{Rezension} Plötzlich Pony
Aufs falsche Pferd gesetzt (Bd. 3)

Plötzlich Pony
Aufs falsche Pferd gesetzt (Bd. 3)
von Patricia Schröder
mit Illustrationen von Sabine Rothmund

Coppenrath Verlag
Hardcover
144 Seiten
Altersempfehlung: 8 – 10 Jahre
ISBN: 978-3-649-62403-5
Ersterscheinung: 14.01.2019

Inhalt:
Pias Freundin Penny verwandelt sich in ein Pony, sobald sie ein Wiehern hört, allerdings unabhängig davon immer für eine Woche im Monat. Die verbringt sie im Reitstall Hopperweide und Pia darf mitkommen, indem sie ihren ersten Reitkurs dort verbringt – auf Penny. Wie cool ist das denn bitte! Aber dann gibt es ja auch noch den Schrankmann und einen gemeinen Pferdedieb, der gesucht wird. Schwebt Penny als Pony etwa in Gefahr? Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Das Cover ist wie auch bei den beiden vorherigen Bänden genial, aber ich muss wirklich sagen, dass das Cover von Band 3 bisher mein Lieblings-Cover der Reihe ist. Die Geschichte rund um Pia, Penny und Pias beste Freundin Moppie ist echt toll und auch der Titel konnte mich wirklich begeistern. Der Schreibstil der Autorin ist so locker und leicht und die Texte so unterhaltsam und humorvoll, dass ich das Buch in einem Zug durchlesen musste. Selbst Lesemuffel werden ihre wahre Freude an diesem Comic-Roman haben. Viele Bilder und kurze Texte sorgen für gute Laune und viele Lachmomente. Es wird mit verschiedenen Schriftarten gespielt, die sich zudem noch in Größe und Intensität unterscheiden. Die Illustrationen im Comicstil, die den Text zusätzlich auflockern, sind wahre Kunstwerke. Die Protagonistin Pia habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn sie ist sehr sympathisch. Aber auch die restlichen Charaktere sind herzallerliebst und deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten, diesmal weihnachtlichen Band.

Fazit:
„Plötzlich Pony: Aufs falsche Pferd gesetzt“ von Patricia Schröder ist zum Wiehern komisch. Diesen schrägen Comic-Roman empfehle ich kleinen Ponymädchen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren und allen, die gerne lachen. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen. 

{Rezension} Plötzlich Pony
Klassenfahrt mit Pferd (Bd. 2)

Plötzlich Pony
Klassenfahrt mit Pferd (Bd. 2)
von Patricia Schröder
mit Illustrationen von Sabine Rothmund

Coppenrath Verlag
Hardcover
144 Seiten
Altersempfehlung: 8 – 10 Jahre
ISBN: 978-3-649-62402-8
Ersterscheinung: 13.08.2018

Inhalt:
Pia ist begeistert, denn ihre Freundin und Nachbarin Penny kommt in ihre Klasse und außerdem mit auf Klassenfahrt. Allerdings hat Penny ein Geheimnis – sobald jemand wiehert, verwandelt sie sich in ein Pony. Doch die Freundschaft zwischen den besten Freundinnen Pia und Moppie wird auf die Probe gestellt, Moppie darf nämlich nichts von dem Geheimnis, das Pia und Penny hüten, erfahren. Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Das Cover ist wie auch beim ersten Band einfach klasse. Schon beim Reihenauftakt wusste ich, dass ich mit den „Plötzlich Pony“-Abenteuern sehr viel Spaß haben könnte. Der Schreibstil der Autorin ist so locker und leicht und die Texte so unterhaltsam und humorvoll, dass ich das Buch in einem Zug durchlesen musste. Selbst Lesemuffel werden ihre wahre Freude an diesem Comic-Roman haben. Viele Bilder und kurze Texte sorgen für gute Laune und viele Lachmomente. Es wird mit verschiedenen Schriftarten gespielt, die sich zudem noch in Größe und Intensität unterscheiden. Die Illustrationen im Comicstil, die den Text zusätzlich auflockern, sind wahre Kunstwerke. Die Protagonistin Pia habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn sie ist sehr sympathisch. Aber auch die restlichen Charaktere sind herzallerliebst und deshalb freue ich mich nun aufs Lesen des dritten Bandes.

Fazit:
„Plötzlich Pony: Klassenfahrt mit Pferd“ von Patricia Schröder ist zum Wiehern komisch. Diesen schrägen Comic-Roman empfehle ich kleinen Ponymädchen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren und allen, die gerne lachen. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen. 

Herzlichen Dank an den Coppenrath Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Rulantica
Die verborgene Insel (Bd. 1)

Rulantica
Die verborgene Insel (Bd. 1)
von Michaela Hanauer
mit Illustrationen von Helge Vogt

Coppenrath Verlag
Hardcover
Kinderbuch
336 Seiten
Altersempfehlung: 10 – 12 Jahre
ISBN: 978-3-649-62722-7
Ersterscheinung: 14.10.2019

Inhalt:
Das Meermädchen Aquina erfährt, dass ihre Eltern, die sie bis eben für ihre eigenen gehalten hat, gar nicht ihre Eltern sind. Sie ist verzweifelt. Als sie dann auch noch erfährt, dass sie einen Bruder hat, der sogar in Lebensgefahr schwebt, weil ihn die böse Exena töten lassen will, fackelt sie nicht lange: Sie muss unbedingt aufs Festland, auf die Insel Rulantica. Blöd nur, dass sie und die anderen Meermenschen durch einen Fluch der Götter an die Dreimeilenzone gebunden sind, das heißt, dass sie weder an Land kann, noch die Nebelgrenze, die Aquinas Unterwasserwelt von dem restlichen Ozean trennt, durchqueren kann. Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie Aquina ihren Bruder Mats retten kann. Zu diesem Zeitpunkt ahnen weder Aquina noch Mats, dass sie eine uralte Prophezeiung wahr werden lassen und dies den Untergang für Rulantica bedeuten kann…

Meinung:
Von Anfang an war ich von dem tollen Cover begeistert. Aber als ich dann beim Aufschlagen des Klappendeckels die Karte von Rulantica entdeckt habe, war ich sofort hin und weg. Normalerweise kann ich mich für die meisten Fantasybücher nicht begeistern, doch diese spannende Geschichte hat mich wirklich mitgerissen. Ich habe bis tief in die Nacht gelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Ein paar Mal habe ich mich dabei auch erschreckt, denn als ich Hel, die Göttin des Totenreichs, zur Hälfte als lebendiger Mensch und zur anderen Hälfte als tote Person dargestellt, erblickte, lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Dabei kam mir tatsächlich der Gedanke, dass ich ab sofort nicht mehr im Dunkeln unter der Decke lesen sollte. Ansonsten haben mir die Illustrationen aber sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert. Dieser war so fesselnd, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Neben den Hauptcharakteren fand ich Snorri total niedlich, diesen kleinen Tintenfisch habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen und ich freue mich sehr auf den zweiten Band.

Fazit:
„Rulantica – Die verborgene Insel“ von Michaela Hanauer ist ein grandioser Fantasyroman für Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. Ich bin mehr als begeistert und deshalb bekommt dieser erste Band wohlverdiente 5 von 5 Sternchen.

{Rezension} Meja Meergrün
Nixenwirbel in der Schule
(Bd. 1 für Leseanfänger)

Meja Meergrün
Nixenwirbel in der Schule
(Bd. 1 für Leseanfänger)
von Erik Ole Lindström
mit Illustrationen von Alexandra Langenbeck

Coppenrath Verlag
Hardcover
Kinderbuch
72 Seiten
Altersempfehlung: 6 – 8 Jahre
ISBN: 978-3-649-63707-3
Ersterscheinung: 26.02.2021

Inhalt:
Meja Meergrün mag eigentlich nicht in die Schule gehen, denn das quirlig-fröhliche Meermädchen erlebt lieber gemeinsam mit ihren Freunden Abenteuer. Doch als die neue Lehrerin, ein Wasserwusel namens Frau Dotta, den Unterricht übernimmt, beginnt sogar Meja sich für die Schule zu interessieren. Frau Dotta experimentiert mit ihren Schülern, turnt mit ihnen und lässt sie alles ausprobieren. Außerdem sorgt sie sogar dafür, dass jeder ihren Schulunterricht besuchen kann. Auch Robben, Delfine und Kugelfische – jeder ist willkommen. Die strenge Schulleiterin Frau Bläck hingegen hält überhaupt nichts von Frau Dottas Lernmethoden und möchte sie loswerden. Das muss Meja natürlich verhindern! Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
Das Cover ist kunterbunt und lebendig gestaltet und verzaubert jeden Lesemuffel, denn es glitzert und funkelt und man spürt sofort die Energie des kleinen Meermädchens Meja Meergrün. Die Schrift ist angenehm groß und die Sätze sind dem Lesealter entsprechend einfach gehalten. Mein absolutes Highlight sind übrigens die Mitmachrätsel nach jedem Kapitel, die für Abwechslung beim Lesen sorgen, und die zahlreichen Illustrationen von Alexandra Langenbeck, die den Textfluss auflockern. Kurzum: so macht Selberlesen Spaß!

Fazit:
„Nixenwirbel in der Schule“ ist ein lustiges Abenteuer meines Lieblingsmeermädchens Meja Meergrün. Der hohe Bildanteil und die einfachen Sätze bereiten Erstlesern ab 6 Jahren ein unterhaltsames Lesevergnügen und erhalten von mir 5 von 5 Sternchen.

{Rezension} Zurück auf Gestern

Zurück auf Gestern
von Katrin Lankers

Coppenrath Verlag
Hardcover
Jugendbuch
368 Seiten
Altersempfehlung: 12 – 15 Jahre
ISBN: 978-3-649-62377-9
Ersterscheinung: 20.06.2018

Lieblingszitat:
„Du hast so viel Ahnung von Mode wie ein Zebra von Karos und Pünktchen.
(S. 100)

Inhalt:
Die beiden Mädchen Claire und Lulu sind unzertrennlich und seelenverwandt – einfach beste Freundinnen in allen Lebenslagen. Als Claire zu ihrem 15. Geburtstag von ihrer verstorbenen Großmutter einen geheimnisvollen Anhänger geschenkt bekommt, ahnt sie noch nicht, dass dieses Schmuckstück ein Zeitumkehrer ist. Als die beiden sich ausgerechnet vor den beiden Jungs, in die sie heimlich verliebt sind, auf einer Schulparty blamieren, stellen sie fest, dass das Zurückspringen in der Zeit mithilfe des Anhängers möglich ist. Praktischerweise können die beiden Mädchen nun die Zeit zurückdrehen und so einige Probleme wie die verpatzte Mathearbeit lösen. Sie ahnen dabei nicht, dass mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel steht, denn vor lauter Begeisterung merken die beiden Freundinnen nicht, dass es jemanden gibt, der es auf das Schmuckstück abgesehen hat und bereit ist, alles zu tun, um dieses zu bekommen…

Meinung:
Hätte ich gewusst, dass mich dieses Buch dermaßen begeistern würde, dann hätte ich es wahrscheinlich schon viel eher verschlungen. Von der ersten Seite an hat mich diese humorvolle, leicht verrückte und spannende Geschichte in einen Bann gezogen und mir wundervolle Lesestunden beschert. Eine Zeitreisegeschichte gepaart mit einer Freundschaftsgeschichte, die mitreißend und lustig zugleich ist. Eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt, alltägliche Teenieprobleme und die erste Liebe, die mich zum Schmunzeln und Lachen brachte, teilweise aber auch zum Nachdenken anregte. Jeder kennt doch diese Momente, wo man vor Peinlichkeit am liebsten im Erdboden versinken möchte. Da wäre so ein Zeitumkehrer ziemlich praktisch. Aber vielleicht ist es auch gut so, dass wir nicht in der Zeit reisen können, dass wir bestimmte Momente nicht verändern können und dass wir aus solchen Situationen und Fehlern lernen. Ich selbst habe vor genau zwei Jahren eine schreckliche Zeit hinter mir gelassen, aber dennoch möchte ich diese Zeit nicht missen, denn ich habe das Leben lieben gelernt und kann daher das Positive und Gute, das mir nun widerfährt, wahrscheinlich besser schätzen. Aber auch den Wert der wahren Freundschaft und die Menschen, denen man blind vertrauen kann, lernt man erst in Situationen kennen, in denen es auf Vertrauen und Zusammenhalt ankommt. Der Gedanke in der Zeit reisen zu können, ist wahrlich abenteuerlich, aber dennoch ziehe ich es vor, diesen Moment nur in Büchern zu erleben. Der leichte und flüssige Schreibstil, diese jugendliche Leichtigkeit, humorvoll und nah am Leben ließ mich die Zeit vergessen. Erzählt wird die Geschichte aus Claires Sicht in der Ich-Perspektive, sodass man sich problemlos in sie hineinversetzen kann. Claire ist ein eher zurückhaltender, vorsichtiger und sehr sympathischer Teenager, Lulu hingegen ist temperamentvoll, selbstbewusst und spontan. Die beiden Freundinnen sind komplett unterschiedlich, ergänzen sich aber hervorragend und sind füreinander da, wenn es notwendig ist. Aber auch die restlichen Charaktere sind liebenswert wie beispielsweise Lulus Mutter, deren südländische Impulsivität und positive Ausstrahlung ich sehr mochte. Dieses Buch ist ein Highlight für Mädchen, die noch an die wahre Freundschaft glauben. Diese wundervolle Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft mit einem Hauch Romantik und einer Prise Magie ist abwechslungsreich und gegen Ende sogar überraschend aufregend. Die Story lehrt uns, Freundschaften zu pflegen, jemandem die Hand zur Versöhnung zu reichen, das Beste aus Fehlern zu machen und dass man nicht alles beeinflussen sollte. Freundschaft und das gegenseitige Vertrauen sind ganz wichtige Faktoren im Leben, und wenn man sich auf seine Freunde und die Familie verlassen kann, benötigt man keine Magie.

Fazit:
„Zurück auf Gestern” von Katrin Lankers ist ein wunderbarer Jugendroman, den ich Leserinnen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren empfehlen kann, die gerne Geschichten über die Liebe, das Zeitreisen und eine großartige Freundschaft lesen. Ich bin vollkommen begeistert und vergebe liebend gern 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an den Coppenrath Verlag für dieses Rezensionsexemplar.