{Rezension} Wintermärchen in Virgin River
(Bd. 4 der „Virgin River“-Reihe)

Wintermärchen in Virgin River
(Bd. 4 der „Virgin River“-Reihe)
von Robyn Carr

MIRA Taschenbuch
336 Seiten
Originalitel: A Virgin River Christmas
ISBN: 978-3-7457-0103-6
Ersterscheinung: 22.09.2020

Inhalt:
Die junge Witwe Marcie Sullivan macht sich auf den Weg nach Virgin River, denn sie ist auf der Suche nach Ian Buchanan. Dieser hat Bobby Sullivan einst während eines Einsatzes im Krieg das Leben gerettet, allerdings ist Bobby so schwer verletzt, dass er drei Jahre von seiner Frau Marcie gepflegt werden muss, ehe er stirbt. Nach Bobbys Tod will Marcie Ian persönlich kennenlernen, doch dieser will sie lieber gleich wieder wegschicken. So kurz vor ihrem Ziel weigert sich Marcie aber aufzugeben und verbringt die Nacht vor Ians Hütte. Ausgerechnet in dieser Nacht hält der Winter Einzug und Ian findet Marcie Stunden später halberfroren in ihrem Auto vor. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich um Marcie zu kümmern. Langsam nähern sich die beiden an. Doch schaffen es die beiden, gemeinsam die Vergangenheit aufzuarbeiten? Bekanntlich werden in Virgin River manchmal Weihnachtswunder wahr…

Meinung:
Die Virgin-River-Romane sind Teil einer fortlaufenden Reihe. Auch wenn viele der bekannten Figuren aus Virgin River in diesem Buch mitspielen, müssen die ersten drei Bände allerdings nicht gelesen werden, um der Handlung folgen zu können. Seit ich aber die Serie auf Netflix entdeckt habe, bin ich ein großer Fan und dankbar über jedes einzelne Buch. Dieser vierte Band spielt nur wenige Wochen vor Weihnachten – mitten im Geschehen von „Happy End in Virgin River“, dem dritten Band der Reihe. Die Autorin hat die Gabe, einem das Gefühl zu vermitteln, als würde man beim Lesen an einen vertrauten Ort zurückzukommen. So emotional, romantisch und gemütlich ist es nur im verträumten Dörfchen Virgin River. In diesem Band spielen die uns bekannten Protagonisten eher eine untergeordnete Rolle, aber selbst als Nebencharaktere begeistern mich die Dorfbewohner immer wieder aufs Neue. Ein schönes Buch der Reihe, das den weihnachtlichen Zauber gut rüberbringt. Es geht um Liebe, Gemeinschaft und Vergebung und wie schwer es manchmal sein kann, sich selbst zu verzeihen.

Fazit:
Mit „Wintermärchen in Virgin River“ ist Robyn Carr wieder eine wunderschöne Geschichte gelungen. In diesem vierten Band, der so hervorragend in die Vorweihnachtszeit passt, trifft man auf viele alte, liebgewonnene Bekannte aus Virgin River. Auf mich ist der weihnachtliche Zauber des verträumten Dörfchens übergegangen und deshalb vergebe ich liebend gerne 4,5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar.

Wer die Buchreihe „Virgin River“ in der richtigen Reihenfolge lesen möchte, findet alle Infos hier.

{Rezension} One Last Song

One Last Song
von Nicole Böhm

MIRA Taschenbuch
448 Seiten
ISBN: 978-3-7457-0122-7
Ersterscheinung: 27.10.2020

Inhalt:
Riley hat seit jeher das Ziel, eines Tages auf einer großen Bühne zu stehen und zu singen. Allerdings ist es nicht leicht, eine der begehrten Musicalrollen zu ergattern, denn die Konkurrenz in New York ist sehr groß. Allerdings hat Riley ein großes Problem, denn ihre Zeit läuft ab. Ihr Vater hat ihr zwei Jahre Unterstützung zugesagt und sollte Riley bis dahin keinen Erfolg haben, muss sie wieder nach Denver zurückkehren. Riley möchte sich eigentlich ausschließlich auf ihre Karriere konzentrieren, doch zufällig erhält Riley einen Job als Kellnerin an der New York Music & Stage Academy, wo sie Julian kennenlernt. Dieser hat mit seiner Band den Durchbruch als anerkannter Musiker bereits geschafft hat und auch er hat sich eigentlich geschworen, sich nie wieder auf eine Frau einzulassen, die auch auf die Bühne will. Durch die gemeinsame Liebe zur Musik kommen sich Riley und Julian dennoch näher. Als die Beziehung der beiden jedoch in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, wird Riley klar, dass das Leben im Rampenlicht auch seine Schattenseiten hat.

Meinung:
Die Story ist eine klassische New Adult-Geschichte und in diesem ersten Band der „One Last“-Trilogie findet die Liebesgeschichte von Riley und Julian ihren Anfang. Die Protagonisten träumen vom Erfolg auf den Bühnen dieser Welt und die fiktive New York Music & Stage Academy dient als Setting der Reihe. Die Story ist nicht sonderlich innovativ und daher ziemlich vorhersehbar, dennoch konnte mich der Schreibstil der Autorin vollkommen begeistern. Vor allem aber die Verbindung einer prickelnden Liebesgeschichte mit der Welt der Musik finde ich einfach grandios. Themen wie Vertrauen, Enttäuschungen und Träume, die man niemals aufgeben darf, spielen eine große Rolle. Dieser Roman konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitnehmen und verzaubern. Die perfekte Mischung aus wahnsinnigen Gefühlen, starken Charakteren und einem traumhaften Setting hat mich gefesselt und ich kann es kaum erwarten, dass der zweite Band erscheint.

Fazit:
„One Last Song” von Nicole Böhm ist eine wunderschöne Geschichte mit sympathischen Protagonisten und einem traumhaften Setting in der Großstadt New York. Diese Liebeserklärung an die Liebe und an die Musik verdient die volle Punktzahl. Von mir gibt es deshalb eine absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Wintermeer und Dünenzauber

Wintermeer und Dünenzauber
von Tanja Janz

HarperCollins
Taschenbuch
320 Seiten
ISBN: 978-3-95967-551-2
Ersterscheinung: 22.09.2020

Inhalt:
Jana kehrt nach einer gescheiterten Liebesbeziehung Gran Canaria den Rücken und kehrt nach St. Peter-Ording, in ihre alte Heimat, zurück. Jana fühlt sich sofort wieder heimisch, sie zieht ins alte Kapitänshaus ihrer Oma und richtet es liebevoll ein. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Pütti will sie einen Laden für Düfte, Öle und Heilsteine mit einem kleinen Café eröffnen. Direkt gegenüber hat Ayk seinen Buchladen und in ihn war Jana schon während ihrer Schulzeit verliebt…

Meinung:
Die beiden Jugendromane „Meersalzküsse“ und „Leuchtfeuerherzen“ von Tanja Janz haben mich begeistert und auch der Roman „Dünentraumsommer“ war eine willkommene Abwechslung, um einfach mal für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen. Dementsprechend war ich nun gespannt auf diesen winterlichen Wohlfühlschmöker, denn die Autorin sorgt mit ihrem lockeren und leichten Schreibstil für jede Menge Urlaubsfeeling. Die Protagonistin Jana ist sehr sympathisch, ebenso ihre beste Freundin Pütti. Auch die restlichen Charaktere sind charmant, liebenswert und authentisch. Die Geschichte ist emotional berührend, aber dennoch humorvoll. Dieser Wohlfühlroman ist einfach eine Geschichte zum Entspannen. Natürlich ist vieles vorhersehbar, was ich aber bei dieser Art von Unterhaltungslektüre als überhaupt nicht störend empfinde. Die zahlreichen Rezepte und Janas Wohlfühllexikon der Düfte, Öle, Heilsteine und Gewürze im Anhang fand ich interessant, sie runden das Buch wunderbar ab.

Fazit:
„Wintermeer und Dünenzauber“ von Tanja Janz ist wie ein Kurzurlaub ins winterliche SPO. Für die wunderschöne Nordseeatmosphäre erhält dieser Wohlfühlroman 4 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an HarperCollins für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} Sommerliebe in New York

Sommerliebe in New York
von Katherine Garbera

MIRA Taschenbuch
304 Seiten
Originaltitel: Summer in Manhattan
ISBN: 978-3-7457-0095-4
Ersterscheinung: 08.06.2020

Inhalt:
Cici hat sich mit Hayley und Iona einen Traum erfüllt – die drei Freundinnen haben gemeinsam das „Candied Apple Café“ eröffnet. Es könnte alles so perfekt sein, wenn Cici nicht schwanger wäre. Sie freut sich bereits auf das Baby, auch wenn ihr One-Night-Stand vom Kind nichts wissen will. Genau jetzt taucht Jason wieder auf, der Cici vor einigen Monaten abgewiesen hat, weil er keine Beziehung wollte. Nun hat er es sich wohl anders überlegt, aber wird er damit zurechtkommen, dass Cici ein Kind von einem anderen Mann erwartet?

Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der “Candied Apple Café”-Reihe. Vom ersten Band war ich mehr als begeistert, denn „Das Weihnachtscafé in Manhattan“ war ein winterliches Leseerlebnis. Die Weihnachtsstimmung und das Funkeln der Lichter fesselten mich von der ersten bis zur letzten Seite. Dieser zweite Band vermag das leider nicht. Es fängt schon damit an, dass der zweite Band zeitlich vor dem ersten Band spielt. Der Schreibstil lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Die Story wird abwechselnd in der dritten Person aus der Sicht von Cici und Jason erzählt. Das hat mir richtig gut gefallen, denn so konnte ich beide Gefühls- und Gedankenwelten durchleben, dennoch konnte mich die Story nicht abholen. Irgendwie hat mir bei dieser Geschichte einiges gefehlt. Die beiden Protagonisten waren liebenswert und nett – aber eben nicht mehr. Die ganze Story ist viel zu seicht und ohne jegliche Spannung oder Wendung aufgebaut. Schade, denn das Setting in New York und in den Hamptons ist ein Traum.

Fazit:
„Sommerliebe in New York” von Katherine Garbera ist eine nicht ganz so gut gelungene Fortsetzung der “Candied Apple Café”-Reihe. Diese Liebesromanze bekommt tatsächlich nur auf Grund des Settings 3 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar.

{Rezension} So schreibt man Liebe

So schreibt man Liebe
von Kate Clayborn

HarperCollins
Taschenbuch
416 Seiten
Originaltitel: Love Lettering
ISBN: 978-3-95967-429-4
Ersterscheinung: 14.07.2020

Inhalt:
Meg ist eine erfolgreiche Handlettering-Künstlerin und seit einem Artikel in der Zeitung kann sie sich vor Aufträgen kaum retten. Vor einiger Zeit hat sie für ein Brautpaar das Hochzeitsprogramm gestaltet und dabei das Wort „Fehler“ eingearbeitet. Meg hat nämlich auf den ersten Blick erkannt, dass das Mathegenie Reid und seine Verlobte auf keinen Fall füreinander bestimmt sind. Ab und an lässt sich Meg von ihren Gefühlen leiten und versteckt dann Botschaften in ihren Werken. Bisher ist dies noch niemandem aufgefallen, doch ein Jahr später steht Reid auf einmal vor ihr. Meg erkennt sofort, dass Reid keinen Ehering trägt. Was das wohl zu bedeuten hat…

Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich noch nie was von Kate Clayborn gehört habe und dementsprechend auch nichts von diesem Buch, aber irgendetwas an diesem Cover hat mich magisch angezogen. Die Protagonistin Meg, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist zwar erfolgreich, aber nicht glücklich, als Reid erneut vor ihr steht. Reid ist Mathematiker, schonungslos ehrlich, gnadenlos direkt und etwas unbeholfen, was ich aber als äußerst liebenswert und sympathisch empfand. Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich und man muss sich erst daran gewöhnen, denn Kate Clayborn schreibt sehr detailliert und ausschweifend. Die Spaziergänge durch New York haben mich verzaubert und deshalb empfehle ich diese seichte Liebeskomödie jedem, der Lust auf eine romantische Auszeit hat.

Fazit:
„So schreibt man Liebe“ von Kate Clayborn ist eine Geschichte mit sympathischen Protagonisten und einem wunderschönen Setting in der Großstadt New York. Dieser Roman ist auf jeden Fall eine gute Lektüre für einen entspannten Nachmittag und deshalb gibt es lieb gemeinte 4 von 5 Sternchen von mir.

Herzlichen Dank an Harper Collins für dieses Rezensionsexemplar.