. Oktober 2021:
Hörbücher für Kinder auf magicallyprincess.blogspot.com
11. Oktober 2021:
Hörbücher für Kinder auf hoernchensbuechernest.blogspot.com
12. Oktober 2021:
Bilderbücher auf janetts-meinung.de
13. Oktober 2021:
Hörbücher für Jugend- und All Age hier bei mir
14. Oktober 2021:
Hörbücher für Erwachsene auf ge-h-schichten.blogspot.de
15. Oktober 2021:
Bücher für Erwachsene auf sasija.blogspot.com

Interview mit Christina Zierk
(Lektorin bei GOYAlibre)

Im Rahmen der großen JUMBO Verlag Jubiläumstour haben wir schon einige spannende Berufe entdecken können. Bei Ally fing die Tour mit einem Interview mit der Synchronsprecherin Julia Nachtmann an, Sandra hat sich mit Tontechniker Jonas unterhalten und bei Janett lernten wir Isabell Kumpe kennen, die die Social Media Kanäle des Jumbo Verlags betreut. Bei mir lernt ihr heute Christina Zierk kennen, sie ist Lektorin bei GOYAlibre und bearbeit zusätzlich auch ein paar Projekte im Audio- und Buchbereich von JUMBO. Im Interview erzählte mir Christina, was zur täglichen Arbeit einer Lektorin gehört.

(Foto: © Lisann Matusek)

Leo: Wie wird man Lektorin? Welchen Ausbildungsweg muss man einschlagen? Ist ein bestimmtes Studium notwendig?

Christina Zierk: Eine extra Studienausrichtung für Lektor*innen gibt es nicht, wie es beispielsweise Medizin für Ärzt*innen gibt, aber viele Personen, die im Lektorat arbeiten, haben geisteswissenschaftliche Studienabschlüsse, wie z. B. in Germanistik oder Literaturwissenschaften. Zusätzlich zum Studium ist es immer sehr gut, über Praktika in Verlage reinzuschnuppern und so die Lektoratsarbeit kennenzulernen und schon einmal ein wenig Erfahrung zu sammeln. Nach dem Studium habe ich ein Volontariat im Lektorat gemacht und so die Verlagsarbeit noch einmal sehr viel intensiver kennengelernt.

Leo: Welche Fähigkeiten muss man als gute Lektorin besitzen? Was ist sozusagen deine „Superkraft“?

Christina Zierk: Auf jeden Fall braucht man ein Gespür für gute Texte und als Hörbuchlektorin zusätzlich ein gutes Ohr und eine gute Vorstellungskraft, welche Stimme für welche Texte funktionieren. Meine „Superkraft“ sind also meine Ohren, die jedes Schmatzen und Magengrummeln sofort hören.

Leo: Welchen Teil deines Jobs magst du am liebsten? Gibt es etwas, das dich an deiner Arbeit stört?

Christina Zierk: Am liebsten mag ich die Vielfältigkeit meiner Arbeit. Als Hörbuchlektorin habe ich unglaublich viele verschiedene Aufgaben. Ich lese viele Manuskripte von anderen Verlagen, die uns als Hörbücher angeboten werden, dann muss geguckt werden, wie Texte am besten umgesetzt werden. So haben wir uns bei „Love is for Losers“ z. B. für eine szenische Lesung mit vielen Stimmen entschieden, damit die kecke und rasante Art des Textes auch auditiv super funktioniert, während wir uns bei „Night of Crowns“ für eine Umsetzung mit einer Sprecherin entschieden haben, um Alices‘ Geschichte spannend und authentisch umzusetzen. Und wenn wir uns für eine Umsetzung entschieden haben, muss ich Audiofassungen bearbeiten und erstellen und mich auf die Aufnahmen vorbereiten. Die Aufnahmen selbst machen auch immer unglaublich viel Spaß, einerseits die Regie der Texte zu übernehmen und andererseits mit so tollen Sprecher*innen zusammenzuarbeiten. Wenn ich sagen muss, was mich stört, dann ist es vielleicht, dass mir die Texte und Geschichten sehr ans Herz wachsen, ich verbringe ja quasi meine komplette Zeit mit ihnen, und es dann schade ist, wenn sie sich dem Ende nähern und abgeschlossen werden. Aber dafür steht dann meistens das nächste Projekt vor der Tür.

Leo: Wie sieht ein normaler Tagesablauf in deinem Beruf aus?

Christina Zierk: Morgens werden erst einmal die E-Mails gelesen und beantwortet und je nachdem, in welchem Stadium sich die Projekte befinden, muss ich mich dann auf die Regie der Aufnahme vorbereiten oder fertig geschnittene Masterdateien, die wir von unseren Tontechniker*innen bekommen, abhören. Momentan stecken wir auch in der Planung unserer kommenden Projekte und hierfür muss ich Manuskripte prüfen, Bilddaten anfordern und wir bereiten unseren Vorschaukatalog vor, in dem die Titel vorgestellt werden.

Leo: Was sind deine Hauptaufgaben als Lektorin?

Christina Zierk: Kurz gefasst bestehen meine Hauptaufgaben vor allem im Hörbuchbereich aus dem Prüfen von Manuskripten, den Vorbereitungen der Aufnahmen, die Regie der Aufnahmen selbst und dem Abhören von Masterdateien, die dann schließlich zu CDs gepresst und in den Download-Bereich gestellt werden.

Leo: Wie lange braucht man ungefähr, um ein Manuskript zu lesen und zu bewerten?

Christina Zierk: Das ist tatsächlich sehr unterschiedlich je nach Manuskript und vor allem, welche Zielgruppe die Manuskripte haben, nimmt das unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. Wenn ich für JUMBO für den Mini-Bereich Bilderbücher mit 30 Seiten prüfe, geht das deutlich schneller, als wenn ich für GOYAlibre einen Jugendroman mit 400 Seiten prüfe.

Leo: Du musst ja aus beruflichen Gründen sicher viel lesen. Endet dein Arbeitstag irgendwann oder liest du in deiner Freizeit auch mal für die Arbeit weiter?

Christina Zierk: Ich versuche natürlich immer, alle Manuskripte in der Arbeitszeit zu lesen, aber bei der zweiten Folge von „Night of Crowns“ war ich so in der Handlung drin, dass ich abends zu Hause noch das Ende lesen musste. Und es gibt auch einige Überschneidungen. So kommt es schon mal vor, dass ich ein englisches Jugendbuch privat lese und es am nächsten Tag von einem deutschen Verlag zur Prüfung im E-Mail-Postfach habe.

Leo: Arbeitest du eigentlich von zu Hause aus? Oder gehst du lieber ins Büro, weil du dich da vielleicht besser konzentrieren kannst?

Christina Zierk: Vor allem durch Corona arbeiten wir momentan sehr viel von zu Hause aus. Spätestens zu den Aufnahmen müssen wir dann ins Studio. Aber vor allem die Abwechslung von Homeoffice und Büro passt sehr gut, so kann ich zu Hause sehr viel konzentrierter und schneller ohne Ablenkungen Manuskripte prüfen oder Audiofassungen bearbeiten. Im Büro freue ich mich immer wieder, alle Kolleg*innen zu sehen.

Leo: Kannst du privat ein Buch lesen, ohne dass dir die kleinen Fehler auffallen, die öfters in Büchern zu finden sind?

Christina Zierk: Beim Lesen klappt das sehr gut, ich lese bei der Arbeit aber auch anders als privat. Privat schweifen meine Gedanken mal schneller ab oder ich bin so in der Handlung drin, dass ich ganze Passagen schnell überfliege, um das Ende zu erfahren, während ich bei der Arbeit sehr viel genauer auf den Text achte. Beim Hören von Hörbüchern klappt das nicht immer so gut, da frage ich mich häufiger, warum sich für welche Stimme entschieden wurde, und hier fallen mir kleine Störgeräusche viel öfter auf, aber das ist wohl eine „Berufskrankheit“.

Leo: Wie viele Manuskripte liest du durchschnittlich im Monat?

Christina Zierk: Das kommt ganz auf die Zeit an. Wenn wir unsere Programme für die nächsten Halbjahre planen und von anderen Verlagen Manuskripte zum Prüfen bekommen, kann man sich manchmal gar nicht vor der Flut der Texte retten, während es zu anderen Zeiten zwar auch immer etwas zu Prüfen gibt, aber deutlich weniger.

Leo: Woran erkennst du ein gutes Manuskript?

Christina Zierk: Bei GOYAlibre achten wir vor allem darauf, dass die Manuskripte authentisch geschrieben sind und die Gefühlswelt der Hörer*innen wiedergeben und auch verantwortungsvoll mit ihren Problemen und Fragen umgegangen wird. Der Schreibstil ist dabei auch sehr wichtig und muss in den Bann ziehen. Ein Schema F für gute Manuskripte gibt es nicht, aber dann wären ja auch alle Texte gleich.

Leo: Gibt es typische Fehler, die dir beim Lektorieren sofort auffallen?

Christina Zierk: Es gibt ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler, die sich immer wieder in Texte einschleichen, aber so etwas ist schnell behoben. Vor allem bei Hörbüchern achten wir darauf, dass es nicht zu viele Wort- und Satzwiederholungen in einem Text gibt. Die fallen beim Sprechen viel mehr auf als beim Lesen. Beim Sprechen und Hören lernt man einen Text nochmal ganz anders kennen.

Leo: Liebe Christina, vielen Dank für das Interview und für den spannenden Einblick in deinen Beruf als Lektorin bei GOYAlibre.

{Rezension} Kiss me once (Folge 1 der „Kiss the Bodyguard“-Reihe)

Kiss me once (Folge 1 der „Kiss the Bodyguard“-Reihe)
von Stella Tack
gesprochen von Madiha Kelling Bergner und Andreas Heßling

GOYAlibre aus dem Hause JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH
2 mp3-CDs
Ungekürzte Lesung
Laufzeit: ca. 795 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8337-4147-0
Ersterscheinung: 21.02.2020

Ein Kuss, der alles verändert.

Inhalt:
Ivy Redmond, Tochter eines reichen Unternehmers, darf an an der University of Central Florida studieren – allerdings undercover und auch nur unter der Bedingung, dass sie rund um die Uhr von einem Bodyguard beschützt wird. Doch dass es sich dabei um Ryan handelt, hätte sie nicht gedacht. Direkt beim ersten Treffen fliegen die Funken und Ivys Herz fängt an, zu flattern. Dass sie nun die nächsten Jahre zusammen verbringen sollen, macht die ganze Situation nicht gerade einfacher. Werden sie sich zusammenreißen können? Wenn nämlich herauskommt, dass die beiden ineinander verknallt sind, verliert Ivy ihren Studienplatz und Ryan seinen Job…

Meinung:
Ich bin wahrscheinlich eine von den wenigen bücherbegeisterten Romantikerinnen, die Stella Tacks „Kiss the Bodyguard“-Reihe nicht gelesen hat. Ich weiß eigentlich gar nicht, wieso. Es hat sich irgendwie nie ergeben. Die Dilogie „Night of Crowns“ habe ich verschlungen, weil ich den Schreibstil der Autorin so lebendig, frisch und jugendlich finde. Vor allem liebe ich Stella Tacks Humor. Im Rahmen der großen JUMBO Verlag Jubiläumsblogtour stöberte ich etwas intensiver durchs Verlagsprogramm und entdeckte dabei die beiden Hörbücher „Kiss me once“ und „Kiss me twice“. Mein erster Gedanke war natürlich: „Wow! Welch wunderschöne Cover.“ Tatsächlich fand ich aber auch die Inhaltsangabe dieser knisternden und frechen Bodyguard-Romance sehr ansprechend. Und ich bin so froh, dass ich die „Kiss the Bodyguard“-Reihe nicht gelesen, sondern gehört habe. Die gefühlvolle Umsetzung war nämlich grandios. In dieser ersten Folge geht es um Ivy und Ryan, aber vor allem um wichtige Themen wie z.B. Selbstverwirklung. Die beiden Protagonisten muss man direkt ins Herz schließen, denn Ivy ist so mutig und kunterbunt und Ryan ist einfach Ryan – lovely Ryan. Die Charaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen, so leidenschaftlich, authentisch und echt. Die Handlung ist gut strukturiert und die Story gab mir wirklich alles, was ich mir von einem Young Adult Roman wünsche: prickelnde Romantik mit viel Witz und noch mehr Schlagfertigkeit. Aber natürlich fand ich auch die Stimmen von Madiha Kelling Bergner, die Ivy spricht, und Andreas Heßling, der Ryan seine Stimme leiht, wirklich sehr passend – genauso habe ich mir die Charaktere vorgestellt. Die beiden Synchronstimmen ließen die beiden Protagonisten lebendig werden. Holy moly! Das ist ein Hörvergnügen mit ganz viel Humor, ein bisschen Herzschmerz und zwei liebenswerten Charakteren.

Fazit:
„Kiss me once“ von Stella Tack ist eine gefühlvolle Lovestory mit starken Charakteren. Dieses unvergessliche Hörerlebnis empfehle ich allen Romance-Fans ab 14 Jahren, die romantische, spannende und aber zugleich auch lustige Liebesgeschichten mögen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den JUMBO Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Tintenherz
Limitierte Sonderausgabe

Tintenherz
(Folge 1 der „Tintenwelt“-Trilogie)
Limitierte Sonderausgabe
von Cornelia Funke
gelesen von Rainer Strecker

GOYAlibre aus dem Hause JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH
16 CDs
Ungekürzte Lesung
Laufzeit: ca. 1076 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-8337-1421-4

Inhalt:
Der Buchbinder Mortimer und seine zwölfjährige Tochter Meggie sind leidenschaftliche Buchliebhaber. Ihr bisheriges Leben ist sehr unruhig. Das Auto sowie Meggies Bücherkiste mit zahlreichen Geschichten darin bilden die einzigen Konstanten. Als eines Nachts ein Fremder namens Staubfinger auftaucht, gerät das bisherige Leben aus den Fugen, denn Mo hat eine geheime Gabe, von der selbst Meggie nichts weiß. Ein Abenteuer in eine fantastische Welt voller Bücher beginnt…

Meinung:
Cornelia Funkes Werke habe ich tatsächlich erst sehr spät kennengelernt. In der 5. Klasse machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit einer Schullektüre – Bücher, die eigentlich immer verhasst bei Schülern sind. Wir sollten damals innerhalb von drei Monaten das Buch „Herr der Diebe“ lesen. Allerdings war ich so besessen und gefangen von dieser Geschichte, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe. Ich war schlichtweg begeistert und wollte natürlich mehr von dieser Autorin lesen. Dabei entdeckte ich die „Tintenwelt“-Trilogie. Dieser weltweite Bestseller-Erfolg von Cornelia Funke wurde sogar verfilmt, aber ich gebe zu, die Filme habe ich noch nicht gesehen – dafür habe ich aber nun endlich dem Hörbuch lauschen können. Verpackt in einer Box war ich dann doch überrascht, 16 CDs vorzufinden. Ganze 16 CDs für den Reihenauftakt allein. Da ich natürlich auch noch „Tintenblut“ und „Tintentod“ hören möchte, kommen also noch einige Hörstunden auf mich zu. Aber ich bin mir sicher, dass es sich lohnen wird, denn Rainer Strecker hat so toll gelesen, dass ich mich nur allzu gerne in dieses Abenteuer mitreißen ließ. Wunderbare Bilder zeichneten sich vor meinen Augen ab und die Geschichte fesselte mich komplett.

Fazit:
„Tintenherz“ ist der Auftakt der weltbekannten „Tintenwelt“-Trilogie von Cornelia Funke. Diese limitierte Sonderausgabe ist ein wahres Schmuckstück und ein Klassiker, den ich allen ab 12 Jahren sehr ans Herz lege. Für mich war dieses von Rainer Strecker gelesene Hörbuch ein wahrer Hörgenuss und deshalb vergebe ich liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den JUMBO Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Keeper of the Lost Cities
Der Aufbruch (Folge 1)

Keeper of the Lost Cities
Der Aufbruch (Folge 1)
von Shannon Messenger

Silberfisch
11 CDs
Ungekürzte Lesung mit David Nathan
Gesamtspielzeit: ca. 850 Min.
Altersempfehlung: ab 11 Jahren
ISBN: 978-3-7456-0316-3
Ersterscheinung: 26.08.2021

Inhalt:
Eben noch war die 12-jährige Sophie Foster ein Mädchen, das überdurchschnittlich schlau ist, ein fotografisches Gedächtnis besitzt und die Gedanken anderer Menschen lesen kann. Nicht gerade normal, doch sie hat es nie jemandem erzählt. Bis sie Fitz kennenlernt und herausfindet, dass sie in Wahrheit ein Elf ist und mit ihm in die Welt der Elfen mitkommt. Dort muss sie sich von ihrer Familie, die gar nicht ihre echte Familie zu sein scheint, und allem, was sie kennt, trennen und alles, was sie bei den Menschen je gelernt hat, neu lernen. Allerdings scheint Sophie kein normaler Elf zu sein, denn sie hat schließlich anders als die normalen Elfen zwölf Jahre lang bei den Menschen gelebt. Woher kommt sie wirklich? Warum hat man sie versteckt? Außerdem hat sie telepathische Fähigkeiten, die sie ohne Ausbildung nie hätte erlernen können, streng vertrauliche Geheiminformationen, die sie gar nicht hätte haben können, da fast niemand etwas darüber weiß, und zudem, anders als jeder andere Elf, braune Augen. Was ist mit ihr? Wieso ist sie so anders als alle anderen? Und was hat es mit den eigenartigen Feuern in der Menschenwelt auf sich? Steckt ein Elf dahinter? Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Ich bin so was von begeistert vom ersten Abenteuer dieser neuen Fantasyreihe, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Die ungekürzte Lesung mit David Nathan muss man einfach gehört haben. Anfangs wird man mit den relativ komplizierten Namen der zahlreichen Charaktere fast überrollt, aber da alle Figuren gut beschrieben und in die Geschichte eingebunden werden, ist das kein größeres Problem. Genauso wenig wie die Geschichte, da sie sehr komplex wirkt, Shannon Messenger führt einen aber so hervorragend in die Geschichte ein, dass man sofort im Thema drin ist und über alles Bescheid weiß. Die Protagonistin Sophie ist ein sympathisches Mädchen, das man direkt ins Herz schließen muss. Sie wirkt so authentisch und hat dennoch mit normalen Problemen einer 12-jährigen zu kämpfen. Außerdem ist sie auch noch sehr tollpatschig – die Szenen mit Elwin, dem „Arzt“ der Elfenwelt, gehören zu meinen Lieblingsszenen. Aber auch die restlichen Charaktere sind liebenswert und sehr vielschichtig. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und auch einige Handlungsstränge werden nicht aufgelöst, sodass ich jetzt ganz gespannt auf die weiteren Fortsetzungen, die noch dieses Jahr erscheinen, warte, denn „The Keepers of the Lost Cities“ gehört ab sofort zu meinen Lieblings(hör)buchreihen.

Fazit:
„Der Aufbruch“ von Shannon Messenger ist der spannende Auftakt der epischen Fantasy-Reihe „Keeper of the Lost Cities“. Gefährliche Abenteuer und magische Geheimnisse begeistern nicht nur Kinder ab 11 Jahren, deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Hörbuch Hamburg Verlag für dieses Rezensionsexemplar.