{Rezension} The Greenest Wind
A Summer in Ireland

The Greenest Wind
A Summer in Ireland
von Gesine Schulz

Carlsen Verlag
Taschenbuch
Kinderbuch
176 Seiten
Sprache: Englisch
Originaltitel: Eine Tüte grüner Wind
Altersempfehlung: 10 – 12 Jahre
ISBN: 978-3-551-31883-1
Ersterscheinung: 29.04.2021

Inhalt:
Lucys Mutter macht unplanmäßig mit ihrem Freund Kurt Urlaub, weshalb der eigentlich geplante Urlaub mit Lucy in Kalifornien ausfällt. Lucy ist total sauer, denn sie kann die Sommerferien nicht einmal bei ihrem Papa in Südfrankreich verbringen, sondern muss zu ihrer Tante nach Irland. Auf die verrückte Tante Paula hat Lucy so gar keine Lust, denn diese wohnt tatsächlich in einem Haus ohne Dach! Aber Lucy hat keine andere Wahl. Werden das nun die schlimmsten Sommerferien ihres Lebens? Oder vielleicht sogar doch die besten? Ein spannendes Abenteuer beginnt…

Meinung:
„The Greenest Wind“ ist die englische Ausgabe der Ferien- und Freundschaftsgeschichte „Eine Tüte grüner Wind“. Da ich diese Lektüre tatsächlich noch nicht gelesen hatte, versuchte ich mein Glück auf Englisch. Zugegebenermaßen liegt mein Sprachniveau natürlich deutlich über den Anforderungen an das Buch, sodass ich keinerlei Verständnisschwierigkeiten hatte. Mit der Altersempfehlung für Kinder ab 10 Jahren wäre ich inhaltlich grundsätzlich einverstanden, allerdings würde ich die englische Ausgabe eher Kindern empfehlen, die bereits Ende der 5. oder 6. Klasse sind. Zumindest bei uns in Baden-Württemberg wird Englisch nicht mehr in der Grundschule unterrichtet und somit könnte es dann für Kinder mit geringen Englisch-Grundkenntnissen schwierig werden. Man will ja Spaß haben am Lesen und wenn man kaum ein Wort versteht, sinkt die Lesemotivation rapide. Ich selbst habe alles verstanden, auch wenn ich an manch einer Stelle über Vokabeln gestolpert bin, die ich so auch noch nicht gehört oder genutzt habe. Ganz unten am Ende jeder Seite gibt es übrigens noch ein paar Vokabelhilfen, die im Text fett gedruckt sind. Somit muss man nicht lange überlegen, was das Wort bedeuten könnte – ein kurzer Blick nach unten reicht, um wieder direkt weiterlesen zu können. Der Schreibstil ist dem Alter der Zielgruppe entsprechend einfach gehalten, sodass sich das Buch recht flüssig lesen lässt. Die Geschichte selbst ist eigentlich ganz toll, auch wenn mir der Anfang nicht besonders gut gefallen hat. Aber ab dem Zeitpunkt, als Lucy endlich in Irland ankam, war es eine tolle und spannende Story für mich.

Fazit:
„The Greenest Wind“ von Gesine Schulz ist eine schöne Geschichte über Freundschaft, Ferien und eine Reise nach Irland, die ich Kindern ab Ende der 5. Klasse zum Englischlernen ans Herz legen kann. Es sind die kleinen Momente, die mich entzückt haben. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternchen.

Herzlichen Dank an Gesine Schulz und LovelyBooks für dieses Rezensionsexemplar.

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